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Coronavirus

Spahn will weiterhin harten Lockdown: Kritik an Politiker und Lob an die MPK – die abgesagt wurde

Jens Spahn fordert weiterhin einen harten Lockdown in Deutschland. Nach seinen Angaben seien die Corona-Zahlen zu hoch – das zeige ein Blick auf die Intensivpatienten.

  • Spahn hält an hartem Lockdown fest
  • Zu viele Menschen auf Intensivstation
  • Keine verlässlichen Corona-Zahlen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erneuert seine Forderung nach einem harten Lockdown bei der Bundespressekonferenz am Freitagmittag.

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Jens Spahn will harten Lockdown in Deutschland

Jens Spahn hält die Corona-Lage in Deutschland nach wie vor für sehr gefährlich. Der CDU-Politiker betonte, die aktuellen Infektionszahlen seien bereits sehr hoch, spiegelten wegen der Oster-Feiertage womöglich noch nicht einmal das wirkliche Geschehen wider.In den Krankenhäusern zeige sich nach seinen Ausführungen, wie ernst die Situation tatsächlich sei. Es gebe schon wieder fast 4.500 Patienten auf Intensivstationen. „Wenn es so weitergeht, sind es zu viele für unser Gesundheitssystem“, sagt Spahn.

Außerdem bemängelt Spahn die aktuelle Debatte um Lockdown oder Lockerungen: „Ich empfehle uns allen, den Parteienstreit – Wahljahr hin oder her – herunterzufahren und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren – die Bekämpfung der Pandemie.“

„Es braucht einen Lockdown, um die aktuelle Welle zu brechen.“ Menschen müssten ihre sozialen Kontakte einschränken – dazu sollen auch nächtliche Ausgangssperren beitragen.

Noch während Spahn die Ministerpräsidenten-Konferenz mit Angela Merkel (CDU) lobt, wurde bekannt, dass diese verschoben wird. Nach seiner Meinung reiche es allerdings nicht aus, eine kurze Rücksprache zu halten. „Aber wenn manche schon die Einschätzung der Lage nicht teilen, dann wird es natürlich schwierig“, so Spahn.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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