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Saisonstart gegen Ismaning: Das sind die HaSpo-Damen

Die HaSpo-Damen I „brennen auf die neue Saison“, erklärt Kapitän Kim Koppold. Unter dem neuen Trainer Udo Prediger will das Team eine bessere Saison spielen als letztes Jahr. Das Bayreuther Tagblatt hat die Damen beim Abschlusstraining besucht. Ein Video über das Team finden Sie über dem Text.

Saisonstart gegen Ismaning

Am Samstag, den 14. September starten die HaSpo-Damen im Schulzentrum-Ost um 17:30 Uhr gegen den TSV Ismaning in die neue Saison. Nach dem Ausscheiden von zwei Führungskräften wird die Saison für die Bayreuther Handballspielerinnen eine Herausforderung.

Die Spielerinnen, die sonst eher im zweiten Glied standen, müssen nun mehr Verantwortung übernehmen.

(Udo Prediger, Trainer)

Der Coach der HaSpo-Damen war früher selbst aktiver Handballer. Nach dem Ende seiner Karriere wechselte er ins Traineramt.

Wegen einer Knieverletzung musste ich als Spieler aufhören. Damals hat die Mannschaft meiner Frau einen Trainer gesucht. Diese habe ich dann gern übernommen. So wurde ich Trainer.

(Udo Prediger)

Wurf auf den Kasten. Foto: Frederik Eichstädt.

Teamgeist

Beim Abschlusstraining sind die HaSpo-Damen fokussiert. Auf dem Platz schenken sich die Spielerinnen nichts, gehen in die Zweikämpfe und feuern die Würfe in Richtung der Torhüterinnen. Zwischen den Übungen ist jedoch genug Zeit für Spaß und die ein oder andere Unterhaltung.

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht sammelt Kapitän Kim Koppold nach einer Übung drei Bälle zusammen. Am anderen Ende des Spielfelds nimmt Maria Zerhusen Fahrt auf und stürmt auf die Torhüterin zu. Diese stürmt aus ihrem Kasten, doch anstatt eines kraftvollen Wurfs, lässt Zerhusen den Ball langsam und in hohem Bogen über die Keeperin segeln: Trick geglückt. Beide haben ein Lächeln auf den Lippen.

Mit den Mädels ist es super, die haben einen sehr schnell aufgenommen, sind mega freundlich und super herzlich. Wir fühlen uns super wohl.

(Laura Brahm über den Zusammenhalt bei den HaSpo Damen)

Zweikampf bei den HaSpo-Damen. Foto: Frederik Eichstädt.

Ein harter Sport

Generell geht es im Handball körperbetont zur Sache, wie Koppold erklärt. Nach einem harten Wurf gegen die Brust, bleibt die Torhüterin kurz am Boden liegen. Auch bei den Zweikämpfen geht es ordentlich zur Sache. Den HaSpo-Damen macht diese Härte nichts aus, schließlich gehöre die zum Sport dazu, wie Spielerin Laura Brahm erklärt.

Wir sind alle so trainiert, dass wir das gut wegstecken!

(Laura Brahm über die Härte im Sport)

Auch Kapitän Koppold möchte die Härte auf dem Platz nicht leugnen. Dennoch betont sie, dass die Zweikämpfe in der Bayernliga immer auf einem fairen Level stattfinden, sodass man sie gut wegstecken könne.

Bei uns geht es zwar immer zur Sache, aber Handball ist dennoch eine sehr faire Sportart!

(Kim Koppold über die Härte im Handball)

Auch im Training geht es bei den HaSpo Damen I zur Sache. Foto: Frederik Eichstädt.