BSV Volleyball

Volleyball: Letztes Heimspiel für BSV-Urgestein

Die Volleyballer des BSV treten zum Saisonendspurt noch gegen vier potenzielle Punktelieferanten an aber nur noch einmal in eigener Halle mit Urgestein Jan Wißler.

„Wenn wir nicht einbrechen und in dem Tabellenbereich bleiben, wo wir jetzt sind, war es eine richtig gute Saison.“ Das sagt Jan Wißling, 25 Jahre alt und Volleyballer des BSV 98 Bayreuth. Er selbst wird beim Vierten der Regionalliga Süd-Ost freilich nicht mehr allzu viel dazu beitragen können. Am Samstag (19.30 Uhr, Turnhalle am Roten Main) bestreitet der Zweimeter-Mann sein vorerst letztes Heimspiel, wenn die Bayreuther den SC Freising zu Gast haben. Dann noch ein Spiel in Zirndorf, und Mittelblocker Wißling geht nach sich Luxemburg. Die letzten sechs Begegnungen finden wohl ohne ihn statt.

BSV auf Jahre ohne Wißling

Der Jurist arbeitet in Luxemburg weiter an seiner Dissertation und hat vor dem zweiten Staatsexamen dann auch noch ein Referendariat zu absolvieren. Es sieht also nicht so aus, als sollte Mittelblocker Wißling, quasi ein BSV-Urgestein, in absehbarer Zeit wieder die Netzmitte der Bayreuther bei gegnerischen Angriffen dichtmachen.

„Ein paar Punkte gegen den Abstieg brauchen wir noch“, ahnt Jan Wißling. „Und die holen wir auch, wenn wir dafür sorgen, dass wir als Team nicht auseinander fallen, falls es mal in einer Begegnung nicht so gut läuft“, gibt er den Kollegen mit auf den Weg. Diese Situation gab es jüngst beim 1:3 in Marktredwitz.

Wiedergutmachung nach der Niederlage in Marktredwitz

Dieser Ausrutscher aber sei „bereits „abgehakt“, versichert BSV-Spielertrainer Milan Dörnhöfer. „Wir sind jetzt wieder besser eingespielt, bieten fast unsere Bestbesetzung auf. Und vor allem werden alle auch rechtzeitig in der Halle sein…“ Damit spielte er auf unglückliche Umstände vor dem Derby im Fichtelgebirge vor einer Woche an.

Die Abstiegskandidaten kommen noch zu Besuch

Alle vier Teams, die in der 4. Liga gegen den Abstieg kämpfen, müssen noch nach Bayreuth reisen. Das erste ist der SC Freising, der elf Punkte weniger als die Bayreuther auf dem Konto hat und im Zehnerfeld den siebten Rang belegt. Das Hinspiel haben die Oberfranken in Oberbayern mit 3:0 gewonnen. Doch das war zu Saisonbeginn, und die Truppe von Trainer Klaus Lösch hat sich mittlerweile kontinuierlich gesteigert. Jüngst nahm sie daheim dem Titelanwärter TSV Mühldorf einen Satz ab und bekam nach dem 20:25, 24:26, 25:18, 17:25 viel Lob.

Die Freisinger, im Vorjahr nach 14:6 Siegen am Ende Regionalliga-Dritter, sind überzeugt, dass ihr Leistungspotenzial ausreicht, um die Klasse zu halten. Die drei Rivalen am Tabellenende (Dachau, Mömlingen und Memmelsdorf) haben sie in der Hinrunde allesamt geschlagen.