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Spektakulärer Weltrekord-Versuch: Rad-Profi stürzt auf Skisprungschanze

Als „Fail of the year“ bezeichnet der Rehauer Mountainbike-Profi Johannes Fischbach seinen Weltrekordversuch humorvoll. Mit dem Mountainbike raste „Fischi“ eine Skisprungschanze in Klingenthal hinunter. Sein Ziel: Die 80-Meter-Marke knacken. Doch daraus wurde nichts. Beim Versuch, den weitesten Sprung der Welt zu schaffen, stürzte der Rehauer schwer. Dass er den schlimmen Unfall überhaupt noch mit so viel Humor nehmen kann, ist ein Wunder. Ein Video davon veröffentlichte der Rad-Profi auf seinem Youtube-Kanal. Das Video gibt’s über dem Text.

„Mir spukt schon seit einigen Jahren eine Idee im Kopf herum: Den weitesten Sprung der Welt mit einem Mountainbike machen, sprich: Weltrekord!“, schreibt Fischbach auf Youtube. Vor längerer Zeit habe er bereits Testsprünge von einer 85-Meter-Skisprungschanze gemacht und eine Weite von 50 Metern erreicht. Nun wollte er „die Sache komplett ausreizen“.

Wenn ich von einer 85-Meter-Schanze 50 Meter springen kann, dann muss es doch auf der 140-Meter-Schanze deutlich weiter gehen!

(Johannes Fischbach auf Youtube)

Der Versuch ging ziemlich schief. Doch Fischbach hatte Glück im Unglück: Es sieht zwar nicht so aus, aber der Sturz ging relativ glimpflich aus. Bereits eine Woche nach dem Weltrekord-Versuch ging er bei der Deutschen Downhill-Meisterschaft an den Start.