Ungeschlagener Spitzenreiter HaSpo Bayreuth siegt weiter

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Es war wieder ein erfolgreicher Heimspieltag für die Bayernliga-Mannschaften von HaSpo Bayreuth. Nachdem die Damen ihr Derby gegen die HSG Fichtelgebirge deutlich mit 29:18 (15:6) für sich entschieden hatten, waren auch die Männer, die weiterhin an der Tabellenspitze stehen, mit 27:23 (15:10) gegen die TG Heidingsfeld siegreich.

Auf Kantersieg eingestellt

Gegen den Aufsteiger aus Unterfranken startete die Mannschaft der Trainer Michael Werner und Marc Brückner gut und führte nach knapp fünf Minuten mit 3:0. Nachdem Heidingsfeld auf 3:2 verkürzt hatte, zog HaSpo die Zügel an und enteilte auf 10:2, sodass sich die Zuschauer schon auf einen Kantersieg einstellten. Knapp fünf Minuten vor der Pause war beim 14:5 die höchste Führung geschafft. Leider verpassten es die Hausherren aufgrund einiger Nachlässigkeiten, einen höheren Vorsprung als das 15:10 mit in die Pause zu nehmen. 

Während sie zu Beginn in der Abwehr sehr gut standen und zusammen mit dem stark Torwart haltenden Nick Tornow ein wahres Bollwerk aufstellten und vorne die eigenen Chancen konsequent nutzten, riss der Faden in den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel, sodass die Gäste verkürzen und ein wenig Hoffnung schöpfen konnten. 

Weiterhin ungeschlagen

Auch in Halbzeit zwei startete HaSpo aber besser als die Gäste, baute den Vorsprung auf 21:13 aus und bog in die Siegerstraße ein. Näher als beim 23:18 kam Heidingsfeld nicht mehr heran und in der Folge sorgten die Wagnerstädter durch einen 3:0-Lauf zum 26:18 (54.) für die endgültige Vorentscheidung. Insgesamt war es ein souveräner sowie verdienter Erfolg mit einer vor allem in der Defensive wieder mal sehr guten Leistung.

Mit 17:3-Punkten stehen die HaSpo-Männer weiter als einziges ungeschlagenes Team auf dem Platz an der Sonne einen Zähler vor dem VfL Günzburg und der TG Landshut. Nach einem spielfreien Wochenende steht in zwei Wochen (7. Dezember) eine schwere Auswärtshürde bei der SG Regensburg (5.) an, ehe zum Jahresabschluss am 14. Dezember der TSV Lohr (7.) nach Bayreuth kommt.

Hier stellt HaSpo-Kapitän Paul Saborowski sein Team vor.

Torschützen: Hennig, Tornow – Nicola (1), Müller, Schreibelmayer (7), Neumann (1), Berthold (2), Berghammer (1), Luber (1), Saborowski (8), Fehring, Meyer-Siebert (1), Wopperer (4), Goeritz (1)

Lars Baldauf – für HaSpo im Angriff. Foto: HaSpo Bayreuth.

Fünfter Heimerfolg in Serie

Die Damen von HaSpo Bayreuth siegten im Derby gegen die HSG Fichtelgebirge ebenso souverän und noch deutlicher mit 29:18 (15:6). Durch den fünften Heimerfolg in Serie stehen sie nun mit 10:10-Punkten auf einem soliden achten Rang im Mittelfeld der Tabelle. 

Zu Beginn konnten die Gäste noch mithalten und sogar ein 3:2 vorlegen. Im Anschluss übernahm HaSpo jedoch das Heft des Handelns und drehte das Geschehen zu einer eigenen 8:3-Führung. Knapp drei Minuten vor der Pause war bereits der erste zweistellige Abstand (14:4) hergestellt und somit quasi eine Vorentscheidung gefallen.

Die Zeichen auf Sieg gestellt

Aus einer sehr gut agierenden und beweglichen Abwehr heraus, die immer wieder Ballverluste der Gäste provozierte, kamen die Gastgeberinnen immer wieder über ihr Tempospiel zum Erfolg und stellten so schon vor dem Seitenwechsel alle Zeichen ganz klar auf Sieg. Der Vorsprung wuchs auch in den zweiten 30 Minuten stetig an und beim 26:11 gut zehn Minuten vor dem Ende war der höchste Abstand der Partie hergestellt.

In den letzten Minuten ließen die Bayreutherinnen etwas nach, sodass die Gäste aus dem Fichtelgebirge nochmal ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten. Dass der Sieg mit 29:18 zweistellig ausfiel konnten sie jedoch nicht verhindern und somit feierten die Mädels von Trainer einen hoch verdienten sowie höchst souveränen Heimerfolg, der sie nun entspannt dem spielfreien Wochenende entgegenschauen lässt. 

Mehr Informationen zum Damenteam von HaSpo Bayreuth gibt’s hier.

Antonia Wülfert von HaSpo Bayreuth im Angriff. Foto: HaSpo Bayreuth.

Mit dem Auswärtsspiel beim aktuellen Spitzenreiter HC Erlangen steht in zwei Wochen (7. Dezember) dann wohl eines der leichtesten Spiele der Saison an, da die HaSpo-Damen ohne jeglichen Erfolgsdruck antreten können. Zum Abschluss haben sie dann am 14. Dezember den Aufsteiger und aktuellen Tabellenvorletzten TSV Winkelhaid zu Gast.

Torschützen: Bauer, Goetjes – Brahm (1), Kutzschmar (1), Kerling (7/1), Hall (1), Ruckriegel, Lindner (1), Eckert (4), Koppold (9/3), Duchon (4), Siebert, Wülfert (1)


Text: David Schreibelmayer


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