SpVgg Bayreuth

SpVgg: Großes Interview mit Timo Rost zum Saisonstart

Am Freitag startet die SpVgg Bayreuth in die neue Saison. Das Bayreuther Tagblatt hat zum Auftakt mit Oldschdod-Trainer Timo Rost über die Vorbereitung, den Kader und die neue Saison gesprochen.

„Gegen Nürnberg zu spielen war ein echtes Highlight“

Die Vorbereitung für die Saison 2019/2020 konnte für die Altstadt nicht besser laufen. Das Highlight schlechthin, nicht nur für die Fans, war dabei der Sieg gegen den 1. FC Nürnberg.

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Altstadt-Keeper Sebastian Kolbe lenkt den Freistoß ins Aus. Archivfoto: Frederik Eichstädt.

Für Timo Rost war das Spiel auch eine ganz besondere Begegnung. Rost begann seine Profi-Fußballkarriere beim Club. Noch heute spielt der 40-Jährige bei der Traditionsmannschaft der Nürnberger. Dem Team nun als Trainer gegenüber zu stehen, war für Rost eine große Sache, besonders auch wegen der guten Stimmung im Stadion.

Mit einer Regionalligamannschaft gegen den Glubb zu gewinnen war schon ein brutal tolles Gefühl. Für die Spieler war es auch enorm wichtig zu sehen, dass sie alles erreichen können.
(Timo Rost über den Sieg gegen Nürnberg)

„Ich möchte die Mannschaft weiterentwickeln“

Werdgegang der SpVgg Bayreuth: Timo Rost
Altstadt-Trainer Timo Rost, Archivfoto: Redaktion

Nachdem Rost die Mannschaft in der vergangenen Saison erst verspätet übernommen hat, steht für ihn nun die erste komplette Saison in Bayreuth an. Die Ziele des Altstadt-Trainers bleiben aber trotz der erfolgreichen Rückrunde bescheiden.

Ich habe mir nur zwei Ziele für die neue Saison gesteckt. Ich möchte, dass wir von Anfang an punkten, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Für mich persönlich ist es aber auch wichtig die Mannschaft weiterzuentwickeln und jeden Spieler besser zu machen.
(Die Ziele in der neuen Saison)

„Die Fans sind einzigartig“

Rost, der die SpVgg in einer Krisensituation übernommen hat, schätzt in Bayreuth sowohl die Arbeit mit den Spielern, als auch das Miteinander mit den Verantwortlichen des Vereins. Die Spieler seien allesamt lernwillig und würden gut zuhören. Zudem würden die Verantwortlichen trotz bescheidener Mittel immer wieder versuchen, den Verein voranzutreiben. Ein ganz besonderes Verhältnis hat der 40-Jährige zu den Fans.

Freistoß für die SpVgg. Im Hintergrund der Oldschdod-Fanblock. Archivfoto: Redaktion.

Fans, wie die der Altstadt, habe ich in einer Regionalliga selten erlebt. Aus der Lage der letzte Saison herauszukommen war ein Gemeinschaftsprodukt von der Mannschaft und den Anhängern. Man sieht erst in Krisensituationen wer wirklich hinter dir steht. Die Fans in Bayreuth waren immer da.

Das pusht und schweißt zusammen. Hochachtung vor den Fans!

(Der Altstadt-Trainer über die Oldschdod-Fans)

„Wir wollen den Fans etwas zurückgeben“

Umso wichtiger ist es dem Cheftrainer und seinen Spielern, den Fans etwas zurückzugeben. Der erste Schritt dazu soll am Freitag erfolgen. Dann startet die Saison 2019/2020 gegen Viktoria Aschaffenburg.

SpVgg Bayreuth vs. Aschaffenburg. Archivfoto: Thorsten Gütling

Wir werden am Freitag in Aschaffenburg ein tolles Stadion vorfinden. Das wird ein Highlight. Aschaffenburg hat eine gute Mannschaft. Wir haben aber sehr gut gearbeitet und fahren mit dem klaren Ziel dorthin zu gewinnen.
(Timo Rost über den Saisonauftakt gegen Aschaffenburg)

Wunsch-Kandidat komplettiert Kader

Geschäftsführer Wolfgang Gruber mit Neuzugang Sascha Marinkovic (v.l.)
Geschäftsführer Wolfgang Gruber mit Neuzugang Sascha Marinkovic (v.l.) , Foto: SpVgg Bayreuth / Glaser

Noch unklar ist, ob dann schon der neue Stürmer Sascha Marinkovic mit auf dem Platz stehen wird. Erst am Dienstag wurde der letzte Transfer-Coup der Altstadt bekannt. Für Timo Rost war der Angreifer ein Wunsch-Kandidat. Marinkovic absoliverte zwar zuletzt ein Probetraining bei 1860 München, war zuvor längere Zeit verletzt. Daher möchte Rost sich noch nicht auf einen Einsatz Marinkovics beim Saisonauftakt festlegen. Für den Kader stellt der 26-Jährige aber trotz allem vom Start ab eine Bereicherung dar.

Gott sei Dank konnten wir Marinkovic für uns gewinnen. Sascha ist ein torgefährlicher Spieler vom Typ Straßenfußballer. Er überlegt nicht lange sonder schließt einfach ab. Das brauchen wir.
(Timo Rost über den Neuzugang Sascha Marinkovic)