Cheerleading

Tanzen bei den Cheerdancers Diamonds in Bayreuth: Wegen Corona ist alles anders

Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben in Deutschland fest im Griff. Das wirkt sich auch auf den Sport aus: So ist die Lage bei den Cheerdancers Diamonds. 

Elisa Soutter ist 12 Jahre alt und besucht das GCE in Bayreuth. In ihrer Freizeit tanzt sie bei den Cheerdancers Diamonds. Vor dem Oberfrankenderby hat das bt mit ihr gesprochen.

Cheerdancer bei den Diamonds in Bayreuth: Wegen Corona ist alles anders

Im Alter von acht Jahren hat Elisa Soutter mit dem Cheerdancing begonnen. Los ging es für die damalige Grundschülerin beim Junior-Team der Diamonds, den Angels. Seit einem Jahr ist Soutter nun Teil der Diamonds selbst. Für gewöhnlich stehen die Tänzerinnen auch bei den Spielen von medi bayreuth in der Oberfrankenhalle auf dem Parkett, doch wegen Corona ist alles anders.

Wegen der Pandemie sind Showacts bei den Spielen der easyCredit Basketball Bundesliga verboten. Im Lockdown ist den Tänzerinnen das gewöhnliche Training untersagt. Doch Not macht erfinderisch: Aktuell trainieren die Diamonds gemeinsam über Videochat. Das sei aktuell eine gute Lösung, doch nicht zu vergleichen mit dem Training in der Halle, sagt Soutter. Dennoch hätten die Mädels dabei viel Spaß miteinander und verbringen so zumindest etwas Zeit miteinander – trotz des Lockdowns.

„Die Diamonds sind wie eine kleine Familie, bei der jeder für den anderen da ist. Wir können uns immer aufeinander verlassen.“
(Elisa Soutter, Cheerdancers Diamonds)

Cheerleading in Deutschland: „Der Sport etabliert sich immer mehr“

Dass das Cheerleading in einigen Teilen der Gesellschaft kritisiert und als „Fleischbeschau“ angesehen wird, kann Soutter nicht verstehen. Auch bei anderen Sportarten wie Leichtathletik, Bodenturnen oder Eiskunstlauf werde in enger Sportbekleidung Leistung erbracht. Im Vordergrund stehe überall jeweils der athletische Aspekt. Dies sei beim Cheerleading genauso.

Bei den Diamonds würden die Tänzerinnen außerdem immer selbst entscheiden, was sie bei den Auftritten anziehen werden. Die Outfits und die dazugehörigen Pompons seien für Soutter auch ein Aspekt gewesen, der sie schon immer am Sport fasziniert habe. In Amerika gehöre Cheerleading seit Jahrzehnten zum Sport dazu, mittlerweile etabliere sich der Sport auch in Deutschland immer mehr.

medi im Oberfrankenderby gegen Bamberg: Ein ganz besonderes Spiel

Am Samstagabend geht es für medi bayreuth gegen Brose Bamberg. Das Oberfrankenderby ist jedes Mal wieder ein besonderes wichtiges Spiel für die Spieler und Fans der Heroes of Tomorrow. Die 12-Jährige vergleicht den Wert der Partie mit dem Duell FC Bayern München gegen Borussia Dortmund im Fußball. „Für die Spieler ist es da immer besonders wichtig zu gewinnen“, sagt Soutter.

Dieses Mal geht die Tänzerin fest von einem knappen medi-Sieg aus. Ihr Tipp lautet 82:78 für das Team von Raoul Korner. „Wir Diamonds drücken unserem Team auf jeden Fall die Daumen für einen Sieg!“

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Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt