Verlieren verboten: Bayreuth Tigers empfangen Kaufbeuren

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Ein Kellerduell wie es im Buche steht: In der DEL2 empfangen die Bayreuth Tigers am Sonntagabend ab 17 Uhr den ESV Kaufbeuren. Dabei wollen die Bayreuther unbedingt gewinnen, denn wer verliert, steht auf dem letzten Tabellenplatz!

Der ESV Kaufbeuren

Momentan hängt die Rote Laterne bei den bayerischen Schwaben. Mit einem Sieg könnten die sogenannten Buron Joker allerdings an den Tigers vorbeiziehen. Mit einem Spiel weniger auf dem Konto hat Kaufbeuren, wie Bayreuth auch, elf Punkte geholt. Auffällig dabei: Der ESV hat den schwächsten Angriff der Liga. Dem Team von Andreas Brockmann gelangen pro Spiel nur 2,46 Treffer. Der Ligadurchschnitt liegt bei 3,37 Toren pro Partie. Zum Vergleich: Die Tigers netzen pro Spiel im Schnitt 2,79 mal im Kasten der Gegner ein.

Dazu kommt die eklatante Auswärtsschwäche der bayerischen Schwaben. Auswärts holte Kaufbeuren nur zwei Punkte aus sechs Partien. Bis auf den Overtime-Erfolg in Dresden am dritten Spieltag, fuhren der ESV immer mit leeren Händen zurück in die Heimat.

Vor dem Tor geht’s heiß her. Archivfoto: Karo Vögel.

Tabellenkeller statt Spitze

Im Vergleich zum letzten Jahr kann Coach Andreas Brockmann weitgehend eine ähnliche Truppe auf das Eis schicken. Allerdings scheint Stamm-Goalie Vajs bislang nicht ganz seine Form der letzten Jahre gefunden zu haben. Auch die Abwehr scheint derzeit weniger stabil als in der Vorsaison.

Dabei spielt auch das Verletzungspech eine Rolle: wichtige Akteure wie der Finne Laaksonen oder Thiel im Sturm sowie Ketterer und de Paly aus der Abwehr, können vom Team in der Breite nicht 1:1 kompensiert werden. Anstelle von Ligaspitze und Playoff-Halbfinale, wie in den vergangenen beiden Jahren, heißt die Realität für Kaufbeuren im Moment Tabellenkeller.

Zuletzt waren die Tigers zuhause zwei Mal erfolgreich. Foto: Karo Vögel

Lage bei den Tigers

Bei den Bayreuthern gilt es, die zuletzt verbesserten Leistungen auch wieder in Punkte umzumünzen. Denn nach acht Niederlagen in Folge konnten die Tigers zuletzt zumindest ihre Heimspiele (gegen Dresden und Landshut) gewinnen. Dabei ist das heutige Duell gegen das Tabellenschlusslicht von großer Bedeutung, möchte das Team von Petri Kujala selbst nicht ans Ende des Tableaus rutschen.