Ein Film, ein Gin, ein Lebensgefühl
Wenn Brad Pitt spricht, hört man zunächst nicht den Hollywoodstar, sondern den Erzähler einer Geschichte. Seine Stimme trägt über Bilder, die mehr zeigen als eine Region – sie inszenieren eine Haltung. Mit dem ersten Markenfilm zu The Gardener Gin gelingt eine seltene Verbindung: Kino, Kulinarik und Kultur verschmelzen zu einer poetischen Hommage an die französische Riviera.
Hommage an eine Muse
Die Côte d’Azur ist in diesem Film keine Kulisse, sondern Figur. Pitt selbst nennt sie eine „schöne und launische Muse“. Kamerafahrten über das glitzernde Meer, über Pinienwälder und die sonnengebleichten Fassaden provenzalischer Dörfer lassen den Betrachter fast vergessen, dass es hier um einen Gin geht. Am Ende des Clips spricht Pitt einen Satz, der wie eine Quintessenz wirkt: „This is the way of the French Riviera. This is The Gardener.“
Ein Destillat aus Zeit und Ort
Doch was steckt hinter dieser Inszenierung? The Gardener Gin, 2023 während der Filmfestspiele in Cannes vorgestellt, versteht sich als bio-zertifizierter „French Riviera Gin“. Seine Basis ist Weizen, veredelt mit Zitrusfrüchten aus der Provence, dazu klassischer Wacholder, Engelwurz, Südholz und Koriander. Das Ergebnis ist kein Gin, der Lautstärke sucht, sondern Balance: klar, frisch, mit jener feinen Bitternote, die an die Kühle eines Abends am Meer erinnert.
Drei Namen, ein Projekt
Getragen wird die Marke von einem Dreiklang: Brad Pitt, der in den vergangenen Jahren mit wachsender Konsequenz Projekte jenseits der Leinwand verfolgt. Die Winzerfamilie Perrin, seit Jahrzehnten für Exzellenz und Terroirbewusstsein bekannt, mit Château de Beaucastel als internationalem Aushängeschild. Und Tom Nichol, Master Distiller, der bei Tanqueray Maßstäbe setzte und 2015 mit dem „Lifetime Achievement Award“ der Gin Guild geehrt wurde.
Dieses Trio vereint Glamour, Handwerk und Erfahrung – und schafft damit eine Konstellation, die in der Spirituosenwelt selten ist.
Von Miraval bis Gardener
Für Pitt und die Perrins ist The Gardener kein Neuanfang, sondern Fortsetzung. Bereits mit dem Rosé Miraval sorgte die Kooperation für Aufmerksamkeit; 2020 folgte mit Fleur de Miraval ein Champagner, der weltweit diskutiert wurde. Der Gin ist nun das nächste Kapitel – nicht als modisches Produkt, sondern als Ausdruck einer Philosophie: Genuss wird hier immer als Geschichte erzählt.
Der Film als Schlüssel
Der neue Markenfilm ist deshalb mehr als Marketing. Er macht sichtbar, wofür The Gardener steht: für die Idee, dass Geschmack immer mit Kultur verbunden ist. Dass eine Spirituose nicht nur Destillat, sondern auch Erinnerung sein kann – an Licht, Landschaft, an einen Augenblick. Es ist diese Verknüpfung, die den Gin in eine andere Sphäre hebt. Wo andere Produkte laut nach Aufmerksamkeit rufen, genügt hier ein poetischer Satz, ein Bild, ein Atemzug Riviera.
Ein Statement der Stille
Am Ende bleibt die Erkenntnis: The Gardener will kein „Trend-Gin“ sein. Er versteht sich als Destillat einer Gesinnung, die Eleganz nicht über Inszenierung definiert, sondern über Reduktion. Für all jene, die im Glas nicht nur Alkohol, sondern Atmosphäre suchen, wird er zu einer Einladung – und zu einer Erinnerung daran, dass die Kunst des Genießens auch die Kunst des Weglassens ist.
Mehr Infos unter: The Gardener – Organic French Gin
Zum Autor
Christian Schwert ist Inhaber einer Beratungs- und Mediaagentur sowie Autor/Journalist für verschiedene Medien im Lifestyle- und Kulinarik-Segment.
Die Begegnungen und der Austausch/Vernetzungen mit Menschen steht für ihn immer im Vordergrund seiner Tätigkeiten. Seit über 25 Jahren ist er im Medienbereich tätig und gut vernetzt, was seinen Lesern:innen viele Insider/Geheim-Tipps ermöglicht.






Symbolbild ©News5/Stephan Fricke