Tigers: Richter bleibt, Lorraine kommt dazu

Zuletzt aktualisiert am

Tim Richter, vor der Spielzeit vom SC Riessersee nach Bayreuth gewechselt, trägt auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Tigers. Der Vertrag ist gültig für die Spielzeit 2019/20, wenn die Tigers in der DEL2 antreten.

50 Spiele in der DEL

Der 29-jährige Linksschütze blickt derzeit auf die Erfahrung von knapp 270 Spielen in der zweiten Liga und 50 Einsätzen in der DEL zurück. Zudem ging er in über 230 Partien in der Oberliga aufs Eis und ist damit einer der sehr erfahrenen Akteure im Team der Tigers. Der in Hamburg geborene Stürmer verbrachte seine Jugend beim EV Füssen, wo er auch seine ersten Profieinsätze erhielt. Weitere Stationen waren die Hannover Scorpions in der DEL und Kaufbeuren sowie Riessersee in der DEL2.

9 Treffer für Bayreuth

Für die Bayreuth Tigers ging Richter seit Saisonbeginn 43 Mal aufs Eis, wobei dem pfeilschnellen und wendigen Außenstürmer 9 Treffer und 14 Beihilfen zu weiteren Toren gelangen.

Ein Schwede kommt dazu

Aus der Alps Hockey League wechselt außerdem Johan Lorraine nach Bayreuth, der einen Tryout- Vertrag bei den Tigers erhält. Der 29 Jahre alte Schwede spielte zunächst in seinem Heimatland in der dritthöchsten Liga bevor es ihn 2013 zum ersten Mal nach Kasachstan verschlug. Nach diversen Engagements in der dortigen höchsten Spielklasse des Landes verbrachte der 1,78 Meter große und 85 Kilo schwere Linksschütze eine Saison in Tschechien und der Slowakei bevor in der letzten Spielzeit beim EHC Lustenau anheuerte. Nun also der Wechsel vom Vorarlberg nach Oberfranken.

Lorraine gilt als schneller und durchsetzungsfähiger Stürmer mit guten Händen und hoher Geschwindigkeit.

Kolozvary hat Platz gemacht

„Wir haben – nachdem die Einbürgerung von Ivan Kolozvary geklappt hat und dadurch eine Kontingentstelle frei wurde – die Möglichkeit uns in Ruhe auf dem Markt umzusehen und wollen Lorraine die Chance geben, sich bei uns zur präsentieren. Wenn es zeitlich klappt und die Lizenzierung diese Woche funktioniert, wird Johan am Wochenende für die Tigers auflaufen“, äußert sich Geschäftsführer Matthias Wendel.


Tim Richter im Interview

Tim, schön dich weiter im Bayreuther Trikot zu sehen. Was hat dich bewogen erneut in Bayreuth zu unterschreiben?

Tim Richter: Im Verein und in der Stadt gefällt es mir sehr gut. Es macht Spaß hier zu spielen und ich und meine Familie fühlen uns einfach wohl hier.

Du spielst zumeist mit Sebastian Busch in einer Reihe. Wie ist es mit ihm, der ebenso läuft und kämpft wie du?

Tim Richter: Mit „Buschi“ spiele ich super gerne zusammen. Er gibt, ebenso wie ich auch, immer 100%. Zudem verstehen wir uns nicht nur auf dem Eis sehr gut, sondern auch neben der Eisfläche.

Hat eventuell auch der Trainer eine Rolle gespielt hier zu verlängern?

Tim Richter: Ja, klar spielt das auch eine Rolle. Petri ist ein sehr guter Trainer und es macht Spaß mit ihm zusammen zu arbeiten.

Zum Anfang der Saison hattet ihr Schwierigkeiten und habt erst einmal einige Niederlagen einstecken müssen. Inzwischen läuft es ganz gut. Was hat sich verändert?

Tim Richter: Eigentlich hat sich nichts verändert. Wir haben etwas gebraucht um uns zu finden. Das Team war ja fast komplett neu. Wir haben aber auch zu Saisonbeginn nicht unbedingt schlecht gespielt aber einige Spiele knapp verloren, späte Gegentore kassiert usw. Irgendwie gerät man dann in eine Art Abwärtsstrudel wo man sich erst wieder raus kämpfen muss. Aber wir wussten, dass wir es können. Es sind einige Jungs dabei, die schon lange in der Liga spielen und eine gewisse Erfahrung haben.

Am Wochenende geht es gegen Dresden und Deggendorf. Teams, die sozusagen auf Augenhöhe sind aber gegen die man sich vermeintlich schwerer tut als gegen die Top-Teams?

Tim Richter: Dresden hatte auch einen schweren Start bzw. sind die Erwartungen dort sicher noch höher als bei uns. Es wird sicher ein hartes Spiel und wir müssen alles geben, um dort etwas mitzunehmen. Deggendorf ist schwer zu erklären. Gegen die tun wir uns sehr schwer. So etwas gibt es immer mal wieder, dass man ein Team hat, wo es einfach nicht läuft. Natürlich sehen wir zu, dass wir am Sonntag den ersten Sieg einfahren und die Punkte hierbehalten.


Der Kader für die Spielzeit 2019/20 sieht demnach so aus:

Trainer: Petri Kujala

Tor: Brett Jaeger

Abwehr: Martin Heider, Henry Martens, Simon Karlsson (Voraussetzung: DEL2)

Angriff: Michal Bartosch, Sebastian Busch (Voraussetzung: DEL2), Kevin Kunz, Ivan Kolozvary, Tim Richter (Voraussetzung: DEL2)