Top die Wette gilt: Bürgermeister vs. Rotes Kreuz

Aktualisiert am

Am Freitag ist in der Bad Bernecker Grund- und Mittelschule Blutspende-Termin. Zu dieser Aktion hat Bereitschaftsleiter Jochen Pausch und sein Team den Bürgermeister aus Goldkronach, Holger Bär, zu einer Blutspenden-Wette herausgefordert.

Gelingt es den Goldkronachern nicht mit mindestens zehn Stadträten an der Blutspende-Aktion teilzunehmen, so muss Holger Bär beim nächsten Blutspende-Termin in Bad Berneck die Durchführung tatkräftig, beispielsweise bei der Essensausgabe, unterstützen. Verliert hingegen das BRK, so muss die Bereitschaft Bad Berneck das nächsten Fest der Goldkronacher oder den Senioren-Nachmittag mit Kaffee und Kuchen versorgen.

Foto: BRK Bayreuth

Holger Bär, der zwar typisiert ist, allerdings noch nie Blutspender war, möchte nun auch selbst aktiv werden:

Es wird Zeit, dass auch ich spende. Mit der Wette wollen wir möglichst viele Leute ansprechen es uns gleichzutun.


Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutspenden für Krebspatienten, Unfallopfer oder Menschen mit gravierenden gesundheitlichen Problemen benötigt. Da künstliches Blut für Transfusionszwecke nicht in ausreichender Menge herstellbar ist, ist es umso wichtiger, dass Blut gespendet wird.

Fünf wichtige Fakten zum Blutspenden

  • spenden kann jeder ab 18 Jahren, der gesund ist und dessen Körpergewicht mehr als 50 Kilogramm beträgt
  • besonders häufig werden Blutkonserven mit der Blutgruppe Null benötigt
  • Männer können bis zu sechsmal jährlich spenden, Frauen bis zu viermal, da es bei Frauen länger dauert, bis der Eisenhaushalt sich normalisiert
  • bei einer Vollblut-Spende werden 500 ml Blut abgenommen, die Spende dauert ca. 10 Minuten
  • der Blutspendedienst bietet pro Jahr etwa 4.400 mobile und 1.100 stationäre Blutspende-Termine an (alle Termine der nächsten sechs Wochen finden Sie hier)

Derzeit spenden in Bayern nur etwa 5 Prozent der Bevölkerung Blut. Allerdings ist jeder Dritte zumindest einmal in seinem Leben auf eine Blutspende angewiesen.