SpVgg Bayreuth

SpVgg: Zwei Kracher zum Rückrundenstart

Wenn die Spielvereinigung am 2. März in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga startet, wartet mit Eichstätt, dem Überraschungs-Tabellenzweiten, gleich ein schwerer Brocken. Eine Woche später geht es im Hans-Walter-Wild-Stadion dann gegen den Tabellenführer Bayern München.

Am Montag beginnt für das Altstädter Regionalliga-Team die Winter-Vorbereitung. Gut sechs Wochen hat Trainer Timo Rost ab dann Zeit, seine Mannschaft auf die Mission „Klassenerhalt“ einzustellen, die am 2. März mit dem Spiel in Eichstätt startet.

Kader in der Winterpause verkleinert

Den zweiten Saisonabschnitt geht man dabei mit einem verkleinerten Kader an: Mit Christopher Kracun und Sven Kopp kamen bislang zwei Spieler hinzu, fünf Spieler gehören dem Kader hingegen nicht mehr an.

Rost, der die Mannschaft im Sommer während der laufenden Saison übernommen hatte, freut sich auf seine erste Vorbereitung als Altstadt-Coach, die am Montag um 17 Uhr auf dem Neudrossenfelder Kunstrasenplatz startet: „Wir haben Lust auf Fußball! Die Vorbereitung werden wir dafür nutzen, um noch gezielter und intensiver an unseren Bausteinen zu arbeiten.“ Rost will seiner Mannschaft in allen Bereichen den nötigen Feinschliff verpassen – athletisch, taktisch und spielerisch. „Wir wollen die Zeit gut nutzen, damit wir gut auf die letzten zwölf Spiele vorbereitet sind. Da wollen wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen. Wir müssen fleißig sein, denn das wird noch einmal eine große Herausforderung.“

Hausaufgaben vom Athletik-Coach

Los geht es in der Liga direkt mit zwei Krachern: Am 2. März sind die Altstädter zu Gast beim Überraschungsteam aus Eichstätt, das auf dem zweiten Platz überwinterte, nur eine Woche später gibt Spitzenreiter Bayern München II seine Visitenkarte im Hans-Walter-Wild-Stadion ab. Der 40-Jährige ist allerdings optimistisch, dass man vom ersten Tag an fokussiert auf diese ersten Aufgaben hinarbeiten kann: „Unser Athletik-Coach Michael Gehret hat für jeden Spieler einen individuellen Plan für die Winterpause ausgearbeitet, damit sich die Jungs gut vorbereiten können. So können wir schon am Montag direkt technisch-taktische Punkte durchgehen.“

Renger, Schneider, Coleman, Prasad und Stadler gehen

Das Gesicht der Mannschaft wird sich dabei ein wenig verändern: Trainer Rost war es vor allem ein Anliegen, den Kader zu verkleinern. Mit Mittelfeldspieler Christopher Kracun (1. FC Schweinfurt 05) und Defensivspieler Sven Kopp (Jahn Regensburg) kommen zwei Spieler hinzu, fünf Akteure gehören dafür dem Kader nicht mehr an. So veränderte sich Robin Renger (seit 2016 bei der Altstadt) zur SpVgg Selbitz, Richard Schneider (seit 2017) schloss sich dem TSV Neudrossenfeld an. Mit Christopher Stadler, Kevin Coleman und Nick Prasad verlassen außerdem drei Spieler die Mannschaft, die im Sommer auf die Jakobshöhe gewechselt waren.

Platz für zwei Nachwuchstalente

Dafür will Rost dauerhaft zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft integrieren – auch beim Trainingsauftakt am Montag werden zwei Talente aus der A-Jugend-Mannschaft die Mannschaft verstärken. „Mir ist das ein wichtiges Anliegen, dass wir die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Jugend- und Seniorenteams ausbauen“, so der ehemalige Fürther U23-Coach. „Wir haben dadurch, dass wir den Kader reduziert haben, zwei Plätze geschaffen. Für die Jungs aus dem Nachwuchs ist das ein toller Anreiz.“

Schwarz fehlt zum Auftakt, Rapp noch in Reha

Zwei Spieler aus dem Regionalliga-Kader fehlen indes beim Auftakt. Mit knapp zwei Wochen Verspätung rechnet Rost bei Mittelfeldspieler Edwin Schwarz, der diese Woche in München mit einer akuten Mandelendzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. „Er hat Blut gespuckt, jetzt wurden ihm die Mandeln entfernt. Er muss bis Montag im Krankenhaus bleiben, da sich eine relativ starke Nachblutung entwickelt hat.“ Marco Rapp, der sich im September bei seinem bislang einzigen Auftritt im SpVgg-Dress das Kreuzband gerissen hat, befindet sich noch in der Reha. „Er ist auf einem guten Weg und macht Fortschritte. Aber wir werden nichts überstürzen und geben ihm die Zeit, die er braucht“, so Rost, der in dieser Saison nicht mehr mit dem 27-Jährigen plant. „Wenn es noch für einen Einsatz reicht, ist das super. Aber wir planen ihn erst für die kommende Saison wieder voll ein.“

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