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Schwimmbäder

So läuft es in den Schwimmbädern im Kreis Bayreuth seit der Wiedereröffnung

Aufgrund der niedrigen Inzidenzen dürfen Schwimmbäder in Bayern wieder geöffnet haben. So läuft es in den Bädern im Landkreis Bayreuth.

Die Menschen in Bayern gehen wieder baden. Das bt hat mit zwei Bademeistern aus dem Landkreis Bayreuth gesprochen. Im Kreuzsteinbad kam es wegen der Einlassbeschränkungen zu Rangeleien. Die Stadtwerke Bayreuth wollen handeln.

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Schwimmbäder im Kreis Bayreuth seit der Wiedereröffnung: „Es ist toll“

Auch das Freibad Waischenfeld hat nach dem Corona-Lockdown wieder geöffnet. „Bei uns läuft alles sehr zivilisiert und geordnet“, sagt Bademeister Stefan Polster. „Unsere Badegäste setzen das Hygienekonzept sehr gut um“, erklärt er weiter.

Es gibt im Bad eine Maskenpflicht. Diese gelte aber nur unterwegs, zum Beispiel bei der Gastronomie oder auf dem Weg zur Toilette oder den Umkleiden, erklärt Polster. Das Konzept funktioniert: „Ich finde es gut, dass die Einheimischen so gut mitmachen und das alles ermöglichen“, sagt der Bademeister. Probleme gebe es keine.

Auch vor dem Eingang gebe es weder lange Schlangen noch Rangeleien. „Die Nachfrage ist dennoch gut.“ Aktuell dürfen sich maximal 300 Leute zur gleichen Zeit im Freibad Waischenfeld aufhalten. Diese Kapazität sei meistens gut ausgereizt gewesen, so Polster.

Freibad Waischenfeld: „Toll, wieder ins Wasser zu dürfen“

Vor Corona habe es natürlich mehr Badegäste pro Tag gegeben. Es seien oft mehr als 500 Personen zur gleichen Zeit im Freibad Waischenfeld gewesen, so Polster. Doch auch aktuell lohne sich der Betrieb auf jeden Fall: für Betreiber und Badegäste.

„Ich freue mich, dass wir wieder offen haben und unsere Badegäste freuen sich auch. Man sieht ihnen an, wie toll sie es finden, wieder ins Wasser zu dürfen.“

(Stefan Polster, Bademeister im Freibad Waischenfeld)

Freizeit- und Erlebnisbad im Kreis Bayreuth: Regeln vom letzten Jahr übernommen

Auch das Freizeit- und Erlebnisbad Juramar in Pottenstein hat seit zwei Tagen wieder geöffnet. Dabei gelten natürlich auch Hygieneregeln. Diese wurden einfach vom letzten Jahr übernommen. Wer baden möchte, muss sich vorher online anmelden.

„Die Terminbuchung im Internet hat letztes Jahr super funktioniert. Deshalb machen wir es dieses Jahr einfach genauso“, erklärt Bademeister Weißenberger. Nach der Corona-Pause sei der Betrieb wieder gut angelaufen, allerdings müsste man ein paar Tage bzw. Wochen abwarten, bis man da ein genaueres Fazit ziehen könne, so Weißenberger.

„Menschen halten sich an die Regeln

Mit dem Hygieneregeln haben die Badegäste auch im Juramar keine Probleme. „Die Menschen halten sich bei uns immer an die Regeln, weil sie wissen, dass es so vernünftig ist.“ In der heutigen Zeit müsse man eben gemeinsam an einem Strang ziehen, so Weißenberger.

In Oberfranken hat es vor Kurzem einen schlimmen Unfall am Sprungturm eines Schwimmbads gegeben: Ein Mann verletzte sich dabei schwer am Kopf. Auch anderswo kam es zu unschönen Szenen: Bei einem fränkischen Badesee war der Ansturm so groß, dass sogar die Rettungswege für Feuerwehr und Notärzte zugeparkt waren.

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt