Polizeibericht

Staatsanwälte überraschen Dealer zuhause

KRONACH. Sein Handel mit Methamphetamin und Marihuana wurde jetzt einem 29 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Kronach zum Verhängnis.

Am Donnerstag nahmen ihn Beamte der Kriminalpolizei Coburg nach umfassenden Ermittlungen fest und stellten eine größere Menge Betäubungsmittel sicher. Auf Veranlassung der Coburger Staatsanwaltschaft sitzt der Beschuldigte nun in Untersuchungshaft.

Ende November 2018 geriet der 29-Jährige in den Fokus der Spezialisten des Fachkommissariats. In der Folgezeit gelang es den Beamten, die kriminellen Machenschaften des Mannes aufzudecken. Ohne Wissen des Tatverdächtigen, hefteten sich die Polizisten an seine Fersen. So entging ihnen auch nicht, dass er in der Tschechischen Republik Crystal gekauft und dann eingeschmuggelt hatte.

Bei Durchsuchung zahlreiche Drogen sichergestellt

Im Anschluss standen die Beamten, mit einem von der Staatsanwaltschaft beantragten Durchsuchungsbeschluss in der Tasche, bei dem überraschten Tatverdächtigen vor der Tür. Sie nahmen nicht nur die Wohnräume des Mannes, sondern auch das Auto und weitere Gebäude genau unter die Lupe. Die umfassenden Durchsuchungsmaßnahmen unterstützten auch zwei Hundeführer mit ihren Rauschgifthunden. Teilweise geschickt versteckt, förderten die Einsatzkräfte rund 21 Gramm Crystal und annähernd 120 Gramm Marihuana zutage. In einer Werkstatt betrieb der Dealer außerdem zwei professionelle Aufzuchtanlagen mit mehreren Hanfpflanzen. Die Beamten stellten sämtliches Rauschgift und diverse Utensilien, die der 29-Jährige offensichtlich für den Drogenhandel verwendet hatte, sowie mehrere hundert Euro Bargeld sicher.

Ermittlungen bringen Tatverdächtigen ins Gefängnis

Aufgrund der fundierten Ermittlungen der Kriminalbeamten und vorliegenden Beweismittel erging am Freitagvormittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen Einfuhr und Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Anschließend lieferten ihn Beamte in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

 

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