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Neues Wohngebiet: Bürgerinitiative „Zukunftsquartier Kreuz“ will nicht bis 2024 warten

Vor einem Dreivierteljahr hat die Bürgerinitiative “Zukunftsquartier Kreuz” ihr Nachnutzungskonzept für das Areal des Rathauses II bei der Stadt Bayreuth eingereicht. Bereits seit zwei Monaten ist das Interessenbekundungsverfahren offiziell beendet und doch scheint eine Umsetzung noch in weiter Ferne zu sein, wie die Bürgerinitiative vermeldet.

Rathaus II wird erst 2024 umziehen

Die Bürgerinitiative “Zukunftsquartier Kreuz” will ein neues Wohngebiet und ein Mehrgenerationen-Quartier im Bayreuther Stadtteil Kreuz schaffen. Dabei im Mittelpunkt: die Integration von einkommensschwachen Bürgern und von Menschen mit Behinderung oder mit Migrationshintergrund. Doch die Bewegung muss warten. Erst, wenn das Rathaus II in die Schlossgalerie umzieht, wird der innenstadtnahe Baugrund frei.

Nach jüngsten Informationen der Bürgerinitiative, soll der Umzug des Rathauses II noch mindestens bis Mitte 2024 dauern. „So lange wollen wir nicht warten. Denn nachhaltige Stadtentwicklung kann doch nur funktionieren, wenn auch innerstädtische Flächen rasch nachgenutzt werden und nicht nur neue Wohn- und Gewerbegebiete am Stadtrand in schnellen Verfahren geplant und bebaut werden“, meint Sebastian Norck, der die Initiative für das „Zukunftsquartier Kreuz“ unterstützt.

Immer wieder neue Anfragen

Die Bürgerinitiative hofft, dass die erforderlichen politischen Weichenstellungen zügig getroffen werden, um einer Umsetzung schnell näher zu kommen. Denn schon vor Abgabe des Konzepts „Zukunftsquartier Kreuz“ hätten sich viele Leute bei den Initiatoren gemeldet, die Teil einer solchen Gemeinschaft sein möchten. Auch jetzt nach dem offiziellen Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens würden immer wieder Anfragen zum Stand der Planungen kommen.

Wird das „Zukunftsquartier Kreuz“ zum Verein?

Viele Bayreuther Bürger, verschiedene Vereine und Unternehmen aus der Region haben gemeinsam ein Konzept entwickelt – das “Zukunftsquartier Kreuz”. Diesen nachhaltigen und inklusiven Entwurf haben sie bei der Stadt Bayreuth eingereicht. Dabei geht es darum, wie ein ökologisches Modellquartier aussehen kann, in dem eine bunt durchmischte Nachbarschaft zu Hause ist.

Bisher steht hinter dem „Zukunftsquartier Kreuz“ noch ein loser Zusammenschluss von Interessierten. Diese suchen nach einer geeigneten Form, die Zusammenarbeit, zum Beispiel in Form eines Vereins zu organisieren. Dadurch soll auch über das innovative Modellkonzept für Kreuz hinaus ein Beitrag zu einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung in Bayreuth geleistet werden.