Tigers Bayreuth gegen Kassel Huskies: Am Freitag kommt der Tabellenführer in den Tigerkäfig.

Bayreuth Tigers wollen in Freiburg zum Sieg stürmen

Zuletzt aktualisiert am

Am Donnerstagabend gastieren die Bayreuth Tigers ab 19:30 Uhr beim EHC Freiburg. Dabei will das Team von Petri Kujala den Aufwärtstrend der letzten Spiele fortsetzen und auch auswärts gewinnen.

Der EHC Freiburg

In Freiburg gab es in den letzten Spielen wenig zu jubeln: Obwohl die Wölfe immer bis zum Schluss mitgehalten haben, gingen sie drei Mal in Folge als Verlierer vom Eis. Mit 22 Zählern liegt der EHC nun auf dem neunten Tabellenplatz in der DEL2.

Die große Stärke der Breisgauer: ihre Heimvorteil. 16 ihrer 22 Punkte holten die Wölfe in der heimischen Franz-Siegel-Halle. Ein weiteres Faustpfand der Wölfe ist ihr starkes Powerplay. Fast jede dritte Überzahl münzen die Freiburger derzeit in einen Treffer um.

Bayreuth Tigers vs. EHC Freiburg. Foto: Karo Vögel.

Stürmer mit Führungsqualität

Dass der EHC in dieser Saison weiter oben steht als in der letzten Spielzeit, als das Team von der Dreisam bis zur letzten Partie um den Abstieg kämpfte, liegt vor allem an den Neuzugängen.

Die beiden neuen nordamerikanischen Top-Scorer Cam Spiro und Luke Pither entlasten dabei das seit Jahren eingespielte Trio Linsenmaier, Kunz und Billich. Darüber hinaus nehmen die Neuzugänge direkt Führungspositionen ein.

Defensive Stabilität

In der Abwehr bringen Pageau und Brückmann Stabilität in das Team von Neutrainer Russel. Daneben hat das starke neugeformte Goalie-Duo Nemec und Meisner seinen Teil dazu beigetragen, dass sich das Team im Mittelfeld der Liga positionieren konnte. Dabei konnten sich die Schwarzwälder auch in Bayreuth durchsetzen. Der erste Vergleich der Saison endete 2:0 für Freiburg und leitete die folgende Talfahrt der Tigers ein.

Järveläinen im Zweikampf. Am Ende triumphierte jedoch Freiburg mit 2:0 bei den Tigers. Foto: Karo Vögel.

Selbstvertrauen bei den Tigers

Nach zuletzt drei Siegen aus den letzten fünf Spielen gehen die Bayreuther mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein in das Aufeinandertreffen mit den Wölfen. Nach zuletzt ansteigender Form sehen sich die Bayreuther dabei weder in der klaren Favoritenrolle, noch als krasser Außenseiter.

Angst haben wir sicher nicht, aber leider können wir diese Aufgaben wahrscheinlich wieder nicht komplett bestreiten.

(Petri Kujala)

Dabei bezieht sich der Tigers-Coach auf Torwart Brett Jaeger, der sich im letzten Spiel verletzt hat und gegen den EHC sicher nicht mit von der Partie sein wird. Für ihn ist Filip Rieger im Kader. Beim verletzten Defensiv-Trio der Tigers ist eine Rückkehr ins Team hingegen fraglich.

Gegen Freiburg wird Timo Herden im Tor der Tigers stehen. Foto: Karo Vögel

Kontinuität im Sturm

Der Sturm der Tigers wirkte zuletzt deutlich belebt, wobei insbesondere Tyler Gron am letzten Wochenende mit einem doppelten Hattrick herausragte. Daher setzt der Tigers-Coach auf Konstanz.

Die Formationen bleiben im Angriff jetzt weiter so zusammen wie zuletzt gegen Kaufbeuren, denn das klappte schon gut und kann mit noch etwas mehr einspielen noch besser werden.

Wenn sein Team nun noch ein paar Fehler abstellen würde, sich weiter stabilisiere und regelmäßig treffen würde, müsse den Tigers vor den nächsten Aufgaben nicht bange sein.

Zuletzt in bestechender Form: Bayreuths Nr. 77 Tyler Gron. Hier stürmt er neben Järveläinen gegen Bad Tölz. Foto: Karo Vögel.