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Coronavirus

Während Österreich lockert – zögert Bayern: Söder mahnt vor schnellen Lockerungen

Markus Söder und Sebastian Kurz haben sich am heutigen Dienstag (11. Mai 2021) in München getroffen. Dabei haben sie über die Corona-Pandemie diskutiert.

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) haben sich am Dienstag in der Staatskanzlei in München getroffen.

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Österreich und Bayern waren stark von der Corona-Pandemie betroffen, beginnt Söder die Pressekonferenz. Österreich hat bereits eine die Inzidenz von 100 unterschritten.

Einreisen nach Österreich zum Einkaufen und für Familienbesuche wieder erlaubt

Schon ab morgen dürfen Menschen aus Deutschland wieder nach Österreich einreisen, um dort einzukaufen oder Familien zu besuchen, erklärt Söder weiter. Weiter wurden diese Lockerungen allerdings nicht ausgeführt.

Kurz erklärt anschließend, dass die Inzidenz mit einer FFP2-Maske und vielen Tests gesenkt werden konnte. Weiter erklärt er, dass ab 19. Mai in Österreich mit Sicherheitsmaßnahmen „großflächig“ geöffnet wird. So wird Österreich auch die Quarantäne-Pflicht bei Einreisen aus Nicht-Risikogebieten aufheben. 

Söder mahnt vor Lockerungen und Strategie in Österreich

Zuvor mahnte Söder bereits indirekt vor solchen Öffnungen, da die dritte Welle noch nicht vorbei sei – allerdings befinde man sich auf einem guten Weg. Unterschiedlich sei auch die Strategie: Österreich setzt darauf, Getestete, Geimpfte und Genesene gleichzusetzen. 

Auch hier mahnte Söder, dass in Deutschland Getestete nicht mit Genesenen und Geimpften gleichzusetzen sind. Ein Test schütze nicht vor einer Infektion. Als Beispiel nimmt er hier Horst Seehofer (CSU), der trotz Test und trotz einer Corona-Impfung positiv auf das Virus getestet wurde. 

Bayreuther Tagblatt - Christoph Wiedemann

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Christoph Wiedemann