medi bayreuth mit spektakulärer Aufholjagd gegen Bayern München

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Am Sonntag hat medi bayreuth den FC Bayern München empfangen. Dabei mussten die Heroes of Tomorrow auf Kapitän Bastian Doreth verzichten. Trotz eines großen Kampfs musste sich Bayreuth am Ende klar mit 75:91 geschlagen geben. Hier gibt’s alle Infos zum Spiel. 

medi Bayreuth vs. FC Bayern: Am Ende jubelt meistens München

Gegen den FC Bayern München gab es für medi bayreuth in den letzten Jahren selten etwas zu holen. Zwar hielt man zuletzt oftmals mit, am Ende jubelten aber immer die Münchener. Der deutlich höhere Etat und der somit breitere Kader drehte die Spiele am Ende stets zugunsten der Bayern. Der letzte Bayreuther Sieg datiert vom 29. April 2017. Seitdem folgten fünf Münchener Siege in Serie. Das sollte sich heute ändern.

Daher schickte medi Coach Raoul Korner von Beginn an James Robinson, James Woodard, Andreas Seiferth, Lukas Meisner und Nate Linhart auf das Parkett. Der FC Bayern München ging mit TJ Bray, Monroe, Lucic, Lo und Barthel in die Partie. 

Die Choreo von Bayreuth X: Einer für alle, alle für einen. Foto: Redaktion.

Der FC Bayern München legt vor

Und der Tabellenführer legte eindrucksvoll los. Nach einem dominanten Beginn führten die Gäste nach zwei Minuten bereits mit 11:2. Doch dann fanden auch die Heroes of Tomorrow in die Partie. Dank eines 6:0-Laufs kamen die Bayreuther auf 8:11 an München heran. Insbesondere James Woodard überzeugte im ersten Abschnitt und erzielte dabei bereits sieben Punkte innerhalb der ersten zehn Minuten. Doch die Bayern machten es noch besser. Durch Lucic (7 Punkte) und Co. stand es nach dem ersten Viertel 14:23 aus Sicht von medi bayreuth.

Bayern baut seine Führung aus

Im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Bayreuth, die mit Christian Feneberg, Jevon Perschnick und Lukas Pryszcz drei Nachwuchsspieler im Kader hatten, spielte gut mit, doch der Tabellenführer aus der Landeshauptstadt war häufig schneller oder glücklicher. So bauten die Bayern ihre Führung zur Halbzeit auf 13 Punkte aus. Bester Scorer war zu diesem Zeitpunkt Paul Zipser (13 Punkte). Bei Bayreuth erzielte Reid Travis in Halbzeit eins die meisten Punkte (10). 

Robinson mit dem Dreier. Foto: Redaktion.

Furiose Aufholjagd

Im dritten Abschnitt legte medi nochmal einen drauf. Angefeuert von den lautstarken Zuschauern in der Oberfrankenhalle kamen die Heroes of Tomorrow immer besser ins Spiel. Laute Jubelrufe schallten durch die medi-Spielstätte während Raoul Korners Jungs die Aufholjagd starteten. Besonders gut in Form präsentierte sich James Robinson im dritten Viertel: mit 12 Punkten hatte er einen erheblichen Anteil daran, dass die Bayreuther kurz vor der letzten Viertelpause ausgleichen konnten. Da stand es 60:60. Die Entscheidung sollte schließlich im letzten Abschnitt fallen. Dabei machten es die Bayern am Ende doch wieder deutlich.