Riedinger Straße: Die Ampel kommt!

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Bis die geplante Bedarfsampel in der Riedinger Straße errichtet werden kann, wird es noch mehrere Monate dauern. Das meldet die Stadt auf Nachfrage des Bayreuther Tagblatts. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Ein rechtswidriger Zebrastreifen

Ende Februar 2019 hatte die Stadt den Zebrastreifen zwischen der Firma Cybex und dem Real-Einkaufsmarkt entfernen lassen. Der Grund: Der Zebrastreifen war laut Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt. Anfang März teilte die Stadt dann mit, dass an dieser Stelle eine Bedarfsampel errichtet würde. Auf Nachfrage des Bayreuther Tagblatts erklärt Joachim Oppold, Pressesprecher der Stadt Bayreuth, jetzt, dass die Errichtung der Ampel noch auf sich warten lasse. Er sei jedoch optimistisch, dass die Anlage noch im Laufe dieses Jahres komme.

Wir reden hier nicht von mehreren Wochen, wir reden hier von mehreren Monaten.
(Joachim Oppold über die Umsetzung der Ampel in der Riedinger Straße)

Achtung: Fußgänger queren. Foto: Carolin Richter.

Ein zeitintensives Projekt

Oppold stellt klar, dass die Stadt natürlich eine schnelle Realisierung der Ampel anstrebe. Gleichzeitig betont er, dass die Ampel-Lösung dennoch nicht in wenigen Wochen zu bewerkstelligen sei. Insbesondere, weil die Errichtung der Signalanlage auch Tiefbauarbeiten, die Installation und die Programmierung beinhalte. Das mache die Stadt vom Zeitplan der Fachfirmen abhängig.

Geklärt ist hingegen die Kostenfrage. Die Ampelanlage soll etwa 35.000 Euro teuer werden.

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