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Freizeit

Saisonstart im Kreuzer in Bayreuth: Darauf müssen sich Badegäste wegen Corona einstellen

Am Freitag (28.5.2021) hat das Kreuzsteinbad in Bayreuth seine Pforten geöffnet. In der zweiten Badesaison in der Pandemie gibt es Neuerungen. 

Saisonstart im Kreuzer in Bayreuth: „Wir müssen zusammenhalten“, erklärt Jan Koch, Pressesprecher der Stadtwerke Bayreuth. Nur zusammen mit den Badegästen könne es eine gute und sichere Badesaison im Kreuzsteinbad in Bayreuth werden. Das hat am Freitag (28.5.2021) seine Pforten geöffnet. Das bt hat sich dort umgesehen.

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Saisonstart im Kreuzer in Bayreuth: Darauf müssen sich Badegäste in der Pandemie einstellen

Es ist der Start in die zweite Badesaison im Kreuzsteinbad in Bayreuth in der Corona-Pandemie, die am Freitag (28.5.2021) begonnen hat. Die Witterung lässt freilich noch zu wünschen übrig „aber Bahnenschwimmer waren noch bei aufzuhalten“, verrät Jan Koch. Am frühen Nachmittag zählte das Bad ein paar Dutzend Gäste. Auch ein paar Kinder und Jugendliche trauten sich bei diesen Temperaturen schon ins Wasser und auf die Rutsche. Die ist in dieser Saison wieder offen.

„Der TÜV bestätigt uns bei der jährlichen Abnahme immer wieder, in welch perfektem Zustand sie ist, trotz ihres Alters“, erklärt Jan Koch. Aus Sicherheitsgründen im Rahmen der Corona-Maßnahmen sei sie in der Saison 2020 gesperrt gewesen. Klar: Da auch noch Abstände kontrollieren – dafür reicht das Personal nicht. Auch endlich wieder in Betrieb wird in dieser Saison das Wellenbecken sein. Beim Sprungturm werden Einmeterbrett und das „Dreier“ geöffnet. „Wir werden das beobachten.“

Sichere Badesaison in der Pandemie im Kreuzsteinbad in Bayreuth

Die Wasseraufbereitung im Kreuzsteinbad läuft bei dieser Witterung natürlich nicht auf Volllast. Das werde sich mit steigenden Temperaturen und steigenden Besucherzahlen ändern, je nach Bedarf eben. Bis zu 5.000 Badegäste habe das Kreuzsteinbad schon gehabt, bis Corona kam. Wie im vergangenen Jahr dürfen nur 1.000 gleichzeitig rein. Zu- und Austritte werden elektronisch erfasst: Teil des Hygieneplans. Wer sich nicht sicher ist, ob er noch rein kann oder ob es bereits voll ist, kann das auf der Homepage der Stadtwerke und spätestens vor Ort sehen. Beide bieten einen Zähler, wie viele Gäste aktuell reinkönnen. Am frühen Freitagnachmittag schwankte die Zahl irgendwo zwischen 950 und 970.

Auch in der zweiten Freibadsaison mit Corona setzt das Kreuzer bei den Sportschwimmern auf Abstand: auf der einen Seite rauf und auf der anderen Seite wieder runter. „Das hat sich bewährt“, sagt Jan Koch. Weil das ein verringertes Angebot zum Bahnenschwimmen bedeutet, gibt es im Springerbecken weitere zwei Doppelbahnen. Sie sind halt kürzer.

Maskenpflicht besteht bei dem aktuellen Inzidenzwert unter 50 nicht auf dem Gelände unter freiem Himmel. Toiletten, Umkleiden und Duschen sind nur eingeschränkt benutzbar. So ist beispielsweise nur jede zweite Umkleide offen. Offen hingegen haben die Sportplätze. Neu ist in dieser Saison auch, dass es keine Zeit-Slots mehr gibt: Kommen und so lange bleiben, wie man will, ist die Devise, nicht aber ohne Erfassung für die Kontakt-Nachverfolgung (schriftlich oder digital wie etwa über die Luca-App).

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Bayreuther Tagblatt - Raphael Weiß

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Raphael Weiß