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„Willkürlich und nicht plausibel“: FDP-Abgeordneter kritisiert Söders Lockerungen der Ausgangssperre

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Donnerstag (16.4.2020) angekündigt, die Ausgangssperre langsam zu lockern. Von Seiten der FDP kommt nun Kritik.

Am Donnerstag (16.4.2020) hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Ausgangssperre gelockert. Phasenweise sollen die Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus nun abgebaut werden. Nun hat der oberfränkische Abgeordnete Sebastian Körber (FDP) die Strategie des Ministerpräsidenten kritisiert.

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Oberfränkischer Abgeordneter kritisiert Söders Maßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Donnerstag (16.4.2020) angekündigt, die Ausgangssperre langsam zu lockern. In Bayern sollen demnach vorerst nur Läden mit einem Größe von maximal 800 Quadratmetern öffnen dürfen. Der oberfränkische Abgeordnete Sebastian Körber (FDP) kritisiert diese Maßnahmen.

Körber fordert flexiblere Strategie

Für Körber sei diese Differenzierung der Staatsregierung bezüglich der Ladengrößen willkürlich. Auch von fachlicher Seite könne keine plausible Begründung dafür festgestellt werden, so der FDP-Mann weiter. Für ihn sollten Geschäfte grundsätzlich, unabhängig von ihrer Größe öffnen dürfen, wenn sie die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten können. Anfang der Woche hatte die FDP eine derartige eigene Corona-Exit-Strategie vorgestellt.

Inhaber von Geschäften sollten grundsätzlich öffnen dürfen, wenn sie die sichere Einhaltung notwendiger Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten können. Warum beispielsweise ein Möbelhaus oder größeres Modegeschäft nicht öffnen darf, obwohl es unter anderem die Einhaltung von Mindestabständen leichter realisieren kann, als die Boutique oder Buchhandlung an der Ecke, kann nicht nachvollzogen werden.

(Sebastian Körber, FDP)

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt