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Rückruf-Ticker

Noroviren in Beerenmix: Hersteller ruft Lebensmittel wegen möglichem Brechdurchfall zurück

Rückruf von Beerenmix. Der Hersteller und das Bundesamt für Verbraucherschutz warnen vor dem Verzehr. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt Noroviren enthalten sind.

Täglich werden in Deutschland Lebensmittel oder Produkte wegen Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Die Unterschiede für einen Rückruf können vielfältig sein: häufig geraten Fremdkörper in der Produktion in Lebensmittel. Technische Produkte können häufig Brände auslösen, medizinische Produkte erfüllen nicht den angegebenen Zweck.

In unserem Rückruf-Ticker halten wie Sie auf dem Laufenden über die Rückrufe von Lebensmitteln und Produkten in Bayern.

Update vom 23. August 2020: Noroviren in Beeren entdeckt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt aktuell vor einem Beerenmix. Der „Beerenmix, 750g” kann Noroviren enthalten, heißt es in der Warnung. Dieses Lebensmittel wird nach Angaben des Bundesamtes von Lidl in den Verkauf gebracht. 

Die betroffenen Produkte haben das Mindesthaltbarkeitsdatum 05.08.2022 und die Losnummer E19-1780/20000-007. Der Beerenmix mit diesen Informationen sind von diesem Rückruf betroffen.

Das Bundesamt warnt wörtlich: “Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Noroviren enthalten sind.”

Noroviren verursachen bei allen Menschen verschiedener Altersgruppen Brechdurchfälle. Diese können zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust führen.

Update vom 7. August 2020: Schutzmasken werden zurückgerufen.

Rückruf: Schutzmasken bieten nicht genügend Schutz: Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat eine Rückrufaktion für zwei Chargen von Mund-Nase-Schutz-Masken der Marke LyncMed gestartet.

Es handelt sich um die Chargen der Bezeichnung Ch.B. CMA010 sowie B. CAP007, teilt die Stadt Bayreuth mit. Die Chargen-Bezeichnung ist jeweils seitlich auf der Verpackung aufgedruckt. Beide Chargen entsprechen nach Angaben des LGL in ihrer Leistungsfähigkeit nicht den Vorgaben der Norm EN 14683 für chirurgische Mund-Nasen-Schutzmasken.

Masken eventuell auch an Stadt Bayreuth geliefert

Es ist nicht auszuschließen, dass Masken mit dieser Chargen-Bezeichnung vom LGL unter anderem auch an die Stadt Bayreuth geliefert und vor Ort an Personal im medizinischen und pflegerischen Bereich verteilt wurden.

Das LGL hat die Masken aufgrund eigener Untersuchungen für eine weitere Verwendung vorsorglich gesperrt. Dies gilt auch für den Fall, dass die Masken lediglich als Community-Masken eingesetzt werden sollen.

Die Stadtverwaltung bittet darum, vorhandene Restbestände bei den Bürgerdiensten im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, sowie im Rathaus II, Dr.-Franz-Straße 6, zurückzugeben. Für Rückfragen steht das Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Bayreuth unter der Telefonnummer Telefon 0921 / 78 77 819-28 zur Verfügung.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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