“Zukunftsquartier Kreuz”: Bürger wollen Verein gründen

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1,1 Hektar Fläche werden im Kreuz frei, wenn das Rathaus II wie geplant erst einmal in die Schlossgalerie umgezogen ist. Ein Baugrund, der innenstadtnah und zugleich ruhig gelegen ist. Wie der Grund künftig genau bebaut wird, ist noch nicht ganz klar. Fest steht aber, dass der nördliche Teil Wohngebiet und der südliche Teil Mehrgenerationen-Quartier werden soll. Weitere Vorgabekriterien sind: Die Integration von einkommensschwachen Bürgern und von Menschen mit Behinderung oder mit Migrationshintergrund.

Bürger legen Stadt ein Konzept vor

Das Team des “Forum 1.5” hat sich dazu zusammen mit vielen Bayreuthern ein eigenes Konzept überlegt und dieses im April bei der Stadt eingereicht. Seitdem ist es ziemlich ruhig um das “Zukunftsquartier Kreuz” geworden – etwas Konkretes hat die Bürgerinitiative von der Stadt seitdem nicht gehört.

Am Mittwoch, den 9. Oktober, veranstaltet die Initiative deshalb einen Workshop für alle Bürger um 17 Uhr im Gasthaus “Die Laus” in Bayreuth. Was sich bisher getan hat und was demnächst passieren soll, erklärt Janina Kiekebusch vom “Forum 1.5”.

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Treffen mit der Stadt

“Im November haben wir einen Termin mit der Stadt”, sagt Janina Kiekebusch. Worum es bei dem Treffen genau gehe, wisse sie noch nicht. Die Bürgerinitiative werde aber ihr Konzept erneut vorstellen und darüber sprechen, wie es weitergeht.

Überlegung: Vereinsgründung

Fest steht: Das “Forum 1.5” und die Bürger der Initiative “Zukunftsquartier Kreuz” wollen dran bleiben – auch für andere, ähnliche Projekte, die sich in der Stadt auftun könnten. Im Workshop soll deshalb auch über die Zukunft der Initiative gesprochen werden:

Wir überlegen, einen Verein zu gründen.

(Janina Kiekebusch vom “Forum 1.5”)

Die Entwickler des Konzepts planen des Weiteren, sich wieder regelmäßig zu treffen. “Einen Stammtisch haben wir schon gegründet. Nun ist die Überlegung, vielleicht noch verschiedene Arbeitsgruppen zu gründen, in denen sich alle weiterhin einbringen können”, sagt Janina Kiekebusch. “Wir wollen das Wissen, das wir im Austausch gewonnen haben, weitergeben.”

Das Konzept in aller Kürze

In ihrem Konzept schlägt die Bürgerinitiative “Zukunftsquartier Kreuz” zwei Varianten vor: Die eine sieht vor, einen Teil der bestehenden Gebäude auf dem Areal zu erhalten und zu Wohnhäusern und einem Gemeinschaftshaus mit Café, Probenräumen, einer Küche und Werkstätten umzufunktionieren. Die andere Variante sieht den Abriss der alten und den Bau neuer Gebäude vor, falls die Bausubstanz der bestehenden Bauten zu marode wäre.