Bayreuth Tigers empfangen den Aufsteiger aus Landshut

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Nach der bitteren Niederlage am Freitag gegen die Kassel Huskies treffen die Tigers am Sonntagnachmittag zuhause auf den diesjährigen Aufsteiger aus Landshut.

Kein typischer Aufsteiger

Der EVL ist alles andere als ein typischer Aufsteiger. Lange hochklassige Erfahrung mit viel grundsätzlichem Know-how im Umfeld sind bei den Niederbayern genauso vorhanden wie ein starker eigener Nachwuchs und eine in der Oberliga schon gut zusammen gewachsene Mannschaft als Grundgerüst.

Trainer Axel Kammerer hat viele Aufstiegshelden im Kader, aber auch einige Schlüsselpositionen neu dazu geholt. Das Gehäuse hütet jetzt der Deutschtscheche Hübl mit DEL-Erfahrung aus Bremerhaven. Im Angriff führen die Ex-Ravensburger Meisterstürmer Pompej und Czarnik Regie, flankiert von einer Mischung aus erfahrenen und ganz jungen Eigengewächsen wie Forster, Ehl und Baßler. Der Kanadier McFadden gilt als Anker in der Abwehr, der von den bereits Zweitligaerfahrenen Neumann, Ostwald oder Kronthaler unterstützt wird.

Fünf Spiele weniger als die Konkurrenz

Die Hypothek der bisher wegen dem Stadionumbau fehlenden Heimspiele endet diese Woche und der EVL wird die fehlenden Spiele nun schnell mit Nachholterminen unter der Woche ausgleichen, was dann natürlich eine starke Belastung der Spieler mit jeweils drei Spielen pro Woche darstellt, aber bis jetzt konnte man die Ligatauglichkeit schon einige Male nachweisen.

Mit 5 Spielen weniger als die Konkurrenz liegt man zwar mit sieben Zählern nur auf Platz 14, aber das trügt und aussagekräftiger wäre die Punktbilanz pro Spiel. Da läge man mit 1,16 Punkten pro Spiel auf Platz Platz 10 klar vor den Tigers (0,73) und das obwohl man bis zu diesem Wochenende noch nie den Heimvorteil hatte.

Leistungskurve der Tigers steigt

Auch bei den Tigers steigt das Stimmungsbarometer langsam wieder. Aber eben erst nachdem man schon ziemlich tief unten war – die beiden Punktgewinne der Vorwoche halfen dabei wieder mehr Selbstbewusstsein aufzubauen. Daran gilt es nun anzuknüpfen.

Auch Landshut sieht Tigerscoach Petri Kujala als gutes Team, dass nach seiner Videoanalyse nicht so leicht zu schlagen ist. Bis auf den weiterhin verletzten Heider – läuferische Einheiten macht er im Training mit aber zu einem Spieleinsatz dauert es noch etwa bis zur Deutschlandcup-Pause im November – hat er alle Spieler vermutlich fit. Mit Rajala unter den Top 15-Scorern der Liga (13 Punkte) und Simon Karlsson auf Platz 7 der Verteidiger hat man aktuell auch zwei Spieler, die richtig gut performen, und jetzt muss auch bei den anderen noch eine Steigerung im Scoring her, damit man weiter punkten kann.

Ich denke wir beginnen mit den Reihenzusammenstellungen zum Ende des Dresdenspiels, denn das hat beigetragen um den ersten Sieg nach der Durststrecke zu holen und die Jungs sollen ja daran anknüpfen.

(Tigers-Coach Petri Kujala)


Tickets für Heimspiele der Tigers finden sich hier: Online-Tickets.Los geht es im Tigerkäfig um 17 Uhr.