Handball-Kracher für HaSpo Bayreuth

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Sowohl die Männer als auch die Frauen der Bayernliga-Teams von HaSpo Bayreuth bestreiten am Samstag ihr zweites Heimspiel der Saison. Für die Männer steht ein richtiger Kracher auf dem Programm. Mit dem HSC 2000 Coburg II ist ab 19:30 Uhr ein Drittliga-Absteiger zu Gast im Schulzentrum Ost. Von vielen Fans werden die Coburger als Mitfavorit auf den Meistertitel gesehen.

Zuvor bekommen es die HaSpo-Damen um 17:30Uhr mit der HSG Freising-Neufahrn zu tun, die vergangene Saison einen starken vierten Platz belegte.

Ein namhafter Gegner für HaSpo

Die Coburger gewannen ihre ersten beiden Spiele gegen den SV Anzing (25:24) und die DJK Waldbüttelbrunn (22:18) und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, wenngleich im Auftaktmatch in Anzing ein wenig Glück mit dabei war. Im Oberfrankenderby erwartet das Team der Trainer Michael Werner und Marc Brückner eine Mannschaft, die über eine gute Mischung aus jungen, talentierten und älteren sowie höherklassig erfahrenen Spielern verfügt.

Neben Dominic Kelm am Kreis und Jonathan Rivera, der für Stabilität in der Abwehr sorgen, ist auch auf den großgewachsenen Rückraumlinken Andreas Wolf zu achten, der mit bisher 13 erzielten Toren erfolgreichster Torschütze der Gäste ist. Zudem verpasste er mit 200 geworfenen Toren in der vergangenen Saison nur um zwei Tore die Torjägerkrone in der dritten Liga Ost. 

Coburg kommt als Favorit

Auf Bayreuther Seite verlief die letzte Trainingswoche nicht optimal. So waren mit Tim Fehring und David Schreibelmayer beide Spielmacher privat verhindert und auch Kapitän Paul Saborowski konnte nach seiner Bänderverletzung am Fuß noch nicht das komplette Trainingspensum absolvieren. Die Favoritenrolle liegt damit klar auf Seiten der Gäste, die über mehr Erfahrung verfügt. Zweifelsfrei wollen es die Bayreuther mit ihren Zuschauern im Rücken, den Gästen aus Coburg so schwer wie möglich machen.

HaSpo-Damen wollen ersten Sieg

Zuvor haben die HaSpo-Damen von Trainer Udo Prediger die HSG Freising-Neufahrn zu Gast. Die Oberbayerinnen belegten vergangene Saison nach ihrem Aufstieg einen beeindruckenden vierten Platz und ließen auch in der neuen Saison schon aufhorchen. Zuletzt brachten sie nämlich den Vizemeister des Vorjahres durch ein 30:29 zu Fall. 

Für die Bayreutherinnen wird es darum gehen, an die starke kämpferische Leistung in Haunstetten anzuschließen, als sie trotz dünner Personaldecke lange mithielten und sich erst in der Schlussphase mit 24:28 geschlagen geben mussten. Verzichten muss HaSpo am Samstag leider auf die immernoch verletzte Julia Dörfler sowie Maria Zerhusen, Klara Benz, Laura Brahm, Anneke Siebert und die weiterhin noch nicht spielberechtigte Antonia Wülfert. Mit an Bord sind dafür wieder Kapitänin Kim Koppold sowie Kathrin Lindner. 

Mit einer mannschaftlich geschlossenen sowie kämpferisch ans Haunstetten-Spiel anknüpfenden Leistung, soll vor heimischem Publikum der erste Saisonsieg gelingen und somit zwei Punkte eingefahren werden.


Text: David Schreibelmayer