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SuedOstLink: Planungen für ersten Abschnitt schreiten voran

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat heute die vertieften Planungen für den ersten Abschnitt der neuen geplanten Stromtrasse zur Bundesfachplanung eingereicht. Am 21. Dezember werden sie dann der Bundesnetzagentur übergeben. TenneT-Geschäftsführer Lex Hartman ist sich sicher, dass der SuedOstLink „eine besonders wichtige Rolle für den Transport des grünen Stroms und die sichere Versorgung von Bayern haben“ wird.

„Mit den vertieften Planungen haben wir einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung dieses Projekts erreicht.“
(Lex Hartman, Geschäftsführer von TenneT)

Was beinhalten die Unterlagen?

Die Planungen basieren auf Untersuchungen von Korridor-Alternativen im Abschnitt C von Hof bis Pfreimd. Der nun vorgeschlagene Verlauf der Trasse enthält Änderungen, die auf Meinungen von Bürgern basieren. Nächste Schritte werden im Januar 2019 erfolgen. Im zweiten Halbjahr 2019 wird die Genehmigungsbehörde dann über den letztendlichen Verlauf des SuedOstLink-Korridors entscheiden.

Wie sieht der geplante Verlauf aus?

Damit sich Bürger bereits heute über die Pläne informieren können, stellt TenneT online bereits ab sofort Übersichtskarten zur Verfügung. Ab dem 9. Januar 2019 informiert der Übertragungsnetzbetreiber dann vor Ort über den Planungsstand sowie weitere Schritte. Ab Mitte 2019 sollen die Unterlagen dann durch die Bundesnetzagentur ausgelegt werden.

Was ist der SuedOst-Link?

Die geplante Stromtrasse soll ab 2025 als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Ostdeutschlands mit Bayern verbinden. Sie hat also zum Ziel den Strom aus erneuerbaren Energien von Nord nach Süd zu befördern. Der SuedOst-Link soll in Wolmirstedt bei Magdeburg beginnen. Der Endpunkt ist dabei der Kraftwerkstandort Isar bei Landshut. Am Ende des Verfahrens legt die genehmigende Bundesnetzagentur einen 1.000 Meter breiten Korridor fest. Erst in dem anschließenden Planfeststellungsverfahren wird die Bundesnetzagentur über den Erdkabel-Verlauf für die Verbindung entscheiden. Trotz der wirtschaftlichen Möglichkeiten wird das Projekt bei Teilen der Bevölkerung als kritisch gesehen (wir berichteten). Wir halten Sie über weitere Neuigkeiten in der Sache auf dem Laufenden. 

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