Tabellenführer HaSpo Bayreuth beim SV Anzing gefordert

Am Samstag treten beide Teams von HaSpo Bayreuth auswärts an. Dabei spielen beide Teams ab 18Uhr. Während die HaSpo-Männer als Spitzenreiter beim Kellerkind SV Anzing spielen, reisen die HaSpo-Damen zum Tabellennachbarn MTV Stadeln.

Bayreuth zu Gast in Anzing

HaSpo Bayreuth ist derzeit Tabellenführer in der Handball Bayernliga. Damit liegen die Bayreuther 19 Punkte vor den Anzingern, die auf Rang elf und somit mitten im Abstiegskampf stehen. Doch Anzing ist heimstark. Das Team hat sechs seiner bisher sieben Zähler zu Hause geholt.

Nur das 30:30-Unentschieden bei Schlusslicht Fürstenfeldbruck II bescherte der Mannschaft des erfahrenen Trainers Hubert Müller einen Auswärtspunkt. Im Hinspiel in Bayreuth hatte der Sportverein aus Anzing hingegen keine Chance auf den Sieg. Damals siegte HaSpo gegen ersatzgeschwächte Gäste souverän mit 31:24.

“Zu Hause immer ein Stück stärker”

Dieses Ergebnis sollte aber nicht als Maßstab genommen werden und die Bayreuther würden gut daran tun, die Aufgabe sehr ernst zu nehmen, wie auch die HaSpo-Trainer Michael Werner und Marc Brückner klarmachen: „Anzing ist zu Hause immer ein Stück stärker. Mit ihren Fans im Rücken werfen sie immer alles rein und haben auch in dieser Saison schon beachtliche Ergebnisse erzielt.“

Gerade zu Saisonbeginn wurde klar, zu was Anzing in eigener Halle zu leisten im Stande ist, wenngleich es erst im vierten Anlauf beim 22:21 im Derby gegen HT München mit dem ersten Heimsieg klappte. Zuvor hatten sie gegen den HSC Coburg II (24:25), die TG Landshut (23:24) und die DJK Waldbüttelbrunn (23:25) drei Mal hauchdünn verloren.

Zwei Heimsiege in Serie

Die letzten beiden Heimspiele hat Anzing gewonnen. Neben dem 25:21 gegen den direkten Konkurrenten DJK Rimpar II wurde auch der Drittligaabsteiger TV Erlangen-Bruck überraschend souverän mit 32:26 besiegt. HaSpo ist also gewarnt. Besonderes Augenmerk sollte die Bayreuther Defensive, die schon die komplette Saison das Prunkstück darstellt, auf Jonathan Limbrunner (68 Tore) und Nikolaus Hawranek (50) im Rückraum legen. Zudem spielen sie auch gerne mit ihrem Topscorer Florim Hoxha (89) und Kreisläufer Marinus Limbrunner (24) zusammen. 

Bei den HaSpo-Damen geht’s zur Sache. Archivbild: Thorsten Böhner.

Die HaSpo-Damen im Duell der Tabellennachbarn

Für die Bayernliga-Damen von HaSpo Bayreuth steht ein Duell auf Augenhöhe an. Der Gastgeber MTV Stadeln steht nämlich nur einen Platz hinter der Mannschaft von Trainer Udo Prediger und könnte mit einem Sieg bis auf zwei Zähler an HaSpo heranrücken. Die Bayreutherinnen hingegen wollen mit dem dritten Auswärtssieg hintereinander den Vorsprung ausbauen und einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. 

Prediger sagt im Vorfeld der Partie: „Wir brauchen wieder eine so konzentrierte Leistung wie zuletzt gegen Würm. Uns muss aber klar sein, dass es wieder von null los geht und wir unsere Leistung von Neuem abrufen müssen. Zudem kommt die Schwierigkeit hinzu, dass wir in Stadeln auf Haftmittel verzichten müssen.“ Denn, wie vom HaSpo-Trainer angesprochen, ist in der Halle in Stadeln kein Harz erlaubt, sodass sich die Bayreuther Spielerinnen in kurzer Zeit umgewöhnen müssen. 

Erfolg im Hinspiel

Dennoch ist es das Ziel, den Schwung vom jüngsten Heimauftritt gegen Tabellenführer HSG Würm-Mitte, als man nur knapp mit 24:26 unterlag, mitzunehmen. Dabei gilt es auch wieder in der Abwehr mit der nötigen Einsatzbereitschaft dagegenzuhalten, um nicht die zweite Niederlage in Folge zu kassieren. 

Beim verdienten 30:26-Erfolg im Hinspiel machte allen voran Rückraumspielerin Nikola Dude, die mit 98 Treffern auf dem siebten Platz der Torschützinnenliste steht, Probleme. Zudem muss auch das Zusammenspiel mit der Kreisläuferin Sophia Michalowski (75) unterbunden werden und auch Sandra Wild (63) sorgt im Rückraum regelmäßig für Furore.


Text: David Schreibelmayer