Polizeibericht

Polizei warnt vor Taschendieben – insbesondere auf Weihnachtsmärkten

Taschendiebe nutzen nach Angaben der Polizei den weihnachtlichen Trubel und entkommen mit ihrer Beute in der Regel unbemerkt im Gedränge der Menschenmengen. Damit Taschendiebe insbesondere in der Vorweihnachtszeit schlechte Karten haben, gibt die Oberfränkische Polizei Tipps, um den Langfingern die Diebestour zu erschweren.

Wann und wo ein Weihnachtsmarkt im Raum Bayreuth stattfindet, gibt es hier in der Übersicht.

Tricks der Taschendiebe

Meistens gehen Taschendiebe mit weiteren Komplizen arbeitsteilig vor und bedienen sich vielfältiger Tricks, erklärt die Polizei. Entweder rempeln sie ihre Opfer an und verwickeln diese mit fadenscheinigen Fragen in ein Gespräch oder sie treten mit ihnen in Kontakt, indem sie beispielsweise die Kleidung beschmutzen und eine übersteigerte Hilfsbereitschaft zeigen.

Um den Langfingern im vorweihnachtlichen Trubel zu begegnen, setzt die oberfränkische Polizei insbesondere in der Vorweihnachtszeit wieder verstärkt auf uniformierte Streifen, aber auch auf den Einsatz ziviler Polizisten.

Tipps der Polizei

Grundsätzlich kann jeder Bürger mit entsprechender Aufmerksamkeit und Achtsamkeit einen wichtigen Beitrag leisten, um nicht selbst Opfer der Langfinger zu werden. Taschendiebe lassen sich nämlich oft am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach den mitgeführten Hand- und Umhängetaschen, beschreibt die Polizei Taschendiebe.

Wenn Sie darüber hinaus folgende Verhaltenstipps beachten, machen Sie es Taschendieben wesentlich schwerer: Bei einem Menschengedränge und unübersichtlichen Situationen sollte noch stärker auf Wertsachen geachtet werden. Handtaschen sollten stets geschlossen sein und mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden.

Außerdem rät die Polizei wenig Bargeld mit sich zu führen. Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist, sollte umgehend die Polizei verständigt werden: entwendete Kreditkarten und Scheckkarten sofort sperren: Sperr-Notruf: 116 116.