Theresa Stöcker in Aktion. Die HaSpo-Damen spielten am Wochenende beim 1. FCN 30:30

Richtungsweisendes Wochenende für HaSpo Bayreuth

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Ein sehr interessantes Heimspielwochenende steht für die Bayreuther Handballteams in der Bayernliga an. Während die Männer von HaSpo Bayreuth am Samstag ab 19:30 Uhr als Tabellendritter den Zweiten TG Landshut zum Spitzenspiel empfangen, steht für die HaSpo-Damen ein sehr richtungsweisendes Spiel an. Am Sonntag ab 16 Uhr erwarten sie den sich zwei Ränge und zwei Punkte hinter ihnen befindlichen TSV EBE (Ebersberg) Forst United.

Spitzenspiel

Nach dem jüngsten 17:17-Unentschieden in Waldbüttelbrunn, bei dem der Bayreuther Angriffsmotor gehörig stotterte, will das Team des Trainerduos Michael Werner und Marc Brückner zu Hause wieder zwei Punkte einfahren und dabei eine deutlich verbesserte Offensivleistung zeigen. Zudem soll die Defensive gegen die wurfstarken Landshuter wieder eine gute Grundlage bilden. Die Gäste haben gleich vier Akteure in ihren Reihen, die unter den besten 15 Torschützen der Liga stehen. Ein Hauptaugenmerk der HaSpo-Defensive wird auf Enis Kabashi (31 Tore) – Spielmacher der Niederbayern und kosovarischer Nationalspieler – liegen, der die Fäden im Landshuter Spiel in der Hand hält. 

HaSpo-Action im Training. Archivfoto: Frederik Eichstädt.

Mit einem Erfolg im heimischen Schulzentrum Ost wollen die Bayreuther den Gästen, die zuletzt 26:32 gegen Günzburg verloren, die zweite Saisonniederlage zufügen und somit gleichzeitig an der nur einen Zähler vor HaSpo stehenden TGL vorbeiziehen. Trainer Brückner zeigt sich zuversichtlich, warnt aber auch: „Wenn wir es schaffen ein deutlich besseres Angriffsspiel zu präsentieren und in der Abwehr weiter so stabil stehen wie bisher, dann bin ich optimistisch. Gleichzeitig ist Landshut natürlich ein sehr starker Gegner, der nicht umsonst da oben in der Tabelle steht.“ 

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Seit 2014 bei HaSpo: Vera Kutzschmar. Foto: Susanne Monz

Sonntagsspiel

Zu ungewohnter Zeit bestreiten die Damen von HaSpo Bayreuth ihr Bayernligaspiel gegen Ebersberg. Denn sie erwarten die Oberbayerinnen erst am Sonntag ab 16 Uhr und nicht wie gewohnt schon am Samstag. Die Gäste liegen mit 2:10-Punkten zwei Zähler hinter dem Team von Trainer Udo Prediger, sodass es eine sehr richtungsweisende Partie werden kann. Im Falle einer Niederlage würde HaSpo in die Abstiegszone hineinrutschen. Mit einem Heimerfolg wollen die Bayreutherinnen jedoch ein Puffer zu den untersten Rängen herausspielen und zumindest ein wenig durchschnaufen. 

Im Bayreuther Lager will man unbedingt den zweiten Heimsieg in Serie und dabei an die gute Leistung des 30:26 gegen den MTV Stadeln vor zwei Wochen anknüpfen. Grundlage hierfür muss eine aggressive Defensive sein, die den Gästeangriff um deren beide Toptorschützinnen Christina Schweiger (31 Tore) und Sandra Daschner (28) unter Druck setzt.


Text: David Schreibelmayer