Warum HaSpo-Spielerin Vera Kutzschmar sich trotz vier Pleiten gut fühlt

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“Wir wissen, es geht vorwärts!” Vera Kutzschmar, HaSpo-Spielerin, spricht über den Umbruch der Mannschaft, wie sie zum Handball kam und welche Rolle sie innerhalb der Mannschaft in Bayreuth inne hat.

Trotz Niederlagen gute Stimmung

Für die HaSpo-Damen war der Start in die neue Saison nicht einfach. Von vier Spielen gewannen die Bayreuther nur eines. Platz 12 ist die Quittung dafür. Doch trotz der Niederlagen herrsche im Team eine gute Stimmung, wie Vera Kutzschmar verrät. Der Umbruch, der stattgefunden hat, müsse eben erst noch komplett verarbeitet werden.

So ein Umbruch findet leider fast jede Saison statt. Das kommt dadurch, dass unsere Mannschaft hauptsächlich aus Studenten besteht. Aber wir wissen, dass es vorwärts geht.

(Vera Kutzschmar über den Umbruch der Mannschaft)

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HaSpo Spielerin: Von der Leichtathletik zum Handball

Seit 2014 ist Vera Kutzschmar Teil der HaSpo-Familie. Doch die 24-Jährige kam erst über Umwege zum Handball. Begonnen hat die Studentin mit Leichtathletik. Erst durch ihre Klassenkameraden wurde sie dann auf den Handball aufmerksam.

Meine Klassenkameraden haben mich dann einfach mal zum Training mitgenommen. Beim Handball sind zwei meiner absoluten Lieblingsdisziplinen vertreten. Weitwurf und Sprint.

(Vera Kutzschmar über ihre Anfänge im Handball)

Seit 2014 bei HaSpo: Vera Kutzschmar. Foto: Susanne Monz

Schnell habe Vera Kutzschmar dann gemerkt, dass ihr eine Teamsportart mehr liege als eine Individualsportart. Seitdem ist sie dem Handball treu geblieben und träumt auch davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Betreuerfunktion innerhalb des Teams

Seit drei Saisons gehört die Master-Studentin nun zum festen Kader der HaSpo-Damen. In der Zeit habe sich auch ihre Position innerhalb des Teams verändert.

Ich habe die Betreuerfunktion im Team übernommen und kümmere mich um die Organisation mit dem Rest des Vereins und die Koordination vor den Spielen.

(Vera Kutzschmar über die Rolle innerhalb des Teams)

Wenn man in einer Mannschaft spielt, habe man nicht nur die Verpflichtung der Mannschaft gegenüber, sondern sollte auch Spaß daran haben etwas zu geben, so die Einstellung Kutzschmars. Gerade durch ihre Position am Kreis habe sie auch oft einen anderen Blickwinkel auf das Spielgeschehen und könne so den anderen Spielerinnen Tipps geben.

Vera Kutzschmar und die HaSpo-Damen beim Training. Foto: Susanne Monz

Neue Konzepte durch neuen Trainer

Seit dieser Saison ist mit Udo Prediger auch ein neuer Trainer bei den HaSpo-Damen. Trotz des holprigen Starts sei das Team aber überaus glücklich über den neuen Coach. Prediger gebe dem Team ein gutes Gefühl und neue Konzepte an die Hand. Es mache wirklich Spaß zu sehen, wie sich alles fügt und funktioniert.

Das Vertrauen in unseren Trainer ist in der kurzen Zeit wirklich groß.

(Vera Kutzschmar über den Trainerwechsel)