Freizeit

Freibad-Kioske in der Region: Mehr als nur Pommes rot-weiß

Freibad-Kioske müssen nicht immer nur ein Standardprogramm an Pommes und Currywurst haben. Das beweist unter anderem Alexander Herrmann, bekannt als TV- und Sternekoch, der den Freibad-Kiosk in Wirsberg übernommen hat. Dort gibt es jetzt selbstgemachtes Ketchup und Trüffelmayonnaise.

Doch was zeichnet eigentlich die Freibad-Kioske im Raum Bayreuth aus? Das Bayreuther Tagblatt stellt einige davon vor. Im ersten Teil geht es um das Kreuzsteinbad, das Freibad in Waischenfeld und die Sommergaststätte am Untreusee.

Kreuzsteinbad Bayreuth: „Unsere Pommes schmecken anders“

Foto: Neele Boderius

Von den typischen Pommes rot-weiß, bis hin zu Süßigkeiten in allen Größen und Geschmackssorten gibt es beim Kiosk im „Kreuzer“ so gut, wie alles was Kinderherzen höher schlagen lässt.

Besonders beliebt sind die Bonbonketten. Wer kennt sie nicht aus seiner eigenen Kindheit: die Bonbonketten, die im Mund knacken, wenn man sie von der Schnur abkaut.

Ein weiterer Hit sind die Süßigkeiten Pilze, ob süß oder sauer, diese lassen sich schon seit über 20 Jahren super verkaufen, so Ariane Harras, Chefin des Kiosks im Kreuzsteinbad. So lange gibt es den Laden nämlich schon und er ist Ariane Harras im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen. „Mein Baby“, so bezeichnet sie den Kiosk im Schwimmbad.

Am besten sind die Pommes und die Currywurst. Die Pommes, sind bei uns frisch und nicht gefroren. Deswegen schmecken die anders.

(Sven Harras, Mitarbeiter des Kiosks)

Auch für den guten Zweck kann man hier etwas tun. Wenn man eines der bunten T-Shirts kauft, wird der Erlös an bedürftige Familien in Bayreuth gespendet. Dadurch bekommen die Kinder Geschenke zu Weihnachten oder können auch dem Zoo einen Besuch abstatten.


Freibad Waischenfeld: „Wir müssen keine Experimente machen“

Seit 2017 betreiben die Brüder Peter und Robert Weiß den Kiosk im Freibad Waischenfeld. Als die beiden hörten, dass die Stadt Waischenfeld auf der Suche nach einem neuen Betreiber war, halfen die zwei Rentner gerne aus und übernahmen den Kiosk für drei Jahre.

Neben den Freibad-Klassikern wie Pommes gibt es in ihrem Sortiment auch Laugen-Speckstangen und eine große Auswahl an Pizzen.

Foto: pixabay

Unsere Pizzen werden immer wieder gelobt. Wir kaufen diese auch nicht beim Discounter ein. Das schmeckt man dann auch.

(Peter Weiß, Betreiber des Freibad-Kiosk Waischenfeld)

Ein weiteres Highlight sind die Überraschungstüten für Kinder. Da der Kiosk auch eine große Auswahl an Süßigkeiten bietet, die Kinder aber oftmals lange für ihre Entscheidung brauchen, haben sich die Brüder Weiß die Überraschungstüte einfallen lassen. Für einen Euro bekommt so jedes Kind eine individuell zusammengestellte Tüte.

Foto: pixabay

Peter und Robert Weiß liegt das Wohl der Gäste besonders am Herzen. Deswegen werden auch die Gläser und Krüge, besonders in der heißen Jahreszeit, vorgekühlt.

Es gibt nichts schöneres, als wenn man sein Bier oder seine Cola in einem eisgekühlten Glas serviert bekommt.

(Peter Weiß, Betreiber des Freibad-Kiosk Waischenfeld)


Sommergaststätte am Untreusee: „Bei uns stehen die Leute Schlange“

Seit 38 Jahren, genauso lange wie es den Untreusee gibt, betreibt auch die Familie Grüner die Sommergaststätte. 1000 Sitzplätze bietet der Familienbetrieb in bester Lage direkt am See. Auch das Angebot ist vielfältig und groß. Steak, Bratwürste oder Schnitzel. Hier wird jeder fündig.

Foto: pixabay

Am besten geht bei uns die Schaschlik-Pfanne. Da stehen die Leute schon mal 20 bis 30 Meter in der Schlange.

(Reinhard Grüner, Inhaber der Sommergaststätte)


Text: Neele Boderius und Susanne Jagodzik