Tigers wollen in Bad Nauheim mehr Offensivpower zeigen

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Ein Treffer aus zwei Spielen – so sah am letzten Wochenende die Tor-Ausbeute der Bayreuth Tigers gegen Freiburg und Bietigheim aus. Für die Ansprüche der Tigers ist das deutlich zu wenig. Am Freitag möchte es das Team von Petri Kujala ab 19:30 Uhr in Bad Nauheim besser machen.

Der EC Bad Nauheim

Der Coach der Roten Teufel, Christof Kreutzer, baut hauptsächlich auf den Kader des Vorjahres. Im Tor der Eishockey Cracks steht dabei der Goalie des Jahres: Felix Bick. Auch im Angriff konnten die Hessen ihre Qualität halten. Im Zentrum der Offensive stehen dabei Cody Sylvester, Powerplay-Spielmacher Hamill sowie Andrej Bires. Die namhaftesten Abgänge waren Dustin Sylvester sowie der Top-Verteidiger Shevyrin.

Kampf um den Puck im März. Archivfoto: Karo Vögel.

Große Veränderungen gab es in Bad Nauheim neben dem Eis. Der Wechsel des Kooperationspartners, von Düsseldorf nach Köln, sorgt dafür, dass die Eishockey Cracks nun interessante Nachwuchsspieler in ihren Reihen haben. Dazu zählen der finnische Defender Kokkila, der kanadische Sturmführer Fiddler und die beiden Ex-DEL-Angreifer Strodel und El-Sayed.

In Bad Nauheim kann man über den Saisonstart bis dato zufrieden sein. Mit sieben Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis steht das Team auf Platz vier der Tabelle. Kurios: Mit 17 Treffern stehen die Roten Teufel sowohl bei den erzielten Treffern als auch bei den Gegentoren an der “Spitze”.

Nico Kolb für die Bayreuth Tigers im Vorbereitungsspiel gegen Bad Nauheim. Foto: Karo Vögel.

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Die Tigers-Offensive

Weniger treffsicher zeigten sich am letzten Wochenende die Tigers. Mit nur einem Treffer aus zwei Spielen, reichte es gegen Freiburg und Bietigheim nicht für Punkte. Deshalb legte Bayreuth-Coach Kujala im Training den Fokus auf diese offensiven Situationen.

Tigers-Coach Petri Kujala. Foto: Magdalena Dziajlo.

Unsere gute Defensivleistung gab uns bisher in jedem Spiel die Chance aber einige schlechte Entscheidungen im Vorwärtsgang und zu wenig Präsenz in der gefährlichen Zone, sorgten zuletzt dafür, dass es nicht klappte. Wir werden deswegen vermehrt Abschlusssituationen, Zweikämpfe vor dem Tor und die Möglichkeiten bei Rebounds im Training mit einbauen.

(Petri Kujala)

Zuletzt brillierten die Tigers eher in der Defensive. Archivfoto: Karo Vögel

Bei all der Kritik dürfe man aber auch nicht vergessen, dass speziell Bietigheim auch ein richtig guter Gegner sei, der es den Tigers schwer gemacht habe. Daneben gab es auch in dieser Partie viel positives von Seiten der Tigers.

Gegen so ein Kaliber keinen Treffer beim fünf gegen fünf zuzulassen zeigt auch, dass wir trotz berechtigter Kritik viel Gutes im Spiel hatten.

(Petri Kujala über das Spiel gegen Bietigheim)

Personell kann der Tigers-Coach dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Heider sind vermutlich alle Spieler einsatzfähig. So ergibt sich für die Bayreuther die Möglichkeit, einige Akteure an Kooperationspartner Selb abzustellen, die zum Oberligastart nicht sehr üppig besetzt scheinen. Was die jüngste Torflaute der Tigers anbelangt, hofft der Mann an der Seitenlinie auf Besserung.

Es sind oft nur kleinere Details die entscheiden und wenn unseren Stürmern wieder ein Treffer gelingt, kann die Ladehemmung schnell auch wieder vorbei sein, Beispiele gibt es dafür genug!

(Tigers-Coach Kujala über die zuletzt schwache Offensivleistung)