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Serie CO2-Fasten: Challenge 11: Den grünen Daumen entdecken

Die Klimaschutzmanager von Stadt und Landkreis Bayreuth haben sich mit den Kollegen der Metropolregion Nürnberg zusammengetan. Herausgekommen ist die CO2-Fasten-Challenge 2019, ein Blog, der täglich eine neue Herausforderung zum Thema Klimaschutz bereit hält. Challenge elf lautet: Pflanzen? Pflanzen!

Urban Gardening liegt voll im Trend. Das eigene Gemüse auf dem Balkon oder im Garten anzubauen ist Hobby, Anti-Stress-Therapie und Klimaschutz in einem. Damit möglichst bald geerntet werden kann, lohnt es sich die Pflanzen bereits jetzt auf einer warmen, hellen Fensterbank anzuziehen.

Pflanzen pflanzen, so wächst’s bestimmt…

  • Anzucht-Töpfe vorbereiten (z.B. aus altem Zeitungspapier)
  • Torffreie Erde einfüllen
  • 2-3 Samen reinstecken
  • Gießen
  • Auf helles Fensterbrett stellen
  • Abwarten…gießen…abwarten…
  • Sich die Frage stellen, ob das jetzt Unkraut ist oder das erhoffte Tomatenpflänzchen
  • Gegebenenfalls Pflänzchen vereinzeln
  • Gewächs etwa ab Mai ins Freie umsiedeln
  • Gießen, hegen und pflegen
  • Sich am Wachstum erfreuen
  • Beim Anblick der ersten Früchte einen kleinen Freudentanz aufführen
  • Gleichmut üben, wenn sich Tiere über die Pflanze hermachen
  • Ernten, essen, glücklich sein
Erstausstattung für die eigene Gemüsevielfalt; Foto: Jana Edlinger

Wie viel CO2 kann gespart werden?

Wie sooft ist die Antwort ein vollmundiges „Kommt darauf an…“. Soviel ist jedoch sicher:

Selbst angebautes Gemüse hat viele Vorteile gegenüber dem Pendant aus dem Supermarkt: Es kommt ohne beheiztes Treibhaus aus, wurde nicht automatisch bewässert, nicht mit Kunstdünger gedüngt und legt keine weiten Transportwege zurück.

Wer klimaschonend gärtnern möchte, sollte unbedingt auf torffreie Erde achten. Beim Abbau von Torf gehen nämlich Moore unwiederbringlich verloren und das im Torf gespeicherte CO2 entweicht in die Atmosphäre.

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