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A9

Schwerer Unfall im Kreis Bayreuth: Hubschrauber muss Mann in „schlechtem Zustand“ in Krankenhaus fliegen

Bei einem Unfall auf der A9 bei Haag im Kreis Bayreuth musste ein Hubschrauber landen. Die Polizei spricht von „schlechtem gesundheitlichem Zustand“ des Fahrers.

Schwerer Unfall im Kreis Bayreuth auf der A9: Am Montagvormittag (2. November 2020) gegen 07:15 Uhr ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A 9 Höhe Haag in Fahrtrichtung München.

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Hierbei wurde ein 40-Jähriger Fahrer aus Sachsen aufgrund seines schlechten gesundheitlichen Zustandes mit den Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen, teilt die Polizei mit. Erst vor wenigen Tagen gab es auf der A9 im Kreis Bayreuth einen schweren Unfall.

Unfall auf der A9 bei Bayreuth

Der 40-Jährige fuhr die auf der mittleren Fahrspur der A 9 Richtung München mit seinem VW Touran mit Neumarkter Zulassung, verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte mit hoher Geschwindigkeit frontal in das Heck eines auf der rechten Fahrspur fahrenden polnischen Sattelzugs, beschreibt die Polizei den Unfall.

Der massiv an der Front beschädigte und nicht mehr fahrbereite VW Touran kam kurz darauf auf der Standspur zum Stehen. Der Rettungshubschrauber landete vor Ort. Der Notarzt sowie die eingesetzten Einsatzkräfte befreiten den verletzten 40-Jährigen Fahrer des VW Touran aus seinem Fahrzeug.

Schwere Verletzung nach Unfall auf der A9

Dieser verlor vor Ort aufgrund der Verletzungen sein Bewusstsein. Der 40-Jährige wurde anschließend in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Aufgrund des Unfalles musste die A 9 auf der Höhe Haag in Richtung München eine kurze Zeit gesperrt werden.

Nach dem Ende der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Es kam hierdurch zu einem Rückstau von mehreren Kilometern. Der massiv beschädigte VW Touran war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt, teilt die Polizei mit.

A9: Anderes Auto beteiligt?

Da die Verletzungen des 40-Jährigen lebensbedrohlich erschienen und dieser vor Ort nicht mehr ansprechbar war, wurde die Staatsanwaltschaft Bayreuth verständigt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer den 40-Jährigen zuvor berührt haben muss und dieser deshalb ins Schleudern kam.

Der unbekannte Verkehrsteilnehmer flüchtete offensichtlich danach mit dem unbekannten Fahrzeug in Richtung München. Der verunfallte VW Touran wurde vorerst auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt, um eine Spurensicherung durchzuführen. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 28.000 Euro. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr mehr für den 40-jährigen Fahrer des VW Touran.

Die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth bittet alle möglichen Zeugen, welche sachdienliche Angaben zu einem möglichen Unfallverursacher mit dem unbekannten Fahrzeug nennen können, sich unter der Telefonnummer 0921/5062330 zu melden.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

 Redaktion