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Cheerdancers

Chiara Rätzer tanzt bei den Diamonds für medi bayreuth: „In der Oberfrankenhalle wird es nie langweilig“

Die Studentin Chiara Rätzer ist sei acht Jahren Cheerdancer bei den Diamonds in Bayreuth. Sie hat dem bt erzählt, wie sie zu dem Sport kam, was sie Anfängerinnen raten würde und wie sie mit der Corona-Pandemie umgeht. 

Die Diamonds unterstützen die Heroes of Tomorrow normalerweise bei jedem Spiel in der Oberfrankenhalle. Durch Corona ist das unmöglich, genauso wie das Training der Cheerdancers. Chiara Rätzer hat dem bt verraten, warum sie Cheerdancer wurde und wie sie den Alltag in Corona-Zeiten meistert.

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Cheerdancer in Bayreuth

Manche Cheerdancers von den Diamonds in Bayreuth sind seit der Grundschule dabei, andere kamen erst später zu dem Sport. Die 23-Jährige Chiara Rätzer war bereits ein Teenager, als sie zu den Tänzerinnen dazu stieß. „Ich kannte die Diamonds über meine Cousine Lorena, die damals selbst Mitglied war. Und natürlich von den Heimspielen von medi bayreuth in der Oberfrankenhölle“, erzählt Rätzer.

„Ich fand die Mädels schon immer toll.“

(Chiara Rätzer über die Diamonds Bayreuth)

Eines Tages hat sie es dann gepackt: Der Teenager ging einfach zu einem Probetraining der Diamonds. Das ist inzwischen acht Jahre her. „Auch heute bin ich noch ein stolzes Mitglied der Diamonds“, sagt Rätzer.

Tipps für künftige Tänzerinnen und Anfängerinnen

Für alle jungen Mädchen und Frauen, die auch gerne zu den Diamonds gehören wollen, hat Rätzer auch ein paar Tipps auf Lage. „Auf jeden Fall sollte man mit Leidenschaft dabei sein und bereit sein, alles fürs Team zu geben“, sagt sie.

Man dürfe nicht unterschätzen, wie viel Arbeit und Zeit hinter den Auftritten stecke. Gerade am Anfang einer Cheerdancer-Karriere sei es oft schwierig mitzuhalten. „Davon darf man sich jedoch nicht abschrecken lassen – nicht aufgeben und viel üben lohnt sich!“

Bei den Diamonds habe die 23-Jährige nicht nur das Tanzen gelernt, sondern auch Zusammenhalt und Teamwork. „Wir unterstützen uns gegenseitig und können uns immer aufeinander verlassen“, sagt Rätzer. Gerade diese Eigenschaften machen die Diamonds für sie zu einem wundervollen, harmonischen Team.

Keine Auftritte in Bayreuth wegen Corona

Durch die Corona-Pandemie können die Diamonds die Heroes of Tomorrow bei den Spielen in der Oberfrankenhalle nicht unterstützen. Die 23-Jährige vermisst es mit ihren Teamkolleginnen in den Timeouts und den Viertelpausen zu tanzen. Denn die Stimmung bei den Spielen sei jedes mal einzigartig. „In der Oberfrankenhalle wird es nie langweilig“, sagt sie.

Auch wenn derzeit Training und Auftritte wegen des Lockdowns entfallen, wird der jungen Frau nicht so schnell langweilig. „Ich bin Studentin und aktuell mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt“, erzählt Rätzer.

Positiv bleiben in der Pandemie

Allgemein steckt sie wegen der Pandemie nicht den Kopf in den Sand. „Natürlich gibt es Dinge, auf die wir momentan verzichten müssen und die uns allen fehlen.“ Dennoch sei es wichtig, positiv zu bleiben. „Uns geht es trotz allem sehr gut“, sagt sie.

Hätte Rätzer einen Wunsch frei, wüsste sie schon genau, was sie sich wünschen würde: Gesundheit für ihre Familie und sich selbst. „Wir sehen dies oft als selbstverständlich, jedoch sollten wir viel häufiger schätzen, dass es uns gut geht und sollten dankbar dafür sein“, sagt die 23-jährige Tänzerin.

Bayreuther Tagblatt - Katharina Adler

 bt-Redakteurin Online/Multimedia
Katharina Adler