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Waldbrandgefahr

Regierung von Oberfranken warnt – die Waldbrandgefahr in der Region steigt

Die Waldbrandgefahr in Oberfranken steigt wieder an. Wegen der heißen Temperaturen und der damit einhergehenden Trockenheit ruft die Regierung von Oberfranken zur Vorsicht auf.

Die Regierung von Oberfranken hat von Samstag (8.8.2020) bis Sonntag (9.8.2020) geplante Beobachtungflüge wegen der Waldbrandgefahr angeordnet. Aufgrund des anhaltend trockenen Wetters steigt die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder an.

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Waldbrandgefahr in Oberfranken steigt

Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu der höchsten Gefährdungszeit statt.

Zum Einsatz kommt der sogenannte „Schnelle Einsatzhubschrauber“ (SEH). Der Hubschrauber wird von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit kann im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungsluftfahrzeugen auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichtet werden.

Regierung von Oberfranken appelliert an die Vernunft

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die in Wald und Flur unterwegs sind, vorsichtig zu sein. Es darf keinesfalls mit offenem Feuer hantiert oder geraucht werden. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.

Zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Oktober 2020 gilt ohnehin ein offizielles Rauchverbot im Wald. Ein Spaziergänger hat einen Waldbrand in Oberfranken verhindert.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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