Siegfried Jerusalem: Opern-Star gibt Kurs in Oberfranken

Der weltberühmte Tenor Siegfried Jerusalem kommt zu einem Meisterkurs nach Oberfranken. Jerusalem gilt als einer der größten Tenöre des 20. Jahrhunderts und kennt alle großen Opernhäuser dieser Welt. Bei zahlreichen Festivals war er ein umjubelter Star und hat mit seinen Tonträgern ein Millionenpublikum erreicht. Am Donnerstag, 6. Juni treten seine Meisterschüler um 19 Uhr im Großen Kurhaussaal von Bad Steben auf, am Freitag im Rahmen der Reihe Haus Marteau auf Reisen ebenfalls um 19 Uhr in St. Gereon in Forchheim. 

Bekannt aus Fernseh-Shows und Pop-Songs

Siegfried Jerusalem hat das Publikum auf der Bühne des Festspielhauses in Bayreuth genauso zugejubelt, wie die Zuschauer unzähliger Fernsehsendungen. Einen Namen konnte sich Jerusalem immer wieder auch als strahlender Operettentenor machen, nicht zuletzt gibt es CDs mit Pop-Songs von ihm, mit denen er einem breiten Publikum bekannt wurde.

Einzigartiger Karrierestart

Bereits 1961 führte ihn der Weg erstmals nach Oberfranken und zwar als erster Fagottist zu den Hofer Symphonikern. Nach weiteren Orchesterstationen wechselte er 1975 in einer Fernsehproduktion der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss als Einspringer vom Orchestergraben auf die Bühne, ein in der Musikwelt wohl einzigartiger Beginn einer Weltkarriere.

Über 20 Jahre Teil der Festspiele

Bereits im Jahr darauf sang Siegfried Jerusalem den Lohengrin in Darmstadt und Aachen, zwischen 1977 und 1999 gehörte er zu den wichtigsten Sängern der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele und verkörperte fast alle großen Heldenpartien wie Lohengrin, Parsifal, Tristan und den Siegfried im „Ring des Nibelungen“.

Konzerte in Bad Steben und Forchheim

Der Meisterkurs für Gesang mit Siegfried Jerusalem findet aktuell in Bad Steben statt. Termin für das Abschlusskonzert ist Donnerstag, der 6. Juni um 19 Uhr im Kurhaus Bad Steben – Großer Saal, Badstraße 30. Ein weiteres Konzert geben die Teilnehmer am Freitag, 7. Juni ebenfalls um 19 Uhr in St. Gereon in Forchheim.