Kujala: Tigers müssen gegen Frankfurt Reaktion auf dem Eis zeigen

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Null Punkte holten die Bayreuth Tigers aus den letzten sieben Spielen in der DEL2. Das spiegelt auch die Tabelle wider. Die Bayreuther finden sich da auf dem letzten Platz wieder. Vor dem Spiel am Freitagabend beim Vizemeister Frankfurt äußert sich auch Petri Kujala zur Lage bei den Tigers.

Ein Déjà-vu?

Blicken Bayreuther Eishockeyfans derzeit auf die Tabelle der DEL2, fühlen sich viele davon wahrscheinlich an die letzte Spielzeit erinnert. Denn auch da standen die Bayreuth Tigers nach neun Spieltagen, wie auch jetzt wieder, auf dem letzten Platz der Tabelle. Zu Saisonbeginn sah das noch ganz anders aus. Ungleich zur Vorsaison, ging das Team von Petri Kujala mit ordentlich Schwung in die neue Saison.

Das zeigte sich anfangs auch auf dem Eis. Nach zwei Siegen aus den ersten zwei Spielen standen die Tigers auf Tabellenplatz eins. Das änderte sich schlagartig. Es folgte ein 0:2 gegen Freiburg und ein 1:4 bei den Bietigheim Steelers. Nach weiteren Niederlagen gegen Bad Nauheim, die Lausitzer Füchse und Crimmitschau ging es für die Bayreuther weiter in der Tabelle nach unten. Ein 3:4 in Heilbronn und ein 1:4 gegen Ravensburg verschärften die Krise der Tigers noch mehr.

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Das sagt Petri Kujala

Am Mittwoch wandte sich Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel an die Öffentlichkeit und drückte seinen Unmut über die sportliche Lage des Teams aus. Nun sollen auf die Worte auch Taten auf dem Eis folgen, wie Tigers-Coach Petri Kujala erklärt.

Tigers-Coach Petri Kujala. Foto: Magdalena Dziajlo.

Nachdem nach dem letzten Spiel eine tiefe Enttäuschung und entsprechend viel Rauch bei den Tigers war und alles schonungslos angesprochen wurde, müssen wir nun auf dem Eis eine Reaktion zeigen.

(Petri Kujala)

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Bis auf den länger verletzten Heider hat der Trainer der Bayreuther voraussichtlich weiter den gesamten Kader zur Verfügung und hofft auf einen sprichwörtlichen Neuanfang in Frankfurt und beim Sonntagsspiel gegen Dresden. Die Gegner seien dabei beide nicht einfach, doch der Spielplan sei eben kein Wunschkonzert und einen Neustart müsse man sowieso unabhängig des Gegners einleiten können.

Wir müssen besser spielen und bereit sein, dann ist in jeder Partie etwas möglich, aber eben nur dann.

(Petri Kujala über die Chance eines Turnarounds gegen Frankfurt)

Das Spiel der Tigers bei den Löwen Frankfurt beginnt am Freitag, den 11. Oktober um 19:30.

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