medi bayreuth besiegt Spirou Basket im FIBA Europe Cup klar

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Am Mittwochabend hat medi bayreuth im FIBA Europe Cup Spirou Basket empfangen. Am letzten Spieltag der Gruppe I haben die Heroes of Tomorrow gegen die Belgier mit 100:89 gewonnen.

medi bayreuth vs. Spirou Basket: Die Ausgangslage

Schon vor dem Spiel stand medi bayreuth bereits als Gruppensieger und Spirou als Gruppenletzter der FIBA Europe Cup Gruppe I fest. Daneben war klar, dass medi im Viertelfinalrückspiel Heimrecht haben wird. Dennoch ging es im Spiel gegen die Belgier für das Team von Raoul Korner noch um etwas. Denn ob medi auch in einem möglichen Halbfinale das Heimrecht haben würde, hängt von der Bilanz aus Siegen und Niederlagen in der Gruppenphase ab. Ein Sieg gegen Charleroi könnte daher für eine gute Ausgangslage in den nächsten Runden entscheidend sein.

Das sagte Raoul Korner vor dem Spiel

Daneben betonte Raoul Korner schon vor dem Spiel, dass die Partie wichtig sei, um sein Team weiter zu entwickeln. Im Hinspiel konnte medi den Sack erst am Ende zu machen, nachdem die Heroes of Tomorrow den Point Guard der Belgier, Speedy Smith, nicht wirklich in den Griff bekommen hatten.

Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und die Gruppenphase mit einem weiteren Sieg abschließen.

(Raoul Korner)

Woodard mit gutem Start für medi

In der Oberfrankenhalle begegneten sich beide Mannschaften am Anfang auf Augenhöhe. Bei den Bayreuthern überzeugten anfangs besonders James Woodard und Reid Travis, die dafür sorgten, dass die Heroes of Tomorrow die anfängliche Gästeführung am Ende des ersten Viertels aufgeholt hatten. Raoul Korners Team führte da mit einem Punkt (25:24). Im zweiten Abschnitt konnten sich die Heroes of Tomorrow weiter absetzen. Trotz einer guten Leistung von Anthony Beane auf Seiten von Chaleroi, gingen die Bayreuther mit einem 54:39 in die Pause.

medi bayreuth vs. Spirou Basket. Action unter dem Korb. Foto: Privat.

medi spielt die Partie souverän zu Ende

In Abschnitt drei bot sich ein ähnliches Bild. Es war immer wieder Anthony Beane, der gefährlich am Korb von medi auftauchte und den Ball versenkte. Nach dem dritten Viertel hatte der US-Amerikaner bereits 18 Punkte auf dem Konto. Die medi-Führung von 15 Punkten blieb derweil aufrecht. Am Ende kamen die Gäste nochmal etwas näher heran, doch wirklich gefährlich wurden sie den Wagnerstädtern vor 2.083 Zuschauern nicht mehr. Am Ende knackte das Team von Raoul Korner sogar noch die 100-Punkte-Marke.

Mit fünf Siegen und einer Niederlage zieht medi bayreuth nun als Gruppenerster der FIBA Europe Cup Gruppe I in das Viertelfinale des Wettbewerbs ein. Dabei haben sie im Rückspiel Heimrecht.