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Eishockey

Tigers Bayreuth gegen EV Landshut: So haben sich die Tigers auswärts geschlagen

Am Freitag, den 15. Januar 2021, mussten die Bayreuth Tigers auswärts gegen den EV Landshut ran.

Eishockey in Bayreuth: Hier gibt’s alles zu den Spielen der Bayreuth Tigers in der DEL2-Saison 2020/21.

Update vom 15. Januar 2021: Bayreuth Tigers gegen EV Landshut

Am heutigen Freitagabend, den 15. Januar 2021, haben die Bayreuth Tigers auswärts gegen den EV Landshut gespielt. Die Tigers haben 5:3 verloren.

Ende des ersten Drittel fingen sich die Tigers gleich zwei Tore innerhalb von zwei Minuten. Mit einem 2:0-Rückstand ging es dann ins zweite Drittel.

In diesem fangen sich die Tigers den dritten Treffer. Kurz vor der Drittelpause kann allerdings Järveläinen den 3:1-Anschlusstreffer erzielen.

Im letzten Drittel konnte Landshut zunächst die Führung in Unterzahl auf 4:1 ausbauen. Sechs Minuten vor Schluss konnten die Tigers die Vorsprung nochmals auf 4:2 verkürzen. Und 40 Sekunden vor Schluss kamen die Tigers noch dichter ran zum 4:3. 

Doch eine Sekunde vor Schluss erhöhte Landshut auf 5:3, indem O’Brien ins leere Tor einschieben konnte. Damit verlieren die Tigers auswärts mit 5:3 gegen Landshut.

Meldung vom 10. Januar 2021: Kassel Huskies vs. Tigers Bayreuth: Bis Ende zweites Drittel sah es noch gut

Die Kassel Huskies haben am Sonntag (10.1.2021) nun doch die Bayreuth Tigers empfangen. Das Spiel war erst zwei Tage zuvor aufgrund eines positiven Corona-Tests abgesagt worden. Das bt berichtete. Noch bis zu Beginn des dritten Drittels sah es nach einer ausgeglichenen Partie aus.

Das Aufwärmprogramm verlängerten die Teams bis zur Mitte des ersten Spieldrittels – so hatte man den Eindruck, nachdem die Partie zunächst auf beiden Seiten sehr fahrig geführt wurde. Ausnahme auf Seiten der Tigers war ein, zum Vergleich der letzten Spiele, verbessertes Überzahlspiel, bei welchen man sich die eine oder andere Chance erarbeiten konnte.

Das erste Drittel in Kassel

Als Järveläinen nach zehn Minuten direkt nach einem gewonnen Bully abzog und Kuhn auf die Probe stellte, reagierten die Huskies mit einem schnellen Gegenangriff, den Cornet am Ende zur Führung abschließen konnte. Für die Gastgeber, die nur Augenblicke später die Chance eines Doppelschlages durch Moser ausließen, so etwas wie ein kleiner Weckruf.

Cornet und Valentin hatten in der Folge weitere Möglichkeiten, bevor Davidek auf Seite der Tigers für Gefahr sorgte, als er sich über die rechte Seite gut durchsetzen konnte aber an Kuhn nicht vorbeikam. Sofort nach dem anschließenden Bully versuchte es der Bayreuther Stürmer erneut und scheiterte nochmals am Schlussmann der Huskies.

Eine starke Reaktion zeigte nur Augenblick später Wölfl, der gegen Olsen schnell reagierte. Ein bisschen Pech für die Tigers, die kurz vor dem Pausenpfiff nochmal die Möglichkeit hatten, durch Schug, der freie Schussbahn hatte, auszugleichen.

Überzahlspiel für Bayreuth Tigers

Die ersten Aktionen im Mittelabschnitt verzeichneten die Gastgeber, als Granz und im Anschluss Breitkreuz Wölfl zwangen, alles aufzubieten. Als Shevyrin und kurz darauf Granz die Strafbank aufsuchten, kamen die Tigers zu einem doppelten Überzahlspiel, welches zunächst nicht genutzt werden konnte. Allerdings traf man dann doch noch, als Kassel wieder mit vier Feldspielern agierte.

Meisinger gab einem Schuss von Davis die entscheidende Richtungsänderung zum Ausgleich. Ein weiterer Powerplay-Treffer sollte folgen, als Dinger die Strafbank drückte. Dieses Mal machte es Davis direkt, der von der blauen Linie die Führung besorgte. Mit großem Engagement reagierte das Heimteam auf die Situation und kreierte mehrfach Chancen, welche zunächst vereitelt werden konnten.

Als Breitkreuz zu viel Freiheiten genoss, und in die gefährliche Zone fahren konnte, war es Granz, der schlussendlich den Ausgleich erzielten konnte. Beste Gelegenheit in diesem Abschnitt erneut in Führung zu gehen, war eine Situation, als Mannes den Pfosten anvisierte.

Starke Huskies beweisen Tabellenspitze

Die Hoffnung auf ein weiteres Tor bei an diesem Abend guten Überzahlspiel der Tigers erfüllte sich nicht, als Valentin in der 42. Spielminute das Sünderbänkchen aufsuchte. Das Gegenteil war der Fall, als man sich hier einen Shorthander einfing, bei dem der bis dato gute Wölfl eine auf ihn zukommende Scheibe klären wollte und diese dem Gegner direkt in den Schläger spielte.

Ab diesem Zeitpunkt agierten nur noch die Huskies und schraubten das Ergebnis kontinuierlich nach oben. Durch Laub, Moser und Cornet, auf 6:2, was dem Spielverlauf der ersten beiden Drittel sicherlich nicht gerecht wurde.

„Man hat heute gesehen, insbesondere im letzten Drittel, warum Kassel zuletzt zehn Mal in Folge gewonnen hat. Wir haben unsere Chancen gehabt, aber dann kam das rabenschwarzes dritte Drittel mit dem Shorthander. Dann haben wir noch zwei Mal schlecht verteidigt. Kassel steht verdient an der Spitze der Tabelle.”

(Petri Kujala, Trainer der Bayreuth Tigers nach dem Spiel)

Meldung vom 9. Januar 2021: Partie in Kassel findet doch statt

Die Kassel Huskies empfangen am Sonntag (10.1.2021) nun doch die Bayreuth Tigers. Das Spiel wurde erst vor zwei Tagen aufgrund eines positiven Corona-Tests abgesagt. Allerdings hat sich das positive Schnelltest-Ergebnis bei den Kassel Huskies mittlerweile im PCR-Test als falsch erwiesen.

Da die Tests der kompletten Mannschaft negativ sind, kehrt das Team der Nordhessen am Sonntag, 10. Januar 2021 wieder in den Spielbetrieb zurück. Insofern bleibt, nach Rücksprache mit beiden Clubs, das ursprünglich angesetzte Spiel gegen die Bayreuth Tigers bestehen. Spielbeginn in Kassel ist um 17 Uhr.

Meldung vom 8. Januar 2021: Bayreuth Tigers gegen Ravensburg Towerstars

Die Bayreuth Tigers haben am Freitagabend (8. Januar 2021) gegen die Ravensburg Towerstars gespielt. Die Partie verlief im ersten Drittel eher ereignisarm. Lange passierte nichts auf der Anzeigetafel: Lediglich zwei Strafen für die Gäste standen zu Buche. In Minute 19 änderte sich das: James Bettauer erzielte für Ravensburg den ersten Treffer der Partie. Mit dem 0:1 aus Sicht der Tigers ging es in die erste Drittelpause.

Im Durchgang zwei bot sich lange Zeit dasselbe Bild. Auf beiden Seiten wollten keine Tore fallen. Was Strafen anbelangt, erwischte es auch hier nur die Towerstars: Bereits nach rund zwei Minuten kassierte Pompei für einen Haken die nächste Strafe. Acht Minuten später konnten dann endlich die Tigers-Spieler auf dem Eis jubeln: Dominik Meisinger erzielte den Ausgleich. Die Uhr tickte immer weiter.

Kurz vor Schluss des dritten Drittels waren es dann wieder die Tigers, die den Puck im Kasten der Gäste versenkten. Tyler Gron markierte das 2:1. 15 Sekunden vor Schluss legte der Tigers-Stürmer noch mal nach: Die Bayreuther konnten sich so über einen 3:1-Sieg gegen Ravensburg freuen.

Meldung vom 7. Januar 2021: Spiel der Tigers gegen Kassel Huskies muss wegen Corona abgesagt werden

Coronabedingt müssen die beiden kommenden Partien der Kassel Huskies gegen Landshut und Bayreuth aufgrund eines Covid-Verdachtsfalls im Team der Kassel Huskies gemäß DEL2-Richtlinien abgesagt und verlegt werden. Das teilen die Bayreuth Tigers am Donnerstag, 7. Januar 2021, mit.

Bei der kompletten Mannschaft werden nun PCR-Tests durchgeführt und das Team begibt sich in häusliche Quarantäne. Ein neuer Termin ist in Absprache und wird schnellstmöglich bekannt gegeben.

Meldung vom 7. Januar 2021: Bayreuth Tigers muss gegen Top-Team aus Ravensburg ran

Nach einer kurzen „Pause“ – die Partie gegen die Löwen Frankfurt wurde auf den 2. März verschoben – steht für die Tigers am Wochenende voraussichtlich nur ein Spiel auf dem Programm. Denn das Sonntags-Spiel in Kassel musste kurzfristig wegen Corona abgesagt werden.

In dem Spiel gegen die Ravensburg Towerstars treffen die Bayreuth Tigers dabei auf eines der Top-Teams aus dem Vorderfeld der Tabelle. Am Freitag empfangen die Wagnerstädter um 20 Uhr die Ravensburg Towerstars im Tigerkäfig.

Nach starkem Saisonstart mit zehn Siegen aus den ersten zwölf Saisonspielen setzten sich die Towerstars im Spitzenfeld der DEL2 fest. In den letzten fünf Spielen wollte dagegen kein Sieg mehr gelingen und auch nur bei der Penalty-Niederlage gegen Freiburg konnten die Towerstars einen Punkt einfahren. Aktuell sind die Ravensburger auf Platz fünf in der Liga.

Tigers empfangen Towerstars im Tigerkäfig

Top-Scorer im Team von Trainer Rich Chernomaz ist Andreas Driendl mit 25 Punkten (12 Tore + 13 Assists) gefolgt von Robbie Czarnik (11 + 12) und Mathieu Pompei (4 + 16). Die beiden weiteren Kontingentspieler Olivier Hinse (3 + 4) und John Henrion (3 + 3) hinken den Erwartungen noch deutlich hinterher.

Am vergangenen Wochenende kehrte der länger Verletzte Goalie Jonas Langmann zurück ins Team. Mit Kai Hospelt konnten die Ravensburger im Saisonverlauf noch einen DEL-Stürmer verpflichten. Seine Punktausbeute ist aber auch noch ausbaufähig. Die Towerstars stellen mit einer Erfolgsquote von 25 Prozent das aktuell drittbeste Powerplay der Liga, beim Penaltykilling bewegt man sich auf Augenhöhe mit den Tigers mit Mittelfeld.

Zweites Duell in der Saison gegen Ravensburg

Das erste Duell der Saison konnte Ravensburg knapp nach Penaltyschießen für sich entscheiden. „Wir konnten die letzten Tage durch den Spielausfall intensiv nutzen und gehen gestärkt ins Wochenende“, blickt Tigers-Trainer Petri Kujala voraus. Dabei kann er auf den Kader der letzten Spiele zurückgreifen.

Dazu wird Moritz Schug aller Voraussicht nach wieder ins Team zurückkehren. Für Simon Karlsson reicht es an diesem Wochenende noch nicht.
Die Partie kann natürlich wie gewohnt via SpradeTV verfolgt werden.

Meldung vom 6. Januar 2021: Spiel der Tigers gegen Frankfurt muss wegen Corona abgesagt werden

Am Mittwoch (6.1.2021) hat die DEL2 einen neuen Termin für das abgesagte Spiel zwischen den Bayreuth Tigers und den Löwen Frankfurt bekannt gegeben. Nach einem positiven Corona-Test bei den Frankfurtern, musste die Partie am 5.1.2021 kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Der neue Termin ist Dienstag, der 2. März 2021 ab 20 Uhr.

Meldung vom 5. Januar 2021: Spiel der Tigers gegen Frankfurt muss wegen Corona abgesagt werden

Das Spiel zwischen den Bayreuth Tigers und den Löwen Frankfurt am heutigen Dienstag (5.1.2021) muss wegen Corona verschoben werden. Bei einem Schnelltest im Team der Löwen Frankfurt habe es einen Covid-Verdachtsfall gegeben. Gemäß der DEL2-Richtlinien muss eine Partie in einem solchen Fall abgesagt und verlegt werden. Ein neuer Termin ist in Absprache und wird schnellstmöglich von den Beteiligten bekannt gegeben.

Meldung vom 3. Januar 2021: Bayreuth Tigers vs. EHC Freiburg: Vier zu zwei für die Gastgeber

Mit einem Duell beim EHC Freiburg am Sonntag (3.1.2021, 17 Uhr) sind die Bayreuth Tigers im Jahr 2021 in den Spielbetrieb eingestiegen. Rache für die Niederlage in der ersten Partie Mitte Dezember zuhause im Tigerkäfig war seitens der Wagnerstädter angesagt.

Auf der Tore-Tafel stand dagegen lange ein 2:0 für die Gastgeber. In der 34. Minute hat Markus Lillich die Scheibe dann im Gestänge des EHC Freiburg klingeln lassen und es stand nur noch 2:1. Erstes Drittel verloren, zweites Drittel 1:1.

Nur kurz währte die Freude über Dani Binders Tor zum 3:2. Die Tigers haben gekämpft aber am Ende hat es einfach nicht gereicht. In der 58. Minute versenkte der Freiburger Chad Bassen die Scheibe dann im Tigerkasten. Endstand 4:2 für den EHC Freiburg.

Meldung vom 2. Januar 2021: Bayreuth Tigers spielen gegen EHC Freiburg und Löwen Frankfurt

Mit einem Duell beim EHC Freiburg am Sonntag (2.1.2021, 17 Uhr) starten die Bayreuth Tigers im Jahr 2021 in den Spielbetrieb. Am Dienstag folgt dann um 20 Uhr das Duell gegen die Löwen Frankfurt im Tigerkäfig. Die beiden ersten Duelle gegen diese Gegner verloren die Tigers knapp und sinnen nun auf Revanche.

Gegen Freiburg unterlag Bayreuth nach einem späten Gegentor Mitte Dezember zuhause mit 3:4, eine Niederlage, die durchaus vermeidbar gewesen wäre. Nun nimmt das Team von Petri Kujala einen neuen Anlauf, allerdings trifft Bayreuth dabei auf einen Gegner, der sein starkes Team der Vorsaison noch einmal gezielt verstärken konnte und sich oben in der Tabelle etabliert hat.

Fleißigste Punktesammler im Team von Coach Peter Russell sind der schwedische Angreifer Andreé Hult mit 9 Toren und 10 Assists gleichauf mit Scott Allen (10 Tore und 9 Assists), dicht gefolgt von Christian Billich (5 + 13). Im Powerplay liegt die Quote der Breisgauer bei genau 22 Prozent, im Unterzahlspiel bei 78 Prozent.

Löwen Frankfurt mit bisher durchwachsener Saison

Die Löwen Frankfurt mussten zuletzt pausieren und stehen am kommenden Dienstag erstmals wieder zu einem Pflichtspiel auf dem Eis. Der Saisonverlauf der Hessen ist mit „durchwachsen“ noch gut beschrieben, die Ergebnisse hinken den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher. Kurz vor Weihnachten trennte Frankfurt sich daher von Headcoach Olli Salo, seitdem steht Sportdirektor Franz-David Fritzmeier an der Bande, der im Heimspiel gegen die Tigers sein „Debüt“ gab.

In den drei Spielen seit dem Trainerwechsel gelangen drei Siege, sodass die Löwen sich in der Tabelle etwas verbessern konnten. Auch bei den Hessen ist mit Sebastian Collberg ein schwedischer Angreifer aktueller Topscorer mit 7 Toren und 7 Assists. Es folgen Adam Mitchell (6 + 7) – der aber erst 9 Spiele absolvieren konnte – und der kanadische Defender Kyle Wood (2 + 10). Frankfurt stellt mit einer Erfolgsquote von 23,2 Prozent das viertbeste Powerplay der Liga und mit 83,6 Prozent sogar das zweitbeste Unterzahlteam.

Tigers wollen weiter Punkte sammeln

Die Tigers werden in die beiden Partien mit unverändertem Lineup gehen. Trainer Petri Kujala: „Die Jungs haben zuletzt gute Leistungen gezeigt, wir wollen das in Freiburg und gegen Frankfurt fortsetzen und weiter Punkte sammeln.“

Moritz Schug und Simon Karlsson steigen langsam wieder ins Training ein. Schug kann vielleicht schon am kommenden Wochenende ins Lineup zurückehren, bei Simon Karlsson besteht die Hoffnung, dass er bei gutem Verlauf in ein bis zwei Wochen wieder eingreifen kann.

Update vom 30. Dezember 2020: Bayreuth Tigers besiegen Heilbronn mit 3:1

Die Bayreuth Tigers haben das letzte Spiel des Jahres in der DEL2 für sich entscheiden können. Gegen die Heilbronner Falken konnte sich das Team von Coach Petri Kujala mit 3:1 durchsetzen. Am Anfang sah alles noch anders aus: Die Gäste aus Heilbronn gingen im ersten Drittel durch einen Treffer von Tim Miller im Powerplay mit 1:0 in Führung. Lange konnten die Tigers keinen Treffer entgegensetzen.

So stand auch noch am Anfang des dritten Drittels ein 0:1 auf der Anzeigetafel des Bayreuther Tigerkäfigs. Doch dann schlug Tyler Gron zu: nach Vorarbeit von Ville Järveläinen hämmerte Gron den Puck ins Netz: 1:1. Und das Team von Petri Kujala setzte nach. Binnen acht Minuten erhöhten Davidek und Davis auf 3:1 für die Wagnerstädter. Die Falken hatten keine Antwort mehr parat: Die Punkte blieben in Bayreuth.

Update vom 29. Dezember 2020: Neuzugang bei den Bayreuth Tigers

Die Bayreuth Tigers haben sich noch einmal auf dem Transfermarkt bedient und einen jungen deutschen Defender unter Vertrag genommen. Der 23-jährige gebürtige Krefelder stand zuletzt bei den Iserlohn Roosters im LineUp, kam in dieser Saison aber per Förderlizenz beim Herner EV zum Einsatz.

Nach ersten Schritten auf dem Eis in seiner Heimatstadt Krefeld wechselte Schmitz in die Kaderschmiede nach Mannheim. Mit den dortigen Jungadlern gewann er drei Mal die Deutsche DNL-Meisterschaft. Nach einem ersten Jahr in der Oberliga in Duisburg und Halle ging es für den 1,91 Meter großen und 94 Kilo schweren Linksschützen nach Salzburg ins RB Hockey Juniors- Projekt. Zwei Jahre später wurde Iserlohn auf den Verteidiger aufmerksam und verpflichtete ihn. Auf 21 DEL-Einsätze kam Schmitz in der abgelaufenen Saison am Seilersee.

“Ich bin fürs Toreverhindern zuständig”

„Als sich die Gelegenheit eines Engagements in der DEL2 hier in Bayreuth ergab, habe ich schnell zugesagt. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und ich nun hier bin“, sagt Schmitz. Seine Aufgaben innerhalb des Teams sieht Schmitz, der als Stay-at-Home-Verteidiger gilt, eher defensiv ausgerichtet: „Ich bin fürs Toreverhindern zuständig. Hier liegt meine Priorität. Und natürlich möchte ich viel Eiszeit nehmen und dem Team so gut es geht helfen.“

Tobias Schmitz, der am gestrigen Montag mit seiner Lebensgefährtin und ihrem Hund erstmals nach Bayreuth gereist war, wird bereits am Mittwoch im Spiel gegen die Heilbronner Falken auflaufen.

Tigers “mussten noch einmal aktiv werden”

„Angesichts der Situation um die Verletzungen einiger Akteure mussten wir noch einmal aktiv werden und etwas für die Kadertiefe, gerade in der Defensive, tun. Wir freuen uns, mit Tobias einen Spieler verpflichtet zu haben, den ich schon länger beobachtet hatte und der unserer Abwehr ein Stück weit mehr Stabilität verleihen wird“, kommentiert Geschäftsführer Matthias Wendel die Verpflichtung.

Wagner weiter im Trikot der Tigers

Frantisek Wagner wird weiterhin im Sturm der Tigers auflaufen. Dabei einigte man sich mit dem 23-jährigen Flügelstürmer, der bisher acht Partien absolviert hat, zunächst auf ein Engagement, welches bis Ende Januar 2021 befristet sein wird.

Update vom 28. Dezember 2020 um 22 Uhr: Bayreuth Tigers verlieren gegen Tölzer Löwen

Die Bayreuth Tigers mussten am Montagabend gegen die Tölzer Löwen auswärts spielen. In einer turbulenten Schlussphase setzten sich die Tölzer Löwen mit 4:2 durch.

Die Tölzer Löwen gingen im ersten Drittel in der 11. Spielminute in Führung. Nach einem chancenarmen Beginn beider Mannschaften konnte French von den Löwen die 1:0 Führung erzielen.

Im zweiten Drittel steigerten sich die Tigers und konnten sich einige Chancen erarbeiten. Dabei stand häufig der Tölzer-Torwart, Franzreb, im Weg.

Im letzten Drittel gelang den Tigers in der 43. Minute der Ausgleich. Järveläinen konnte den Puck zum 1:1 Ausgleich ins Tor schieben.

Die letzten vier Minuten wurden dann richtig turbulent: Bad Tölz ging in der 56. Minute mit 2:1 in Führung. 63 Sekunden vor Schluss erhöhten die Gastgeber dann auf 3:1.

Wenige Sekunden später wuchtet dann Zimmermann die Scheibe für die Tigers zum 3:2 Anschlusstreffer ins Tor. Um den Ausgleich zu erzielen nehmen die Tigers den Torwart vom Eis. Deshalb konnten die Tölzer Löwen zum 4:2 ins leere Tor einschieben.

Am Mittwoch spielen die Tigers ab 20 Uhr im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken.

Meldung vom 28. Dezember 2020: Bayreuth Tigers holen jungen Defender – auf Zeit

Lukas Mannes kommt nach Bayreuth. Der jüngere Bruder von Nicklas, der bereits seine dritte Saison im Dress der Tigers bestreitet, wird mindestens die nächsten zwei Wochen bei den Tigers verbringen und hier verteidigen. So lange die Deutsche Nachwuchsliga wegen des Lockdowns pausiert, wird Mannes bei den Tigers die Nummer 64 auf dem Trikot tragen.

Mannes selbst ist 1,91 Meter groß und 92 Kilo schwer. Der Linksschütze hat seine Eishockey-Ausbildung seit Jahren bei der Düsseldorfer EG absolviert. Lukas ist ab sofort spielberechtigt und wird auch heute die Reise der Tigers nach Oberbayern mit antreten, wo es um 19.30 Uhr gegen die Tölzer Löwen geht. Sollte die DNL noch länger pausieren, wird Mannes auch länger bei den Bayreuthern im Kader stehen.

Meldung vom 26. Dezember 2020: Siegreiche Tigers feierten nach dem Ersten Drittel gegen Bad Nauheim ein Torefest

Mit Unterstützung aus Nürnberg, namentlich Walther und Kislinger aber ohne Davidek, der das Spiel noch auslassen musste, ging es gegen Nauheim.

1. Drittel

Dabei zeigten die Tigers in den ersten 20 Spielminuten ein lauffreudiges Match und hatten insgesamt mehr vom Spiel, bis nach 11 Minuten Hohmann einen schnellen Konter, alleine zulaufend auf den Bayreuther Torsteher zur Führung verwandeln konnte. Zwei Überzahlspiele ließen die Jungs aus Bayreuth ungenutzt, genauso wie einen Penalty am Anfang des Spiels, als Lillich auf Maurer, der heute den Vorzug vor Bick erhielt, zulaufen konnte und dabei von den Füßen geholt wurde. Den anschließenden Strafschuss vergab der Bayreuther Stürmer. Weitere Möglichkeiten konnten, bis zu diesem Zeitpunkt, ebenfalls nicht genutzt werden. So kam Kislinger im Slot lauernd nicht richtig an eine Scheibe, die von Pokovic quer gepasst wurde oder Järveläinen, der in einer unübersichtlichen Situation kurz vor dem Gehäuse nur die Latte anvisierte. Einen Weitschuss von Karrer, kurz vor der Pause, brachte den jungen Torsteher in Schwierigkeiten.

2. Drittel

Mit riesen Chancen starteten die Gäste in den zweiten Abschnitt. So konnte Pauli, der alleine auf Herden zulief, diesen nach starker Reaktion, nicht überwinden. Nur wenig später visierte der gleiche Nauheimer Stürmer das Gestänge an. Die Tigers bis dahin mit Weitschüssen, bei welchen Mauerer mehrfach nachfassen musste und nicht den sichersten Eindruck machte. Aus einer Druckphase kurz der Mitte des Abschnitts, als die Bayreuther lange die Scheibe nicht aus dem Drittel brachten, resultierte das 0:2, als Cornett freigespielt wurde und aus kurzer Distanz traf. Es bedurfte eines Abstaubertores, das Gron nach einem Schuss durch Järveläinen erzielte, um wieder in die Spur zu kommen. Ab diesem Zeitpunkt kreierten die Bayreuther Chance um Chance und belohnten sich keine Minute später, als Davis die Scheibe „durchsteckte“, Rajala frei war und zum Ausgleich einschoss. Zum Zeitpunkt, als alle fast schon gedanklich in der Kabine waren, setzten die Tigers konsequent an der Angriffslinie nach und konnten durch Gron, der abschloss, die Führung auf die Anzeigentafel schreiben. Sogar ein weiterer Treffer wäre möglich gewesen, wenn Gron Sekunden vor der Pausensirene bei einem Pass von Davis, freistehend die Scheibe richtig getroffen hätte.

3. Drittel

Auch zum Schlussdrittel waren die Tigers sofort hellwach und übten massiven Druck auf das Nauheimer Tor aus. So kamen diese erst nach knapp 1,5 Minuten zum ersten Mal in Scheibenbesitz. Dass es „nur“ vier Tore wurden in diesem Drittel war schon überraschend gegen ein Team wie Bad Nauheim, die an diesem Abend – nach den beiden Toren zu Beginn – allerdings fast keine Aktion, wie man es normalerweise gewöhnt ist, erfolgreich zu Ende spielen konnten. Die beste Möglichkeit der Hessen in diesem Abschnitt war ein abgefälschter Schuss, der von Karrers Schlittschuh Gefahr für das Bayreuther Tor brachte. Ein Alleingang von Gron, nach gewonnenem Bully im eigenen Drittel, brachte schnell Erfolg für das Heimteam. Bei der einzigen Strafe gegen die Tigers hielten diese ihre Zone sauber und gestatteten wenig. Nach 53 Minuten machte sich Järveläinen auf den Weg, nahm den Schuss, den Maurer noch abwehren konnte. Gegen den heranstürmenden Davis, der die Scheibe aufnahm und ins Tor drosch, war er dann machtlos. Walther konnte kurz darauf nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Stürmer dann sicher. Den Abschluss des Abends markierte erneut Gron, der mit 6 Punkten (4 Tore) einen Sahnetag erwischt hatte.

Endstand: 7 zu 2 für die siegreichen Tigers.

So geht es für die Bayreuth Tigers weiter

Weiter geht’s für die Tigers bereits am kommenden Montag. Dann trifft man um 19.30 Uhr im Isarwinkel auf die Tölzer Löwen. Mit erst 10 Einsätzen in der aktuellen Saison haben die „Buam“ die zweitwenigsten Spiele absolviert. Mit 21 erspielten Punkten zählen diese im Augenblick zu den besten Teams. Die vom Ergebnis ungewöhnliche 8:7 Niederlage am heutigen Abend gegen Bietigheim, ändert hieran wenig.

Meldung vom 25. Dezember 2020: Bayreuth Tigers gegen Bad Nauheim im Tigerkäfig

Mit dem EC Bad Nauheim stellt sich ein Team am kommenden Samstag (26.12.2020), bereits um 16 Uhr, im Tigerkäfig vor, das derzeit den vierten Platz im Ligaranking einnimmt. Bei 14 Partien konnte man 25 Punkte erspielen. Dabei schwanken die Ergebnisse bisher etwas zwischen Genie und Wahnsinn.

So fertigte man zuletzt Ravensburg und Heilbronn mit jeweils sechs Toren Unterschied ab, gewann gegen den Erzrivalen Frankfurt deutlich, leistete sich aber ebenso Spiele, die man 8:1 gegen Freiburg oder 7:2 gegen Tölz abgeben musste.

Die Gegner am 2. Weihnachtsfeiertag

Im Tor steht „Vielspieler“ Bick, der auch in dieser Saison unangefochtene Nummer Eins ist und derzeit seine guten Leistungen aus der Vergangenheit mit einer Fangquote von über 90 Prozent bestätigt. Mit 780 Einsatzminuten ist er derzeit der Goalie mit der meisten Eiszeit.

Die Defensive wurde vor Saisonbeginn mit Tomas Schmidt, der aus Bayreuth gewechselt ist, ebenso wie mit dem Kontingentverteidiger Mark Richardson verstärkt. Aaron Reinig, der letzte Saison nach einer Verletzung, die er sich in der Vorbereitung bei einem Spiel in Bayreuth zugezogen hatte, komplett passen musste, ist wieder mit von der Partie und soll ebenso wie Mike Card den Defensivverbund anführen.

Ebenso wie Mark Richardson in der Verteidigung sind auch die restlichen Kontingentspieler im Sturm alle neu im Aufgebot der Kurstädter. Der US-Boy Cason Hohmann, zuletzt in der Slowakei aktiv, überzeugt derzeit als Vorbereiter mit 20 Vorlagen (Ligaspitze) zu Torerfolgen plus vier eigenen Treffern.

Ex-Bayreuther tritt im Tigerkäfig an

Mit DEL- Erfahrung ausgestattet ist Jamie Arniel, der zuletzt in Italien aktiv war und inzwischen 10 Treffer und 10 Assists auf sein persönliches Punktekonto schreiben konnte. Mit Kelsey Tessier steht der dritte Nordamerikaner im LineUp, der in die letzten Jahre bereits in Europa verbracht hat. Finnland, Österreich und zuletzt Schweden hat der 30-jährige Center in Sachen Eishockey bereits bereist.

Mit Stefan Reiter, einem weiteren Ex-Bayreuther, sowie Andreas Pauli stehen weitere Offensivkräfte parat, die zu den Leistungsträgern zu zählen und in der internen Scorerliste unter den Top-5 angesiedelt sind.

Zur „Runderneuerung“ bei den Kontingentkräften gesellt sich auch der Trainer: Hannu Järvenpää kennt die Liga aus seiner Zeit bei den Lausitzer Füchsen noch sehr genau. Der ehemaliger „NHLer“ war zuletzt in der EBEL aktiv und wurde von den Hessen zurück nach Deutschland gelotst.

Tigers stehen personell besser da

Etwas besser als das der Bayreuther ist das Überzahlspiel (20% Erfolgsquote) der Hessen, aber im Ligavergleich sicher noch ausbaufähig. Im Gegenzug ist das Penalty-Killing mit 82,7 Prozent derzeit eines der besten in der DEL2. Strafen nehmen beide Teams in etwa gleich viel im bisherigen Saisonverlauf.

Für die Tigers muss es darum gehen, nach dem zuletzt überzeugenden Auftritt in Crimmitschau – bei welchen man mit ganz, ganz kurzem Kader unterwegs war – auch im eigenen Stadion anzugreifen und den Erfolg in Sachsen zu bestätigen. Personell sind die Tigers für dieses Spiel besser aufgestellt: Martin Davidek kehrt ins Lineup zurück, dazu stoßen mit Timo Walther und Max Kislinger zwei Stürmer aus Nürnberg zum Kader.

Meldung vom 22. Dezember 2020: Von wegen “Defense auf Krücken”: Bayreuth Tigers kehren siegreich aus Crimmitschau zurück

Das Spiel der Tigers auswärts gegen Crimmitschau hätte eigentlich erst morgen, 23.Dezember 2020, stattfinden sollen. Von besseren Voraussetzungen für die Eispiraten war die Rede, davon dass sie sich für die Niederlage am zweiten Spieltag rächen möchten/wollen/werden. Nix wars: Die Tigers nehmen den Eispiraten das erste Drittel mit 0 zu 1 ab, sie nehmen ihnen das zweite Drittel mit 0 zu 2 ab ab.

Stand nach dem zweiten Drittel: 0 zu 3 für die Gäste, die Tigers aus Bayreuth. Im  letzten Drittel ziehen die Tigers die Gastgeber in Crimmitschau wieder einen in den Kasten. Danach: Es klingelt im Tigers-Kasten. Stand: 1 zu 4 aus Sicht der Gastgeber. Stand es eigentlich schon fest, dass die Tiger siegreich sein werden, kommen die Eispiraten nochmal ran und es klingeltt wieder im Kasten der Bayreuther. Spielende: Mit 2 zu 4 fahren die Tiger siegreich zurück in den -käfig nach Bayreuth.

Meldung vom 20. Dezember 2020: Tigers-Spiel gegen Crimmitschau vorgezogen

Zum zweiten Mal in dieser Saison spielen die Bayreuth Tigers gegen Crimmitschau. Dabei findet das Spiel – der gesamte Spieltag wurde in Abstimmung zwischen Ligagesellschaft und Vereinen vorgezogen – einen Tag früher statt als ursprünglich geplant.

So werden die Tigers am Dienstag ab 20 Uhr im Sahnpark gegen die Eispiraten antreten. Hier gilt es zum einen endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu kreieren und zum anderen möchte man sich für die Niederlage am zweiten Spieltag im Bayreuther Tigerkäfig revanchieren.

Mit aktuell 17 Punkten aus 13 Partien belegt der Dienstags-Gegner derzeit den neunten Platz der noch recht „schiefen“ Tabelle. Nach vier Siegen im Dezember quittierte man am Sonntag eine 0:3 Niederlage im eigenen Stadion gegen Bietigheim.

Bessere Voraussetzungen für Eispiraten Crimmitschau

Mit 14 Punkten führt Neuzugang Mattieu Lemay die interne Scorerwertung an, gefolgt von dem kurz vor Saisonbeginn verpflichteten Petr Pohl, der seit seiner Zeit in Deutschland als „Wandervogel“ die Vereine häufig wechselt, aber bei jedem seiner Engagements die erwartete Leistung abrufen kann. Mit Patrick Pohl, Scott Timmins und Timo Gams stehen weitere Aktivposten in der Offensive, die derzeit gut performen.

Wesentlich besser aufgestellt als die Tigers, was die Personalstärke angeht, müssen die Westsachsen derzeit voraussichtlich „nur“ auf Kelly Summers sowie Vincent Schlenker verzichten. Im Lager der Tigers gibt es seit gestern, aus dem Spiel in Frankfurt, einen weiteren Akteur, der auf die Verletztenliste gesetzt werden muss.

Viele Tigers-Spieler fehlen

Martin Davidek musste nach elf Minuten, nachdem ihn ein hoher Stock von Mike Mieszkowski „erwischt“ hatte, das Eis verlassen und das Spiel abbrechen. Deshalb wird der Bayreuther Stürmer, neben den bereits fehlenden Akteuren, wie Karlsson, Veisert, Schug, Kunz oder Wölf, die Reise nach Crimmitschau nicht mit antreten können.

Trotz der zuletzt hingenommenen Niederlagen, die allesamt knapp waren und bei denen die Akteure jeweils mit kurzem Kader massiv Eiszeit nehmen mussten, gehen die Tigers mit dem nötigen Biss das Spiel in Crimmitschau an. Ob ein Abstellen eines Nürnbergers möglich ist kann nur kurzfristig entschiede werden.

Meldung vom 20. Dezember 2020: Bayreuth Tigers verlieren auswärts gegen Löwen Frankfurt

Am Freitagabend haben die Bayreuth Tigers auswärts gegen die Löwen Frankfurt verloren. Dabei sind die Tiger aus der Wagnerstadt nach dem zweiten Drittel (Endstand da: 3 zu 2 aus Sicht der Gastgeber) noch an die Löwen rangekommen mit 4 zu 3. Am Ende reichte es nicht und Tigers und Löwen trennen sich mit 5 zu drei für die Löwen.

Am Dienstag steht bereits das nächste Spiel bei den Eispiraten an.

Meldung vom 18. Dezember 2020: Bayreuth Tigers verlieren gegen Lausitzer Füchse

Am Freitagabend haben die Bayreuth Tigers zu Hause gegen die Lausitzer Füchse verloren. Dabei drehte Weißwasser das Spiel im letzten Drittel. Die Gäste erwischten den besseren Start. Nach 10 Minuten gingen die Füchse durch Ross in Führung. Im zweiten Abschnitt kamen die Tigers dann besser ins Spiel. Durch Treffer von Karrer und Davis übernahmen die Bayreuther mit 2:1 in Führung.

Das bessere Ende hatten aber die Gäste für sich. Im letzten Spielabschnitt drehte Weißwasser durch zwei schnelle Treffer in kurzer Folge die Partie. Kuschel und Schwartz sorgten für den 2:3-Endstand aus Sicht der Tigers. Am Sonntag gastieren die Bayreuther bei den Löwen Frankfurt.

Meldung vom 17. Dezember 2020: Bayreuth Tigers gegen Weißwasser und Frankfurt

Am Freitag steht für die Bayreuth Tigers das letzte Heimspiel vor dem Weihnachtsfest an: Um 20 Uhr empfangen die Bayreuther die Lausitzer Füchse. Am Sonntag gastiert das Team von Petri Kujala dann um 17 Uhr bei den Löwen Frankfurt.

Beim Gastspiel in Weißwasser zum Saisonauftakt konnte Bayreuth mit einem 3:2 nach Penaltyschießen zwei Punkte und einen ersten Saisonsieg einfahren. Der zweite Sieg gelang bekanntlich am vergangenen Sonntag, am Dienstag unterlagen die Tigers dem EHC Freiburg knapp mit 3:4, bestätigten aber die ansteigende Form.

„Wir haben gegen Freiburg viel richtig gemacht, sind nach dem Rückstand zurückgekommen und unsere Ordnung – vor allem im letzten Spieldrittel – war sehr gut. Dass ein individueller Fehler zur Niederlage geführt hat, ist ärgerlich, aber wir ziehen das Positive aus dem Spiel.“

(Petri Kujala, Trainer der Bayreuth Tigers)

Die Lage bei Weißwasser

Auch die Füchse mussten bereits eine Corona-bedingte Pause einlegen und haben bisher erst 8 Spiele absolvieren können, in denen ihnen 3 Siege gelangen. Am Wochenende absolvierte Weißwasser zwei Spiele, nach der 2:4-Niederlage in Bad Nauheim gelang am Sonntag ein knapper 2:1-Heimsieg gegen die Löwen Frankfurt. In dieser Partie feierte Jonathon Martin sein Debüt: Der kanadische Stürmer wurde vergangene Woche verpflichtet, im Gegenzug verließ Robert Farmer die Lausitz.

Tigers gegen Frankfurt

In Frankfurt treffen die Tigers auf ein Team, dessen Bilanz noch nicht den Ansprüchen entspricht. Besonders auswärts läuft es noch nicht für die Löwen, in der Fremde wartet man noch auf den ersten Sieg, der auch am vergangenen Sonntag in Weißwasser nicht gelingen wollte. Daheim läufts dagegen für die Hessen – 5 Siege aus 6 Spielen bei einer Overtime-Niederlage gegen Heilbronn sind eine starke Bilanz. Auf die Tigers wartet damit eine schwere Partie bei einem der Topfavoriten der Liga.

Im Sommer ergänzte man das ohnehin starke Team gezielt, um in dieser Saison den Angriff auf den Aufstieg in die DEL zu starten. Von DEL-Club Iserlohn kam Alex Dimitriev, mit dem Schweden Sebastian Collberg und dem Kanadier Landon Ferraro holte man zwei neue Kontingentstürmer und mit Kyle Sonnenburg einen erfahrenen Verteidiger aus der DEL sowie in Kyle Wood einen kanadischen Defender. Zahlreiche junge Talente ergänzen das Ex- Team von Neu-Tiger Dominik Meisinger, der zwei Jahre in Frankfurt aktiv war.

Erneuter Rückschlag für die Bayreuth Tigers

In Sachen Kader müssen die Tigers einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Simon Karlsson wurde im Freiburg-Spiel vom Puck im Gesicht getroffen. Zunächst hoffte man auf eine weniger schwerwiegende Verletzung, doch bereits am Mittwoch wurde Karlsson operiert und fällt damit auf unbestimmte Zeit aus. Erfreulich ist, dass Dani Bindels am Wochenende wohl wieder ins Geschehen eingreifen wird. Bei Moritz Schug dürfte ein Einsatz noch zu früh kommen, auch wenn es einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt.

Update vom 15. Dezember 2020: Bayreuth Tigers empfangen EHC Freiburg

3:4. Das ist der Endstand in dem Spiel der Bayreuth Tigers gegen den EHC Freiburg am heutigen Dienstag (15.12.2020). Die Tigers verlieren zuhause.

Endlich nach einigen Spielen konnten die Tigers erstmals wieder eine Führung aufs Tableau schreiben. Hierzu benötigen sie einigen Anlauf und bis zur 16. Spielminute, als Meisinger und Lillich im Angriffsdrittel nachsetzten und die erkämpfte Scheibe von Lillich über die Linie bugsiert werden konnte. Nur wenige Minuten später nahm Davis von der blauen Linie Maß und versenkte das Spielgerät trocken in den Maschen des von Meisner gehüteten Tores. Insgesamt der gerechte Lohn für 20 Minuten, in denen die Tigers das bessere Team waren und die verspätet angereisten Freiburger gut unter Druck setzen konnten, bei welchen Pokovic, Zimmermann, Mannes oder Davidek Gelegenheiten hatten.

Kalte Dusche für die Bayreuth Tigers

Kalte Dusche zu Beginn des Abschnitts, in welchem die Gäste eine Überzahlgelegenheit – die Strafe datierte noch aus dem ersten Abschnitt- durch Billich nutzen konnten und somit den Anschlusstreffer setzten. Mittelbar war auch der zweite Treffer und damit der Ausgleich mit einer Strafe gegen die Tigers verbunden, denn nur Sekunden nach der Rückkehr von Davidek, der dieses Mal sitzen musste, klingelte es erneut im Kasten der Tigers, die ihrerseits das erste Powerplay des Abends, welches ihnen die Gäste gestatteten, nach gut der Hälfte des Spiels einigermaßen überschaubar gestalteten. Zu allem Überfluss, und für die Moral negativ, zogen die Freiburger kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:3 davon als Spiro zu viel Platz hatte, und seinen Lauf über den größten Teil des Feldes erfolgreich abschließen durfte.

Zwei Minuten vor Schluss fiel der entscheidende Treffer

Auch wenn Hult die erste gute Chance im letzten Spielabschnitt hatte und beinahe im Nachschuss Allen einen Treffer setzen hätte können, so waren es die Tigers, die marschierten und das Spiel unbedingt erfolgreich meistern wollten. Wagner, Karlsson und Davidek scheiterten aber zunächst noch an Meisner. Danach versuchte sich Järveläinen, der zunächst den angesprochenen Meisner zum Nachfassen zwang und Sekunden später den Pfosten anvisierte. In der Folge feuerten Karrer, Lillich und Meisinger auf das Tor des Freiburger Torstehers – ohne Erfolg. Erst ein zentimetergenauer Pass von Järveläinen, der scharf in den Slot auf Gron gespielt wurde, brachte den mehr als verdienten Ausgleich.

Mit großem Können und ein bisschen Glück fing Meisner danach einen Schuss, der Meisinger abgefeuert wurde und von Lillich eine Richtungsänderung gegeben wurde. Auch Kolozvary, der sich versuchte und einen abgewehrten Schuss nochmals selbst verwerten wollte, hatte kein Glück. Dass sich ein solches Auslassen an Chancen oft rächt, mussten auch die Bayreuther in diesem Spiel erleben. Eine leichtfertig verlorene Scheibe in der eigenen Zone gelang zu George, der keine zwei Minuten vor Schluss den schlussendlichen Siegtreffer erzielen konnte, denn auch die Herausnahme von Herden für einen sechsten Feldspieler, sowie eine Auszeit auf Seiten der Tigers sollte keinen Erfolg mehr bringen.

Glücklicher Sieg für den EHC Freiburg

Am Ende ein vielleicht etwas glückliche Sieg für die Breisgauer, die allerdings einen Wermutstropfen zu verarbeiten hatten, als in der 46. Spielminute Linsenmaier nach einem Zweikampf zwischen Lillich und einem Freiburger Akteur, die beide zu Fall kamen, zu nahe am Geschehen stand und nicht mehr ausweichen konnte, als Beide in ihn rein schlitterten. Gute Besserung an den gebürtigen Freiburger von dieser Stelle, der lange am Eis behandelt werden musste und anschließend vom Eis geführt wurde. Etwas besser erging es Karlsson, der zwar vom Puck am Kopf getroffen wurde aber nach kurzer Behandlung in der Kabine weiterspielen konnte.

Update vom 14. Dezember 2020: Bayreuth Tigers empfangen EHC Freiburg

Das Nachholspiel der Tigers gegen den EHC Freiburg steigt am Dienstag (14.12.2020) um 20 Uhr im Bayreuther Tigerkäfig. Dabei bringt der EHC den Top-Sturm der Liga mit an den Roten Main. Seit der Verpflichtung des Trainers Peter Russels haben sich die Breisgauer im oberen Drittel des Tabellen-Rankings festgespielt.

Bereits 49 Mal konnten die Wölfe in dieser Saison einen Treffer bejubeln und stellen somit das Team mit den meisten Toren innerhalb der DEL2. Dabei konnten sich nicht weniger als 18 Akteure in die Torschützenliste eintragen. Dabei ragen Scott Allen sowie der schwedische Neuzugang Andreé Hult heraus. Dahinter platzieren sich mit den Ur-Freiburgern Nikolas Linsenmaier (10 Punkte) und Christian Billich (16 Punkte) zwei weitere Akteure, die eine starke Punktausbeute aufweisen.

Das macht den EHC Freiburg so gefährlich

In der Defensive kurbelt zumeist der Kanadier Nick Pageau die Vorwärtsbewegung an. Unterstützung erhält dieser vom ebenfalls in der Vorsaison verpflichteten Patrick Kurz sowie von dem Freiburger Eigengewächs Alexander Brückmann. Im Tor steht mit Vielspieler Ben Meisner der Goalie des Jahres 2019/2020.

In den letzten Partien konnte man wieder Siege gegen Kaufbeuren und Landshut einfahren, nachdem man zwischenzeitlich einmal Punkte in Crimmitschau hat liegen lassen müssen.

Blessuren bei den Bayreuth Tigers

Bei den Bayreuth Tigers, die nach einem Wochenende mit Licht und Schatten weiterhin mit kurzem Kader unterwegs sein werden, möchte man den das Spiel in Kaufbeuren bestätigt wissen, bei welchen man endlich einmal seine Chancen zu großen Teilen nutzen konnte und somit den ersten „Dreier“ der Saison eingefahren hatte.

Eine Rückkehr der verletzten Akteure ist laut Petri Kujala für den Dienstag nicht zu erwarten. „Wir gehen davon aus, dass wir wie in Kaufbeuren antreten können. Es gibt ein/zwei Blessuren bei den Jungs im Team aber das sollte machbar sein.“

Update vom 13. Dezember 2020: ESV Kaufbeuren vs. Bayreuth Tigers

Die Bayreuth Tigers mussten am Sonntag (13.12.2020) gegen den ESV Kaufbeuren aufs Eis und gewannen auswärts mit 5:7. Am Dienstag (15.12.2020) steht das Heimspiel gegen Freiburg an.

Tigers im Tiefschlaf

Mit kurzem Kader, der fünf Verteidiger und neun Stürmer auf den Feldspielerpositionen auswies, ging man das Spiel im Allgäu an. Und dies mit einer gefühlten Tiefschlaf-Phase, die über die Hälfte des ersten Drittels anhielt. Auch eine Auszeit von Coach Kujala nach sieben Minuten – bis zu diesem Zeitpunkt hatte der ESVK bereits zwei Mal die Scheibe im Netz der Tigers untergebracht – brachte zunächst keine Besserung.

Nur kurz nach dem „Extra-Coaching“ verwandelte Spurgeoen einen Pass, der von hinter dem Tor auf ihn gespielt wurde aus der Drehung zur 3:0 Führung. Jetzt wachten die Tigers auf, denn nur 16 Sekunden darauf zielte Kolozvary genau und setzte den ersten Treffer für die Tigers. Lillich und Pokovic hatten im Anschluss weitere Möglichkeiten.

Powerplay gegen Kaufbeuren

Wütende Angriffe der Gastgeber, die Oppolzer, Gracel und Ketterer allerdings nicht verwerten konnten, folgten. Den wichtigen Anschlusstreffer durch Järveläinen kurz vor dem Pausenpfiff konterten die Allgäuer jedoch mit durch Pfaffengut, der nach einem gewonnenen Bully schnell den Schuss nahm und zum 4:2 für seine Farben traf.

Wie verwandelt, und überhaupt nicht schläfrig, kamen die Tigers zum Mittelabschnitt aus der Kabine. Nach Davis und Davidek, die noch scheiterten nahm sich nach 22 gespielten Minuten Karlsson ein Herz – sein Schlenzer von der blauen Linie schlug ein. Die erste Strafe der Partie, in diesem Fall gegen Kaufbeuren, brachte dann den nächsten Erfolg, der gleichzeitig den Ausgleich bedeutete. Davidek zog stramm ab und nach nur neun Sekunden des Powerplays waren gespielt, als dieser zum Ausgleich traf.

Bayreuth Tigers netzen ein

Im ersten Überzahlspiel der Gastgeber passierte nicht viel – jedenfalls auf Seiten des ESVK. Ein schneller Pass über die Bande der Lillich erreichte, wurde von diesem klug in die Mitte gespielt, wo Zimmermann lauerte und die erstmalige Führung nach 31 Minuten für die Tigers auf die Anzeigentafel schreiben konnte.

Dieser Treffer beendete gleichzeitig den Arbeitstag von Vajs, der das Tor räumen musste und durch Dalgic ersetzt wurde. Nur kurz darauf war es eine doppelte Überzahl für die Bayreuther, die Gefahr für das nun vom zweiten Goalie des ESVK gehütete Tor heraufbeschwor. Diese konnte jedoch erst genutzt werden, als Kaufbeuren schon wieder mit vier Feldspielern auf dem Eis war, als Gron in halblinker Position zum Schuss kam und zum 4:6 für die Tigers einnetzen konnte.

Bayreuth Tigers siegen in Kaufbeuren

Auch zum Schlussabschnitt kamen die Tigers mit voller Betriebstemperatur aus der Kabine und kreierten sofort Chancen, was Mannes nach 42 Minuten nutzen konnte, als er nach einem Fehler des ESVK einen uneigennützigen Pass von Wagner im Tor der Gastgeber unterbringen konnte. Auch wenn die Heimmannschaft naturgemäß nun anrannte und versuchte das Ergebnis zu drehen, hatten die Bayreuther genug Möglichkeiten weitere Treffer zu erzielen.

Den letzten Treffer der Partie setzten jedoch trotzdem die Kaufbeurer und dieser kam aus dem Kuriositäten-Kabinett. Eine hochfliegende Scheibe landete auf dem Netz des Bayreuther Tores, streifte die dort abgelegte Trinkflasche von Herden und sprang diesem dann an den Rücken und von dort aus ins Tor.

Petri Kujala: “Haben uns zurückgekämpft”

Die letzte Möglichkeit, nachdem der Coach des ESVK gut 90 Sekunden vor Schluss eine Auszeit genommen hatte und im Anschluss einen sechsten Feldspieler für den Goalie aufs Eis schickte, konnte dann nicht mehr genutzt werden. Davidek traf in dieser Phase aus dem eigenen Drittel heraus sogar noch den Pfosten.

„Ich glaube, man hat von Anfang an gesehen, dass beide Mannschaften unbedingt gewinnen wollten. Wir hatten einen nicht so optimalen Start und waren nach acht Minuten bereits mit 3:0 zurück gelegen. Haben uns dann aber zurück gekämpft. Das 4:2 vor der Pause hat uns fast noch einen Knacks gegeben aber es war schön zu sehen, wie sich die Jungs am Ende zurück gekämpft haben“, so Petri Kujala in einem kurzen Statement nach dem Spiel.

Update vom 11. Dezember 2020: Bayreuth Tigers gegen Bietigheim Steelers

Die Bayreuth Tigers haben am Freitag, den 11. Dezember 2020, die Bietigheim Steelers im Tigerkäfig empfangen. Beide Teams starteten schnell ins Spiel – ohne zögerliches Abtasten. Schon in der sechsten Spielminute trafen die Gegner zum 0:1. Norman Hauner schoss den ersten Treffer in der Partie für die Gäste.

Das wollten die Tigers nicht so stehen lassen. Nur vier Spielminuten später verwandelte Maximilian Kieslinger einen Pass von Timo Walther und schoss den Puk ins Tor. Damit waren die Gastgeber wieder gleichauf mit den Steelers. Doch kurz vor Ende des ersten Drittels hatten die Bietigheim Steelers wieder die Nase vorn: Riley Sheen traf in der 17. Minute zum 1:2.

Keine Tore im zweiten Drittel

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts zeigten die Tigers ihren Kampfgeist und bemühten sich um mehr Angriffe. Doch ihre Bemühungen blieben erfolglos. Das zweite Drittel blieb ohne Tore. Die Bietigheim Steelers hatten einige Chancen, konnten diese aber nicht nutzen.

Entscheidung im Tigerkäfig

Das änderte sich allerdings gleich zu Beginn des letzten Drittels. Bereits in der 41. Minute verwandelte Alxander Preibisch einen Pass und traf zum 1:3. Das motivierte die Gäste im Tigerkäfig so sehr, dass gleich in der 41. Minute der Anschlusstreffer folgte: 1:4 für die Steelers. Aber die Tigers bewiesen ihren Kampfgeist. Nicklas Mannes traf in der 48. Spielminute zum 2:4.

Sieben Spielminuten später traf Riley Sheen zum 2:5 für die Steelers. Nur zwei Minuten später versuchten die Gäste den nächsten Treffer zu versenken, scheiterten aber an Tigers Torhüter Timo Herden. Kurz vor Schluss versuchte Markus Lillich die Scheibe ins gegnerische Netz zu bekommen, kam aber nicht am Goalie der Steelers vorbei.

Auch Järveläinen, Kolozvary und Walther versuchten Treffer zu landen – erfolglos. Das Spiel endete schließlich mit einer Niederlage für die Bayreuth Tigers. Sie verlieren 2:5 im Tigerkäfig gegen die Bietigheim Steelers.

Update vom 8. Dezember 2020: Neuverpflichtungen bei den Tigers

Moritz Schug wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Bayreuth Tigers. Der junge, 24-jährige in Starnberg geborene Rechtsschütze kann sowohl als Stürmer wie auch als Verteidiger, was voraussichtlich und vornehmlich seine Aufgabe in Bayreuth sein wird, eingesetzt werden.

Im Vorjahr noch in Halle in der Oberliga Nord im Einsatz, bei welchen er 33 starke Punkte in der Hauptrunde auf sein Konto brachte, wurde Schug zum Anfang der Saison von den Eispiraten Crimmitschau verpflichtet, bei welchen er nun der Altersbeschränkung zum „Opfer“ fiel.

In Bayreuth sieht man Potential in dem 1,84 Meter großen und 89 Kilo schweren Defender, der seine Ausbildung im Nachwuchs der Starbulls Rosenheim sowie dem Kölner EC genoss. Über die Oberliga-Stationen Neuwied, Rostock, Herne und am Ende Halle will sich Schug nun in der DEL2 beweisen.

„Es ist ja sozusagen mein erstes Jahr in der DEL2. Ich freue mich auf Bayreuth und möchte so schnell wie möglich Fuß fassen und dem Team helfen. Zudem hoffe ich, dass alle gesund bleiben und wir eine einigermaßen vernünftige Saison spielen können.“

(Moritz Schug)

„Moritz wurde frei und bei uns besteht Bedarf. So einfach ist das. Zudem wurde er als sehr umgänglich beschrieben, der sich schnell an neue Situationen und Umstände gewöhnen kann, was uns in der jetzigen Situation natürlich entgegen kommt. Wir sind uns sicher, dass er schnell seine Rolle im Team finden wird und uns damit weiterhelfen wird“, ordnet Geschäftsführer Matthias Wendel

„Ich bin überzeugt von Moritz. Seine Flexibilität, dass er als Verteidiger und auch als Stürmer eingesetzt werden kann, macht ihn besonders wertvoll. Zudem hat er einen guten Schuss und ist schnell auf den Beinen unterwegs“, weiß Petri Kujala die Vorzüge des jungen Allrounders einzuordnen. Der Vertrag wurde bis zum Saisonende geschlossen.

Tryout-Vertrag bei Bayreuth Tigers

Frantisek Wagner, der bereits seit einigen Tagen in Bayreuth im Training ist, wird mit einem Tryout-Vertrag bis Jahresende ausgestattet. Der 23-jährige, in Kadan geborene Stürmer, der einen deutschen Pass besitzt und alle Nachwuchsnationalteams Tschechiens durchlaufen hat, möchte sich für ein weiteres Engagement empfehlen.

Seine bisherige Karriere verbrachte der 1,89 Meter große und 95 Kilo schwere Flügelstürmer in großen Teilen in der tschechischen zweiten Liga. In über 200 Einsätzen kam dieser dort auf rund 100 Punkte. Zuletzt wartete Wagner mit 21 Toren und 9 Assists aber auch mit 70 Strafminuten bei seinem Heimatverein SK Kadan auf.

„Wir möchten uns Frantisek genauer anschauen, vor allem auch im Wettkampf. Vielleicht entwickelt er sich hier zu einer echten Verstärkung“, so Petri Kujala zum vorläufigen Engagement des jungen Deutsch-Tschechen.

Update vom 7. Dezember 2020: Spiel gegen Heilbronner Falken abgesagt wegen Corona

Coronabedingt muss die Partie der Heilbronner Falken gegen die Bayreuth Tigers am Dienstag, 08. Dezember gemäß DEL2-Richtlinien abgesagt und verlegt werden. Grund dafür ist die noch bestehende behördlich angeordnete Quarantänemaßnahme für das Team der Heilbronner Falken infolge eines positiven Covid-Befundes. Ein neuer Termin ist in Absprache und wird schnellstmöglich bekannt gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung der Bayreuth Tigers.

Update vom 6. Dezember 2020: Bayreuth Tigers verlieren gegen die Dresdner Eislöwen

Die Bayreuth Tigers mussten am heutigen Sonntag, den 6. Dezember 2020, auswärts gegen Dresden ran. Das Eishockeyspiel gegen die Dresdner Eislöwen endete mit 3:0 für Dresden.

Erst kurz vor Ende des ersten Drittel gingen die Eislöwen mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel fielen keine Tore, obwohl die Tigers mehrere Chancen auf den Ausgleich hatten.

Im letzten Drittel schlug Dresden doppelt zu. Das Spiel endete demnach mit 3:0 für die Eislöwen aus Dresden.

Am kommenden Freitag (11. Dezember 2020) empfangen die Bayreuther dann im Tigerkäfig die Bietigheim Steelers.

Update vom 4. Dezember 2020 um 22.30 Uhr: Die Bayreuth Tigers verlieren zuhause gegen den EV Landshut

Die Bayreuth Tigers verlieren zuhause gegen den EV Landshut. 4:7 ist der Endstand dieser Eiszeit. Weitere Informationen gibt es am Samstag.

Erstmeldung vom 4. Dezember 2020 um 19.30 Uhr: Warm up für die Bayreuth Tigers

Um 20 Uhr geht es auf heimischen Eis los. In der Corona-Pandemie findet die Partie ohne Zuschauer statt: ein Geisterspiel also. Neben Sebastian Busch und Henry Martens läuft für den EV Landshut auch ein Nationalspieler auf. Es ist also angerichtet für einen spannenden Eishockeyabend in Bayreuth.

Das Ergebnis gibt es natürlich zeitnah hier.

Update vom 3. Dezember 2020 um 19:30 Uhr: So geht es für die Bayreuth Tigers am Wochenende weiter

Für die Bayreuth Tigers stehen am kommenden Wochenende zwei Partien an: Am Freitag empfängt man um 20 Uhr den EV Landshut im heimischen Tigerkäfig und am Sonntag (17 Uhr) gastiert man bei den Dresdner Eislöwen.

EV Landshut am Freitag zu Gast in Bayreuth

Mit dem EV Landshut wartet eines der Teams auf die Tigers, das man bei den Tigers zu den positiven Gewinnern dieser ersten Saisonphase zählt. Mit 11 Punkten aus nur 5 Spielen weisen die Niederbayern neben dem EC Bad Nauheim den besten Punkteschnitt in der DEL2 auf. “In der ‘schiefen’ Tabelle findet man sich damit aktuell auf Platz 7 wieder”, heißt es aus dem Tigers-Hauptquartier.

Eishockey in Bayreuth: Nächster Gegner Landshut

Im Sommer drehte man nach einer enttäuschenden Vorsaison an vielen Stellschrauben im Kader und besetzte zahlreiche wichtige Positionen neu. Mit Zach O’Brien und Marcus Power holte man ein kanadisches Sturmduo nach Landshut, das schon zuvor zusammen aufs Eis ging. Aus Kaufbeuren kam mit Jere Laaksonen ein DEL2-erfahrener Angreifer und mit dem Schweden Robin Weihager ein Verteidiger, der in der Saison 2013/14 in Rosenheim satte 45 Scorerpunkte in der DEL2 sammeln konnte und zuletzt in der EBEL aktiv war.

Laaksonen kann allerdings aus gesundheitlichen Gründen aktuell nicht ins Geschehen eingreifen. Dazu „bediente“ man sich in Person von Sebastian Busch und Henry Martens auch bei den Tigers, bevor Mitte Oktober mit der Verpflichtung von Nationalstürmer Felix Schütz der Königstransfer gelang.

Mit 12 Scorerpunkten aus nur 4 Spielen liegt er auf Platz 2 der „clever fit“- Topscorerwertung der Liga – nur einen Punkt hinter Ravensburgs Driendl, der dafür aber 8 Spiele gebraucht hat. Zuletzt musste der EV Landshut mit einem Rumpfkader in Kassel antreten, zum kommenden Wochenende wird allerdings die Rückkehr einiger Spieler erwartet.

Bayreuth Tigers auswärts vs. Dresdner Eislöwen – Das gibt es zum Gegner zu sagen:

Lange war es ruhig im Transfersommer der Dresdner Eislöwen, bei denen man nach durchwachsener Vorsaison doch mehr Bewegung im Kader erwartet hätte. Im Tor setzt man weiter auf den Finnen Riku Helenius, der erst im Januar an die Elbe gekommen war. Mit Verteidiger Silvan Heiß und den Stürmern Louis Trattner und Erik Betzold holte man junge Spieler, wobei letzterer unter der Woche seine Karriere zugunsten eines Studiums beendete.

Ebenfalls neu in Sachsen sind mit Dennis Swinnen und Vladislav Filin zwei Stürmer, die einen neuen Anlauf wagen, und mit Christian Neuert ein Ex-Tiger. Im Oktober verließ der US-Amerikaner Mario Lamoureux die Eislöwen, im Gegenzug verpflichtete man Evan Trupp aus der EBEL. Unter der Woche verstärkte man die Abwehr mit Thomas Supis, der zuletzt in Ravensburg aktiv war.

Update vom 28. November 2020 um 19:37 Uhr: Tigers gewinnen gegen Kassel Huskies

Die Bayreuth Tigers sind in der DEL2 bislang das offensivschwächste Team. In vier Partien konnten sie bislang nur sieben Tore erzielen. Juuso Rajala und Tyler Gron, die bisherigen Leistungsträger, waren vor dem Spiel gegen die Kassel Huskies am Sonntag (29.11.2020) noch ohne Saisontor.

Erstes Drittel im Tigerkäfig

Im ersten Drittel zeigten vor allem die Huskies ihre läuferische und stocktechnische Klasse. Sie gelangen zwar leicht ins letzte Drittel, trafen dort aber auf die Tigers, die diszipliniert ihr Tor verteidigten. Als im ersten Drittel Kurt Davis den Puck verlor, zögerten die Huskies nicht lange: Eric Valentin schoss die Gäste mit 0:1 in Führung.

Ausgleich im zweiten Drittel

Erst gegen Ende des zweiten Drittels gelang es den Tigers zu kontern. Tyler Gron machte sein erstes Saisontor. Somit endete der zweite Spielabschnitt mit 1:1. Im letzten Drittel klotzten die Huskies gleich richtig ran. Bereits in der 42. Spielminute schoss Stephan Tramm das 1:2 für die Gäste aus Kassel.

Huskies schießen kurz vor Schluss den Ausgleich

Das wollten die Gastgeber nicht auf sich sitzen lassen. Nur vier Minuten später schoss Timo Walther den Ausgleich zum 2:2. Sieben Minuten vor Schluss gelang es den Tigers schließlich in Führung zu gehen. Martin Davidek traf zum 3:2.

Huskies-Trainer Tim Kehler holte in den letzten Sekunden vor Spielende den Torwart vom Eis und schickte dafür einen Feldspieler in den Tigerkäfig. Diese Taktik hatte Erfolg wenige Sekunden vor Spielende schossen die Huskies den Ausgleich. Mit 3:3 ging es in die Verlängerung.

Verlängerung im Bayreuther Tigerkäfig

In der 64. Minute schoss Ryon Moser die Gäste zum Sieg. Tigers-Torwart Timo Herden war bei diesem Schuss machtlos. Die Partie endete nach der Overtime mit 3:4 für Kassel Huskies.

Update vom 27. November 2020 um 22:00 Uhr: Tigers kämpfen sich in Ravensburg in die Verlängerung

Am Freitagabend (27.11.2020) haben die Bayreuth Tigers bei den Ravensburg Towerstars gespielt. Nach einem torlosen ersten Drittel, ging Ravensburg im zweiten Abschnitt mit zwei Treffern in Front. Maximilian Kolb und James Bettauer erzielten die Tore für die Towerstars. Doch Bayreuth kämpfte sich zurück. Im letzten Abschnitt schoss Dani Bindels nach neun Minuten den Anschlusstreffer für die Wagnerstädter. 90 Sekunden später traf auch Järveläinen zum 2:2.

Da in der Overtime keine Mannschaft mehr eine Bude erzielen konnte, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Durch drei Treffer sicherten sich die Ravensburger schlußendlich den Zusatzpunkt. Die Tigers müssen mit einem Zähler zurück nach Bayreuth fahren, wo sie am Sonntag die Kassel Huskies empfangen.

Update vom 27. November 2020: Dauereinsatz für die Tigers?

Bis Mitte Januar werden die Tigers fast im ständigen 3-Spiele-Rhythmus die einzelnen Wochen begehen. Kurzfristig wurde am Donnerstagabend (26.11.2020) jedoch die Nachhol-Partie, welche für den kommenden Dienstag gegen Tölz geplant war, abgesagt. Auch in Bad Tölz hat es das Team „erwischt“ und auch hier wurde Quarantäne angeordnet.

Gegen Ravensburg am Freitag

Los geht es für die Tigers weiterhin am Freitag (27.11.2020) in Ravensburg. Das Team von Head-Coach Rich Chermonaz liegt aktuell, nach sechs gespielten Partien, auf dem zweiten Platz im Tabellen-Ranking. Dabei konnten die Oberschwaben vier von sechs Partien gewinnen und elf Punkte erkämpfen. Das Team, welches vor allem durch Rückkehrer wie Pompei, Czarnik und Hinse, die allesamt eine Kontingentstelle einnehmen, verstärkt wurde, ist einer der Titelfavoriten in der aktuellen Saison.

Nächstes Spiel im Tigerkäfig

Am Sonntag (29.11.2020) sind dann die Kassel Huskies zu Gast im Bayreuther Tigerkäfig. Ebenfalls sechs Spiele absolviert und genau, wie Ravensburg mit elf Punkten ausgestattet, gastiert das Team von Coach Kehler auf Platz vier der Tabelle im Augenblick.

Und ebenfalls die gleichen Werte, wie die Towerstars, weisen die Huskies aus, was Siege und Niederlagen anbetrifft. Dabei fällt auf, dass gerade die Gastspieler wie Marcel und Moritz Müller, die beide aus der DEL bei den Kölner Haien ausgeliehen wurden, den Ton angeben.

Bayreuth Tigers müssen Spielrhythmus finden

Für die Tigers wird es darum gehen, den Spielrhythmus zu finden. Nach zweimaliger Quarantäne das Training, welches nun hoffentlich wieder in aller Regelmäßigkeit stattfinden kann, der Situation angepasst zu optimieren und in einen den Umständen entsprechenden Ablauf zu kommen.

Ähnlich sieht dies auch Trainer Petri Kuljala: „Wir haben derzeit fast doppelt so viel Training wie bisher, passen die Einheiten natürlich an um die Jungs nicht zu überlasten und versuchen über die Spiele unseren für uns passenden Rhythmus zu finden.“ Auf dem Personalsektor kann vermeldet werden, dass Dominik Meisinger wieder im Kader steht, Gustav Veisert allerdings weiterhin pausieren muss. In welcher Anzahl und Form die Nürnberger Spieler zur Verfügung stehen werden, wird sich sehr kurzfristig entscheiden.

Update vom 26. November 2020: Spiel der Bayreuth Tigers muss wegen Corona verschoben werden

Auf Anordnung des örtlichen Gesundheitsamtes befindet sich die komplette Mannschaft der Tölzer Löwen in häuslicher Quarantäne. Die Verantwortlichen der Löwen haben diese Woche erneute PCR-Tests durchgeführt. Die Tests haben auch positive Befunde hervorgebracht, sodass nach Anordnung des Gesundheitsamtes das komplette Team in häusliche Quarantäne muss.

„Wir finden es für unsere Fans schade, dass wir nicht spielen können. Es ist aber wichtig, die Infektionskette zu unterbrechen, sowie die Mitarbeiter, Spieler, Familien und potenzielle Kontaktpersonen zu schützen. Wir bleiben mit allen Spielern in Kontakt und werden sie bestmöglich unterstützen“, so Löwen-Geschäftsführer Christian Donbeck.

Die angesetzten Spiele der Tölzer Löwen für dieses Wochenende gegen Freiburg und Bad Nauheim sowie das Dienstagsspiel gegen Bayreuth werden gemäß den Vorgaben der DEL2-Richtlinien abgesagt und verlegt.

DEL2: Weitere Spiele müssen verlegt werden

Aufgrund der behördlich angeordneten Quarantänemaßnahme für das Team der Bietigheim
Steelers werden die kommenden beiden Partien gegen Dresden und Landshut gemäß den Vorgaben der DEL2-Richtlinien abgesagt und verlegt. Die Quarantäne wurde nach positiven SARS-CoV-2-Befunde angeordnet. „Wir wünschen allen infizierten Spielern einen milden Krankheitsverlauf und hoffen, dass alle betroffenen Spieler sämtlicher Clubs so schnell wie möglich auf das Eis zurückkehren“, so Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch. Neue Termine werden nach Rücksprache mit allen Beteiligten bekannt gegeben. Medienmitteilung DEL2 vom 26.11.2020

Update vom 25. November 2020: Trainingsrückstand – Bayreuth Tigers verlieren beim EC Bad Nauheim

Nach der Corona-Quarantäne haben die Bayreuth Tigers am Dienstag (24.11.2020) mit 1:4 beim EC Bad Nauheim verloren. Aufgrund der äußeren Umstände ist Tigers-Coach Petri Kujala dennoch stolz auf sein Team.

Das optische Übergewicht, das sich die Nauheimer in den ersten 12 bis 15 Minuten erarbeitet hatte, brachte nichts Zählbares ein. Mehrfach scheiterten diese durch ungenaue Zuspiele oder am Ende, wenn ein Schuss durchkam, an Herden. Allerdings konnten auch die Tigers, mehrfach klare Chancen – wie zwei schnelle Konter während einer Unterzahlsituation nach gut sechs Minuten – nicht zu ihren Gunsten nutzen. Gegen Ende des Abschnitts waren die Gäste, die eine lange Trainingspause verkraften mussten, dann auf Augenhöhe mit sogar leichten Vorteilen, welche sie jedoch durch Trinkberger, Davidek, Järveläinen und Kolozvary nicht für sich ausnutzen konnten.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts hatten Pauli und kurz darauf Arniel beste Chancen ihr Team in Führung zu bringen und so ging es eine Zeit lang weiter. Die Gastgeber drückten und erspielten sich mehrfach gute Gelegenheiten. Es dauerte bis zur 30. Minute, bis Arniel aus halblinker Position frei zum Schuss kam und damit die Führung auf die Anzeigentafel schreiben konnte. Nach einer Strafe gegen Lillich nutzten die Hessen zum ersten Mal ihre nummerische Überlegenheit aus, nachdem Hohmann den in der Mitte lauernden Pauli eingesetzt hatte und dieser Herden überwinden konnte.

Bayreuth Tigers: Vier von sechs Wochen der Saison in Quarantäne

Die Tigers, denen man eine gewisse Müdigkeit anmerkte, hatten durchaus Chancen, die man jedoch ungenutzt verstreichen ließ. So konnte weder Davidek, noch Kunz kurz vor der Pausensirene ihre Alleingänge nutzen.

Eine Strafzeit gegen Davidek, die sich abgezeichnet hatte, da sich der Bayreuther Stürmer beim Bully mit seinen Kontrahenten anlegte und diesen nach dem Anspiel von den Beinen holte, brachte den nächsten Treffer für die Gastmannschaft. Und wieder war Pauli der Nutznießer. Kurz darauf durften sich die Tigers im Powerplay probieren und zeigten hier ein schnelles Spiel mit guten Kombinationen, was Walther am Ende mit einem Treffer belohnte, der aber zu spät kam. Einzig Davidek hatte noch eine gute Gelegenheit, als er in Unterzahl einen langen Pass aufnahm und knapp verfehlte. Insgesamt merkte man den Bayreuthern doch den massiven Trainingsrückstand an, der nun in den nächsten Tagen und Wochen langsam aufgeholt werden muss.

„Wir sind jetzt sechs Wochen zusammen und waren praktisch vier Wochen davon in Quarantäne. Haben neun Mal trainiert. Da fehlt es natürlich ein bisschen aber läuferisch und kämpferisch bin ich heute, trotz der Niederlage, mit meinem Team zufrieden. Darauf lässt sich aufbauen,“ so Petri Kujala nach dem Spiel.

Update vom 23. November 2020: Bayreuth Tigers mit Nachholspiel gegen EC Bad Nauheim

Mit einer Nachholpartie des dritten Spieltags starten die Bayreuth Tigers am morgigen Dienstag (19:30 Uhr) beim EC Bad Nauheim quasi ein zweites Mal in die DEL2-Saison. Nach 14-tägiger Quarantäne erwartet die Tigers nun ein straffes Programm: Beginnend mit dem Gastspiel in Hessen stehen für die Wagnerstädter bis zum 10. Januar 2021 satte 20 Spiele auf dem angepassten Spielplan.

„Wir werden nicht jammern, sondern wir packen das jetzt an und wollen in den Rhythmus kommen“, blickt Trainer Petri Kujala nach vorne auf die kommenden Aufgaben: „Wir werden nur wenig Zeit zum Training haben und müssen die knappe Zeit zwischen den Spielen zur Regeneration nutzen.“

EC Bad Nauheim mit drei Siegen aus vier Partien

Der EC Bad Nauheim konnte bisher vier von sechs angesetzten Saisonspielen absolvieren, neben dem Spiel gegen die Tigers musste auch das Duell mit dem EV Landshut verschoben werden. Mit einem 6:3-Sieg gegen Bietigheim und einem deftigen 1:7 in Ravensburg startete Bad Nauheim mit zwei deutlichen Ergebnissen in die Spielzeit. Zuletzt gelangen dem Team von Neu-Trainer Hannu Järvenpää zwei Overtime-Siege in Kassel und in Dresden.

Ex-Tigers Spieler verteidigt jetzt bei Bad Nauheim

Mit Tomas Schmidt agiert ein Ex-Tiger in der Defensive der Hessen, die Offensive wurde nach dem Abgang von Andrej Bires mit Stefan Reiter (Bad Tölz) und Freddy Cabana (Bietigheim) verstärkt. Bei den Kontingentspielern stellte man sich komplett neu auf: Für die Offensive wurden die beiden Kanadier Jamie Arniel und Kelsey Tessier sowie der US-Amerikaner Cason Hohman verpflichtet, in der Defensive übernimmt der Engländer Mark Richardson das Kommando. Im Tor ist mit Felix Bick ein altbekannter Name gesetzt.

Die Lage bei den Bayreuth Tigers

Vincent Hessler laboriert noch an seiner Handverletzung, bei Dominik Meisinger ist ein Einsatz noch offen, ansonsten werden alle Tigers-Spieler morgen die Reise nach Bad Nauheim antreten. Juuso Rajala wird dabei seinen Saisoneinstand feiern, sodass sich die Reihen im Vergleich zum letzten Spiel gegen Crimmitschau verändern. Wie genau er sein Team aufs Eis schickt, will sich Kujala noch nicht entlocken lassen.

Update vom 17. November 2020: Weitere Spiele der Bayreuth Tigers wegen Corona-Quarantäne verschoben

Wegen der andauernden Quarantäne der Bayreuth Tigers werden auch die beiden nächsten Partien der Wagnerstädter verschoben. Betroffen sind nun die Matches gegen Heilbronn (Freitag, 20.11.2020) und Freiburg (Sonntag, 22.11.2020). Besagte Spiele werden jetzt gemäß den Vorgaben der DEL2-Richtlinien abgesagt und verlegt.

Eine Neuterminierung der beiden Ansetzungen ist derzeit in Absprache mit den Clubs sowie der Ligagesellschaft. Die Ausweichtermine werden zeitnah kommuniziert.

Update vom 13. November 2020: Bayreuth Tigers müssen in Corona-Quarantäne

Wie gestern vermeldet, befindet sich der Großteil der Bayreuth Tigers in Corona-Quarantäne. Daher wurden die Spiele am Wochenende abgesagt. Die Partien des 3. und 4. Spieltages mussten nun neu angesetzt werden. Nach Rücksprache mit der Ligagesellschaft sowie den betreffenden Vereinen, stehen die neuen Termine jetzt fest.

Dienstag, 24.11.2020 um 19.30 Uhr: EC Bad Nauheim – Bayreuth Tigers

Dienstag, 01.12.2020 um 20.00 Uhr: Bayreuth Tigers – Tölzer Löwen

Update vom 12. November 2020: Bayreuth Tigers müssen in Corona-Quarantäne

Auf Anordnung des örtlichen Gesundheitsamtes muss sich die komplette Mannschaft bis zum 21.11.2020 in häusliche Quarantäne begeben. Das teilen die Bayreuth Tigers in einer Pressemitteilung mit. “Trotz genauester Einhaltung aller Vorschriften und über das notwendige Maß hinaus durchgeführten Handhabungen tritt erneut ein Corona-Fall im Bayreuther Eishockeyteam auf.”

Ein Akteur der Bayreuth Tigers wurde positiv Covid-19 getestet. Der Betroffene habe leichte Symptome, es gehe ihm” aber dem es den Umständen entsprechend gut”. Die Bayreuther Behörden haben deshalb für das gesamte Team – bis auf wenige Aufnahmen – Quarantäne angeordnet. Diese gelten laut Mitteilung des Bayreuther Gesundheitsamtes vom heutigen Donnerstag bis einschließlich Samstag, den 21. November 2020.

Corona Schnelltest war negativ

Der betreffende Akteur, bei dem am vergangenen Samstag am späten Nachmittag leichte Symptome auftraten, zeigte dies sofort an. Ein erster Schnelltest am Sonntagmorgen verlief negativ, teilen die Bayreuth Tigers mit.

Auf Anordnung der Geschäftsführung der Bayreuth Tigers begab er sich vorsichtshalber in häusliche Quarantäne und wurde damit von den restlichen Teammitgliedern separiert. Ein weiterer, am Montag durchgeführter PCR-Test zeigte dann ein positives Ergebnis.

Die angesetzten Spiele für dieses Wochenende gegen Bad Nauheim und Bad Tölz werden verlegt, erklären die Bayreuth Tigers. Über das weitere Vorgehen und die Neuansetzungen der beiden Partien informieren die DEL2 und Bayreuth Tigers Anfang kommender Woche.

Update vom 8. November 2020: Bayreuth Tigers verlieren Heimspiel gegen Eispiraten

Im ersten Abschnitt der Partie gab es wenig echte Möglichkeiten auf beiden Seiten und die wenigen machten die Torsteher meist zu Nichte. So versuchten sich auf Seiten der Gäste Summers und Schlenker, sowie Timmens, der nach sechs gespielten Minuten noch die beste Gelegenheit hatte aber nur den Pfosten anvisierte.

Bei den Bayreuthern, die wie die Gäste auch einmal ins Powerplay kamen, versuchten sich Karlsson, Järveläinen und Trinkberger. Allerdings waren dies Versuche noch nicht zwingend genug.

Das zweite Drittel im Bayreuther Tigerkäfig

Mit gehörigem Speed kamen die Tigers zum Mittelabschnitt aufs Eis und hatten sofort die erste Gelegenheit durch Lillich, der durchgebrochen war und nur knapp scheiterte. Nur Sekunden später visierte Karlsson mit einem Gewaltschuss die Latte der Gäste an.

Beim nächsten Angriffsversuch – Gron war auf und davon, wurde jedoch von Patrick Pohl von den Beinen geholt – sprang ein Penalty heraus. Hier scheiterte der Bayreuther Torjäger knapp am schnell reagierenden Bitzer. Weiter gings mit dem Wirbel der Tigers. In der Folge kreierte man Chancen, die Järveläinen und Trinkberger nicht im Kasten unterbringen konnten.

Crimmitschau mit passschnellem Powerplay

Als Lillich für zwei Minuten zum abkühlen musste, zogen die Gäste ein passschnelles Powerplay auf, bei dem man am Ende Schlenker im Slot fand und dieser zur Führung für seine Farben traf. Durch einen Defekt am Tor auf der Bahnseite, welches bei einem Abwehrversuch von Bitzer aus der Verankerung sprang, zog man die zweite Drittelpause vier Minuten vor und ging nach 36 gespielten Minuten zur zweiten Pause in die Kabine.

Aus der vorgezogenen Pause gekommen, machten die Tigers sofort Druck auf das Tor von Bitzer und hatten einige Möglichkeiten. Bei einem einzigen Entlastungsangriff trafen dann jedoch die Gäste nach einem schnell vorgetragenen Angriff durch Lemay zum 0:2.

Puck mit Videobeweis bestätigen

Es dauerte bis zur 46. Minuten, bis im Schlussabschnitt etwas passieren sollte. Und wieder waren es die Gäste, die mit dem nächsten Treffer erneut auf die Anzeigentafel schrieben. Der ins untere Eck einschlagende Puck musste noch per Videobeweis bestätigt werden.

Insgesamt bemüht, aber mit wenig Durchschlagskraft, gelang der Heimmannschaft zwar noch der 3:1 Anschlusstreffer, den über Bindels, der auf der rechten Seite durchlief die Vorbereitung fand, als Davis an die Scheibe kam und mit Gewalt abzog, fälschte Järveläinen noch entscheidend ab. Die letzten beiden Minuten, als man den Goalie für einen sechsten Feldspieler zog, brachte noch einmal etwas Druck aufs Eispiraten-Tor, den diese jedoch Stand hielten und ihrerseits durch Lemay zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff noch das leere Tor trafen.

Update vom 6.11.2020: Bayreuth Tigers starten gegen Lausitzer Füchse in die Saison

Die Bayreuth Tigers sind am Freitag (6.11.2020) auswärts gegen die Lausitzer Füchse mit erfolgreich in die neue Saison gestartet. Die ersten Minuten gehörten zunächst den Gastgebern, die auch durch Schwartz nach wenigen Sekunden das erste Ausrufezeichen setzten. Die Anfangsoffensive unterbrachen die Bayreuther, als Ross nach vier Minuten auf die Strafbank musste und Järveläinen, der im darauffolgenden Powerplay zentral angespielt wurde, schnell den Torabschluss suchte, diesen fand und damit seine Farben in Führung brachte.

Ein erneute Hinausstellung gegen die Füchse hoben die Tigers selbst wieder auf, nachdem man nach ca. einer Minute kurzfristig mit einem Mann zu viel auf der Eisfläche agierte und damit die Füchse in eine anschließendes Powerplay brachte, in welchem sich diese einige Chancen erarbeiteten, jedoch jeweils am gut aufgelegten Herden scheiterten. Dieser konnte kurz vor der ersten Pause den Ausgleich nicht verhindern, als der junge Rosmy abzog und den Ausgleich aufs Tableau schrieb.

Torhüterleistungen im zweiten Drittel

Der zweite Abschnitt war geprägt von großartigen Torhüterleistungen. Nachdem den Gastgebern ein Blitzstart gelang und Andres ein einziges, und an diesem Abend auch zum letzten Mal, Herden bezwungen hatte, liefen die Torsteher zur Höchstform auf. Carruth wie auch Timo Herden hielten das eigene Team mehrfach im Spiel, nachdem beide Teams immer wieder zu guten Chancen kamen.

Ganz ähnlich, wie im Drittel zuvor, waren es die Tigers, die ein in der 43. Minute, zum Anfang des Abschnitts, ein schnelles Tor erzielen konnten. Karrer nahm einen Schuss von der blauen Linie, den Kislinger die entscheidende Richtungsänderung mitgab und damit den Ausgleich für die Oberfranken herstellen konnte

Overtime in Weißwasser

In der Folge „übten“ die Specialteams beider Mannschaften, da auf jeder Seite mehrmals Hinausstellungen anstanden, in einem insgesamt jedoch sehr fairen Spiel. Die Gelegenheit für die Tigers, kurz vor Ende der regulären Spielzeit – als man kurzfristig mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durfte – blieb ungenutzt, sodass es in die Overtime ging. Schon in dieser Extraspielzeit hätte man aus Sicht der Tigers, die einen großen Teil der fünf Minuten in Scheibenbesitz waren, den Zusatzpunkt holen müssen.

Gron, Karlsson, erneut Gron, Mannes, Järveläinen, Davidek mit zwei Versuchen und Lillich scheiterten jeweils am starken Carruth, der im anschließenden Penalty-Schießen allerdings zwei Mal – gegen Davidek und Gron – das nachsehen hatte. Kurz haderten die Füchse noch mit der Entscheidung der Schiedsrichter, die einen verwandelten Penalty der Gastgeber die Anerkennung versagten. Die Tigers gewannen schließlich mit 2:3 gegen die Lausitzer Füchse.

Petri Kujala lobt Tigers

„Es ist immer schön mit einem Sieg zu starten. Wir waren heute spät hier, was uns aber nicht beeindruckt hat. Auf dem Eis war sehr viel Tempo. Wir wussten, dass Weißwasser sehr schnell unterwegs ist und konnten sehr gut mithalten. Wir hatten ein paar sehr gute Chancen, wie Weißwasser auch, die Herden gut gehalten hat. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, dass wir punkten konnten und den Sieg mit nach Hause nehmen können,“ fand Petri Kujala lobende Worte für seine Jungs.

Coach Corey Neilson

„Bayreuth hat exzellent gespielt. Sie waren defensiv gut gestanden und haben nicht viel zugelassen. Wir haben zu viele Strafen genommen, was sehr frustrierend ist. Trotzdem haben wir viele Chancen erarbeitet. Deshalb bin ich nicht verärgert aber etwas enttäuscht. Der Penalty von Farmer war aus meiner Sicht ein gutes Tor. Wenn wir die Videotechnik schon haben, sollten wir sie auch nutzen,“ so Coach Corey Neilson nach dem Spiel.

Update vom 31. Oktober 2020: Finales Testspiel im Tigerkäfig

Nach dem Hinspiel in Dresden, was man aus Sicht der Tigers mit einem 1:3 Sieg erfolgreich gestalten konnte, ging auch das Rückspiel im Tigerkäfig an die Jungs aus Bayreuth. Dieses konnten die Tigers mit 4:3 für sich entscheiden.

Mehrere Ausfälle bei den Tigers

Mit veränderten Reihen aufgrund mehrere Ausfälle, – Veisert, Davidek, Pokovic, Rajala und Kislinger fehlten beim finalen Testspiel gegen die Eislöwen – gingen die Jungs ins erste Match im Bayreuther Tigerkäfig. Auf Seiten der Gäste mussten diese nach den Ausfällen von Ritter und Huard ebenfalls Stammpersonal passen.

Es brauchte eine Zeit, bis das Spiel einige Aktionen auf beiden Seiten bot. Zunächst neutralisierten sich die Teams weitestgehend. Dresden kam sogar erst zu Möglichkeiten als das erste Überzahlspiel nach 14 Minuten gespielt werden konnte – zu diesem Zeitpunkt musste dann Wölfl erstmals eingreifen. Auch auf Seiten der Tigers war eine nummerische Überlegenheit von Nöten, um den jungen, erst 17 Jahre alten Torsteher Vieregge der Gäste prüfen zu können.

Tigers gehen in Führung gegen Dresdner Eislöwen

Nach einer doppelten Überzahl, die man gut 30 Sekunden zum Ende des Drittels bekam, fand man schnell in die Aufstellung und konnte – als ein vierter Mann der Dresdner gerade zurück war – durch Karlsson, der aus dem Halbfeld zum Schuss kam, die Führung auf die Anzeigentafel schreiben lassen. Jedoch hatte diese nur kurz Bestand, nachdem die Gäste ihrerseits in Überzahl – Gron musste für 2 Minuten pausieren – sofort den Ausgleich erzielen konnten, der durch Knackstedt und Knobloch vorbereitet und schließlich durch Dotzler vollendet wurde.

Zweites Drittel in Bayreuth

Etwas agiler und mit mehr Schwung als der Gegner kamen die Akteure der Tigers zum Mittelabschnitt aufs Eis. Gute Möglichkeiten erarbeiteten sich zunächst Karlsson und Trinkberger. Als dann auch Tore fielen, waren diese eher ungewöhnlich. Zunächst erhöhte Bayreuth durch einen Shorthander, bei dem Bindels nach einem gewonnenen Bully im Drittel der Dresdner blitzschnell reagierte und die Scheibe mit der Rückhand ins Tor hob.

Die größte Chance auf einen Ausbau der Führung vergab Järveläinen nach 34 gespielten Minuten, als dieser frei vor dem Tor scheiterte. Beim schnellen Gegenzug, den Neuert mit einem Versuch auf den inzwischen eingewechselten Herden abschloss, flog die gehaltene und zurückspringende Scheibe dann vom Schlittschuh des bereitstehenden Mannes ins eigene Tor, was den Ausgleich bedeutete. Als Walther, der sich bei einem Gegenspieler losriss, dafür auf die Strafbank musste, nutzte man dies im Lager der Eislöwen gleich im Anschluss und stellte durch Dotzler, der frei zum kam, erstmals die Führung für die Gäste her.

Schnelles Spiel im letzten Drittel

Der letzte Abschnitt war dann geprägt von schnellem Spiel aber wenig echten Chancen. Dennoch gelangen den Tigers zwei Treffer in Person von Ville Järveläinen, der zunächst nach 46 Minuten aus halblinker Position zuschlagen konnte und ein weiteres Mal – als man sich gedanklich schon auf ein vereinbartes Penalty-Schießen einstellte – 16 Sekunden vor der Schlusssirene, aus beinah gleicher Position und somit am Ende den Sieg für die Tigers sicherte.

Update vom 28.10.2020: Testspiel der Bayreuth Tigers ohne Zuschauer

Aufgrund der derzeitigen Situation in Bayreuth, die hohe Inzidenzwerte und damit einhergehend eine Corona-Ampel im Bereich „dunkelrot“ aufweist, sind für das kommende Vorbereitungsspiel gegen Dresden lediglich 50 Besucher zugelassen. Im Zuge der Fairness den allermeisten Zuschauern gegenüber, die bei einer Auswahl in dieser Größenordnung nicht zum Zuge kommen würden, haben die Tigers sich eine Selbstbeschränkung auferlegt und werden das Spiel am 1. November 2020 gegen die Eislöwen Dresden gänzlich ohne Zuschauer durchführen.

Käufer von Tagestickets für diese Partie können diese – wie bereits kürzlich praktiziert – gerne online für ein künftiges Heimspiel der Tigers tauschen. Der Verein bittet zu beachten, dass der Online-Ticketverkauf und damit einhergehend auch die Online-Umtauschmöglichkeit aufgrund der momentanen Situation immer erst kurzfristig vor den einzelnen Spielen freigeschaltet wird.

Sollte dies nicht in Betracht kommen, bitten die Tigers um kurze Nachricht an geschaeftsstelle@bayreuthtigers.de, um eine Rückabwicklung des Kaufs durchführen zu können.

Für Dauerkarten-Inhaber gibt es die Möglichkeit, das Heimspiel – sowie gegebenenfalls auch weitere Heimspiele der Bayreuth Tigers, die ohne Zuschauer durchgeführt werden müssen – kostenlos via SpradeTV zu verfolgen. Weitere Infos dazu gibt es auf der Website der Bayreuth Tigers.

Update vom 26.10.2020: Bayreuth Tigers besiegen Dresdner Eislöwen

Mit Nico Zimmermann, Karlsson, Davis, Veisert, Lillich, Kunz, Gron und Tim Zimmermann kehrten, im Vergleich zum Match am Freitag, gleich acht Stammkräfte der Tigers zurück und konnten ihren ersten Einsatz der Saison absolvieren. Herden, Järveläinen und Rajala pausierten noch und Meisinger setzte, leicht angeschlagen, dieses Spiel aus.

Mit einer halbwegs kompletten Mannschaft und minimalen Trainingseinheiten sah das, was man am Sonntagabend beobachten durfte, schon ganz ansprechend aus. Gleich zu Beginn erspielten sich die Bayreuther erste Möglichkeiten, die der Torsteher der Dresdner gegen Kislinger und Davidek noch parieren konnte. Als Kolozvary nach vier Minuten von der Bande zwei Schritte nach Innen zog und das rechte obere Kreuzeck anvisierte, war dieser jedoch machtlos und musste erstmals hinter sich greifen. Eine weitere Großchance welche Walther nicht verwerten konnte, ließ für das Team von Coach Kujala Gutes ahnen. Auch wenn sich die Gastgeber gefangen hatten, und ihrerseits mehrere Gelegenheiten hatten, blieben die Tigers immer wieder am Drücker und gefährlich.

Ein erstes Überzahlspiel schloss man mit dem 0:2 ab – als Kunz, der zentral lauerte, einen Pass von Davis aufnahm – und den nächsten Treffer für die Gäste erzielte. Defensiv stand man stabil, was auch ein Überzahlspiel der Eislöwen nicht ändern konnte, jedoch musste man kurz vor der Pausensirene doch noch den Anschlusstreffer hinnehmen, als Filin auf den Plan trat und im Nachstochern die Scheibe über die Linie drücken konnte.

Die Tigers hatten gegen Dresden immer wieder die richtige Antwort

Im Mittelabschnitt merkte man zum Anfang sehr deutlich, dass sich die Eislöwen mit dem Zwischenresultat nicht zufrieden geben wollten, fanden aber ihrerseits nicht die Möglichkeit, die gut organisierte Abwehr der Oberfranken zu überwinden. Eine Unterzahlsituation, die nach einer Hinausstellung von Karlsson zu überstehen war, zeigte sehr deutlich, dass Dresden zwar dran war, der letzte Impuls jedoch fehlte, oder von den Tigers mehrfach im letzten Moment verhindert werden konnte. Nadelstiche setzten die Gäste, auch wenn die Gastgeber im zweiten Abschnitt mehr vom Spiel hatten, immer wieder – zum Beispiel in Person von Davis, Trinkberger oder auch Bindels – ohne weiteren Torerfolg.

Die beste Gelegenheit, den Ausgleich auf die Anzeigentafel zu schreiben, hatte im Schlussabschnitt Lavallée, der nur den Pfosten anvisierte. Immer mehr merkte man den Dresdnern zwar den Willen an, etwas mehr rauszuholen – die Tigers hatten aber immer wieder die richtige Antwort. Der Schlusspunkt durch Hessler, der das leere Tor – welches Vieregge zwei Minuten vor dem Ende verlassen hatte, sicherte den ersten Sieg in der Vorbereitung, die für die Mannen um Trainer Kujala jetzt erst mit dem kompletten Kader beginnen wird.

Update vom 24.10.2020: Bayreuth Tigers verlieren in Crimmitschau

Die Bayreuth Tigers: Nach sieben langen Monaten konnten sie am Freitag (23.10.2020) endlich wieder aufs Eis. Die Cracks waren zu Gast bei den Eispiraten in Crimmitschau. Dieses Vorbereitungsspiel auf die Saison lief den Umständen entsprechend. Ein Spieler der Bayreuth Tigers war im Oktober positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Eispiraten Crimmitschau vs. Bayreuth Tigers 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)

  • Zuschauer: 500
  • Strafen: Crimmitschau: 14 Bayreuth: 10
  • Powerplay: Crimmitschau: 1/3 Bayreuth: 1/6

Die Pressemeldung der Bayreuth Tigers im Wortlaut:

Nur mit Unterstützung von Kooperationspartner Nürnberg und zwei Gastspielern aus Crimmitschau konnten die Tigers das erste Saison-Vorbereitungsspiel bestreiten.
Mit Timo Herden, Nico Zimmermann, Martin Heider, Kurt Davis, Simon Karlsson, Gustav Veisert, Tyler Gron, Markus Lillich, Ville Järveläinen, Juuso Rajala, Tim Zimmermann und Kevin Kunz fehlten nicht weniger als 12 Akteure – darunter alle vier Kontingentspieler.
Im Tor hielt der 19-jährige DNL-Goalie Nürnberger Colin Lausch, der zuletzt mehrfach bei den Bayreuthern im Training ausgeholfen hatte. Mit den zwei Stürmern Willy Rudert und Moritz Schug wechselten zwei Eispiraten kurzfristig die Farben und streiften sich das Trikot der Oberfranken über.
Insgesamt ging es in dieser Partie, mit den verbliebenden Akteuren wieder ein Gefühl für das Eis und den Wettkampf zu bekommen und das gelang in großen Teilen ganz gut.

Crimmitschau brauchte zum Anfang sogar etwas länger um ins Spiel zu finden und so waren die ersten kleineren Chancen auf Bayreuther Seite zu verzeichnen. Es bedurfte einer Führung, die Schlenker nach einem gewonnenen Bully in der Bayreuther Zone, für sein Team aufschrieb, damit die Gastgeber sicherer wurden und sich in der Folge ein Chancenplus erarbeiten konnten. Dieses wurde dann auch genutzt in Form von Lenk, der einen Schlenzer aufs Tor leicht abfälschen konnte, sowie durch Pohl, der eine abgelegte Scheibe von Schlenker aus spitzem Winkel zum 3:0 in den Maschen unterbringen konnte. Eine folgende, kurze Druckphase, als Rudert, Kislinger, sowie zwei Mal Davidek verpassten, war die Ausbeute im ersten Abschnitt.

Im Mitteldrittel übten beide Teams Über- und Unterzahl. Mehrfache Hinausstellungen der insgesamt sehr fairen Partie ließen kaum ein Spiel mit Fünf gegen Fünf zu. Und auch gegen zwei Mann mehr auf der Eisfläche wehrten sich die Tigers in dieser Phase, indem sie immer wieder die Passwege zustellten und den Gegner vom Tor fern hielten. Auf der anderen Seite hatte man Pech, als Walther nach einem kurzen Sprint nur den Pfosten traf. Auch Meisinger und Trinkberger versuchten sich, fanden aber in Arnsperger im Tor der Gastgeber ihren Meister. Ausgerechnet Rudert, der normalerweise das Trikot der Eispiraten trägt, traf dann nach einem Abwehrfehler seiner „Kollegen“ für die Wagnerstädter. Den alten Abstand von drei Toren wurde dann schnell, nach nicht einmal zwei Minuten durch Gams, der bekanntlich auch eine Bayreuther Vergangenheit hat, hergestellt, als dieser einen dritten Nachschuss in diesem insgesamt ausgeglichenen Abschnitt verwerten durfte.

Lemay nutzte im Schlussabschnitt schnell die Gelegenheit und stellte bereits nach 42 Minuten den Endstand zum 5:1 her. Das Bemühen der Tigers war da, jedoch mit kurzem Kader und drei Leihspielern, die kurzfristig ins Team kamen, war an diesem Abend nicht mehr zu holen (…).

Update vom 22.10.2020: Bayreuth Tigers starten in die Vorbereitung

“Besser spät als nie” – So lässt sich der verspätete Auftakt der Vorbereitungsspiele bei den Tigers wohl am besten beschreiben. Die ohnehin kurze Vorbereitung konnte in der vergangenen Woche ohnehin nur mit stark dezimiertem Kader aufgenommen, da sich nach insgesamt zwei positiven Corona-Fällen mehr als zehn Spieler der Tigers vorsorglich in Quarantäne begeben mussten.

So standen bisher nur rund ein Dutzend Spieler im Training zur Verfügung – auch dank der Unterstützung von Kooperationspartner Nürnberg. Im Laufe dieser Tage steigen die übrigen Spieler nach und nach in den Trainingsbetrieb ein – um die Spiele an diesem Wochenende durchführen zu können, braucht es dennoch ein wenig Kreativität. „Es macht keinen Sinn, einen Spieler nach maximal einer Eis-Einheit in ein Spiel zu schicken. Wir werden ein paar Tage brauchen, bis die Jungs, die jetzt dazukommen, spielfit sind. Daher schauen wir genau, wen wir in welchem Umfang einsetzen“, blickt Trainer Petri Kujala auf die anstehenden Aufgaben.

„Die Jungs, die im Training waren, haben sehr gut gearbeitet, wir hatten viel Tempo in den Einheiten, auch wenn wir ab und an improvisieren mussten“, gibt er auch einen Einblick in die bisherige Arbeit. „Am Freitag werden wir zwei Leihspieler von den Eispiraten Crimmitschau im Aufgebot haben, damit wir zumindest mit drei Reihen agieren können.“ Am Sonntag sieht es dann hier wieder besser aus, da mehr Spieler aufs Eis zurückkehren.

Mit Duellen gegen die Eispiraten Crimmitschau und die Dresdner Eislöwen nehmen auch die Tigers endlich die Vorbereitung auf die am 6. November startende Saison auf. Beide Teams haben schon einige Spiele absolviert und besonders die Eispiraten haben sich mit mehr als einem Dutzend Vorbereitungsspielen ein straffes Programm verpasst.

Neu-Trainer Mario Richer, im Sommer aus Frankreich gekommen, will die Zeit nutzen, sein auf einigen Positionen erneuertes Team zu testen. Mit Kelly Summers, Scott Timmins und Mathieu Lemay stehen drei Kanadier neu im Aufgebot und gesellen sich als Kontingentspieler zum verbliebenen Carl Hudson. Neu in der Abwehr sind zudem Routinier Mario Scalzo (Kassel) und Moritz Schug (Halle). Für die Offensive wurde zudem mit Timo Gams ein in Bayreuth bekannter Name verpflichtet. Aktuell nimmt auch Marco Nowak – eigentlich in Diensten der Düsseldorfer EG – an der Vorbereitung der Sachsen teil.

Bei den Eislöwen sind es in diesem Sommer nicht die ganz großen Namen, die als Zugänge vermeldet wurden. Mit Christian Neuert findet sich auch hier ein Ex-Tiger, dazu holte man mit Silvan Heiß, Erik Betzold und Louis Trattner junge Talente, die frischen Wind bringen sollen. Dennis Swinnen (Bietigheim) will in Dresden ebenso einen neuen Anlauf nehmen wie Vladislav Filin, der aus Straubing an die Elbe kam. Im Tor steht weiter der Finne Riku Helenius und im Angriff sollen Jordan Knackstedt und Nick Huard die Akzente setzen.

Beide Partien werden via SpradeTV übertragen.

Meldung vom 16.10.2020: Bayreuth Tigers müssen Testspiele absagen

Die für den kommenden Sonntag (18.10.2020) sowie für Dienstag (20.10.2020) geplanten Vorbereitungsspiele der Bayreuth Tigers gegen die Eispiraten Crimmitschau und die Lausitzer Füchse müssen entfallen. Das teilen die Bayreuth Tigers in einer Pressemitteilung mit.

Weiterer Akteur der Bayreuth Tigers mit Coronavirus infiziert

Die derzeit in Quarantäne befindlichen Akteure der Bayreuth Tigers wurden – bis auf einen weiteren Fall – alle negativ auf das Coronavirus (Covid-19) getestet. Der einzig positiv nachgetestete Akteur hatte aufgrund der langen gemeinsamen Anreise mit einem erstinfizierten Spieler erheblichen Kontakt, sodass eine Ansteckung zu befürchten war, erläuteren die Tigers.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt Bayreuth müssen die entsprechenden Spieler vorsichtshalber weiterhin in häuslicher Quarantäne bleiben, sodass zum jetzigen Zeitpunkt keine spielfähige Mannschaft auf Seiten der Tigers gestellt werden könne.

Bayreuth Tigers: Das geschieht mit den Tickets

“Für die Zuschauer, die Tagestickets für diese beiden Spiele erworben haben, werden wir in den nächsten Tagen eine Lösung bekannt geben”, teilen die Tigers mit. So können diese nach Angaben der Tigers umgeschrieben werden für das Vorbereitungsspiel gegen Dresden oder für das erste Hauptrundenspiel gegen Crimmitschau.

Das einzig “Positive” an dieser Situation sei, dass dies nun vor der Saison passiert ist und die Tigers in Abstimmung mit den Behörden eine konstruktive Regelung finden konnten. Zum anderen habe die sofort durchgeführte Nachverfolgung und Anordnung der Quarantäne eine Eindämmung der Erkrankungen auf zwei Fälle mit sich gebracht. Alle anderen Spieler, Betreuer, Trainer, Verwaltungsmitarbeiter wurden mit negativem Ergebnis getestet.

“Wir bitten um Verständnis für die aktuelle Situation und möchten darauf hinweisen, dass die Gesundheit aller, Spieler, Offiziellen sowie Zuschauern oberste Priorität genießen muss”, erklären die Bayreuth Tigers.