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Bayreuth hinter Gittern: So sieht es in der JVA St. Georgen aus

Über ein Prozent der Bevölkerung Bayreuths lebt hinter Gittern. So waren in der JVA St. Georgen 2018 im Schnitt 885 Gefangene inhaftiert.

Über ein Prozent der Bevölkerung Bayreuths lebt hinter Gittern. So waren in der JVA St. Georgen 2018 im Schnitt 885 Gefangene inhaftiert. Die meisten der Häftlinge sind wegen Eigentumsdelikten im Gefängnis, allerdings sitzen auch Männer wegen Drogen, Gewalt oder Sexualstraftaten im Nordosten Bayreuths ein.

Die JVA wurde von 1724 bis 1735 als “Zucht- und Arbeitshaus” erbaut und bot damals Platz für rund 200 Häftlinge. Der Bau der Anlage kostete seiner Zeit 18.000 Gulden und überstieg die vorher geschätzten Kosten von 9.670 Gulden deutlich. Heute ist das Areal des Bayreuther Gefängnisses weit größer und beinhaltet nun ein Sportgelände, Arbeitsstätten und viele weitere Gebäude. Durch die Eigenbetriebe wie eine Bäckerei oder die Schreinerei versorgt sich die JVA zu einem großen Teil selbst. Auch berufliche Aus- und Weiterbildungen sind hier möglich.

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt