Ab sofort: Badeverbot an der Kieswäsch

Am Badesee Kieswäsch in Kulmbach herrscht ab sofort Badeverbot. Das hat die Stadt Kulmbach in einer Presseerklärung mitgeteilt. Der Grund dafür sind Blaualgen. 

Algenplage durch heiße Temperaturen

Seit Jahren müssen an der Badestelle im Sommer immer wieder Badeverbote ausgesprochen werden. Aufgrund der heißen Temperaturen vermehren sich die Blaualgen so stark, dass das Baden in der Mainaue zu gesundheitlichen Problemen führen könnte. 

Die Stadt Kulmbach beugt den Blaualgen seit längerem mit regelmäßigen Kontrollen und Reinigungen vor. Doch nun machen sich die hohen Temperaturen der letzten Monate bemerkbar. Nach einer Wasserprobe hat das Gesundheitsamt nun den Algenbefall festgestellt.

Leider zeigen sich jetzt jedoch die Auswirkungen des extrem heißen und sehr trockenen Frühsommers.

(Presseerklärung der Stadt Kulmbach)

Gesundheitliche Probleme durch Blaualgen

Blaualgen sind Bakterien, die sich besonders in warmen Gewässern schnell ausbreiten. Dabei setzen sie Stoffe frei, die bei Kontakt mit Menschen Übelkeit, Ausschläge oder Durchfall hervorrufen können. 

Die Stadt Kulmbach weist daraufhin, dass das Badeverbot wieder aufgehoben werden soll, sobald der Algenbefall wieder unter Kontrolle gebracht sei. Vor Ort weist die Stadt das Badeverbot durch Schilder aus. Neben der Kieswäsch in Kulmbach sind auch andere Badestellen der Region aufgrund von Blaualgen gesperrt. Dazu zählt der Naturbadesee in Frensdorf oder auch das Waldbad in Selb.