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A9/Landkreis Bayreuth: Anabole Steroide und Testosteron in der Reisetasche

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In einer Reisetasche finden Polizisten bei einer Kontrolle auf der A9 im Landkreis Bayreuth anabole Steroide und Testosteron. Dem Fahrer drohen nun Konsequenzen.

Betrunkener Lkw-Fahrer blockiert alle drei Fahrspuren auf A9 bei Bayreuth

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Am Samstagmittag (9.5.2020) gingen bei der Polizei mehrere Meldungen über einen schlangenlinienfahrenden Lkw ein. Der Sattelzug war im Bereich Bayreuth auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs.

Frau aus Landkreis Bayreuth kracht auf A9 in Betonwand

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Am Freitag (8.5.2020) ist eine Frau aus dem Kreis Bayreuth auf der A9 bei Plech mit ihrem Auto in die linke Betonwand gefahren. Dadurch entstand ein Totalschaden. 

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Kreis Bayreuth: Neue Baustellen auf der A9, es kommt zu Sperrungen

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Auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron sollen Brücken instand gesetzt und die Fahrbahn erneuert werden. Die Vorbereitungen für Bauarbeiten laufen bereits seit Montag (2.3.2020).

Zusätzlich zur Hochbrücke, sollen zwei weitere Brücken im Bayreuther Stadtgebiet erneuert werden. 

Bauarbeiten bis Oktober

Die Fahrbahn an der Schiefen Ebene zwischen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron wird nach 26 Jahren erneuert. Die Fahrbahn des gut fünf Kilometer langen Streckenabschnitts ist großflächig gerissen und anderweitig beschädigt. Parallel dazu werden die Brücken in diesem Abschnitt instand gesetzt.

Außerdem sollen die Fahrzeugrückhaltesysteme dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Das ganze hat die Dienststelle der Autobahndirektion Nordbayern in die Wege geleitet. Die Baumaßnahmen sollen im Oktober beendet werden und kosten etwa 18,5 Millionen Euro.

Sperrungen in der Bauzeit

Die Vorbereitungen für die Baumaßnahmen laufen bereits seit Montag (2.3.2020) an der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron. Bis Anfang April werden wegen der Tagesbaustellen verschiedene Fahrstreifen gesperrt. Diese Vormaßnahme dient dazu, längere Sperrungen während der Hauptbaumaßnahmen zu vermeiden. Im Anschluss wird die Fahrbahn in Richtung Berlin verbreitert, um für die spätere Baustellenverkehrsführung fünf Fahrspuren auf diese Richtungsfahrbahn legen zu können.

Ende Mai beginnt Hauptbaumaßnahme

Ende Mai werden dann voraussichtlich die Hauptbaumaßnahmen beginnen. In Fahrtrichtung Nürnberg werden zwei Fahrstreifen, in Fahrtrichtung Berlin drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. In dieser Phase wird die Fahrbahn in Richtung Nürnberg zwischen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron in Betonbauweise erneuert.

Zudem sollen die darin befindlichen Brückenbauwerke und Entwässerungsanlagen instand gesetzt werden. Außerdem werden die Fahrzeugrückhaltesysteme auf den neuesten Stand gebracht. Damit die Bauzeit so kurz wie möglich ist und der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird, sind die Baufirmen beauftragt, von Montag bis Samstag tagsüber zu arbeiten. Wenn erforderlich sind auch Arbeiten während der Nachtstunden auszuführen.

Windböe weht Kleintransporter von der A9 im Kreis Bayreuth

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Am Sonntagabend (23.2.2020) ist ein Kleintransporter durch eine Windböe von der A9 bei Pegnitz geweht worden. Die rechte Fahrspur war drei Stunden gesperrt.

Kontrolle verloren

Der Kleintransporter war auf der rechten Spur auf der A9 in Richtung Süden unterwegs. In der langgezogenen Linkskurve vor der Rastanlage Pegnitz überraschte den 33-Jährige Fahrer eine Windböe. Deswegen geriet er ins Bankett, verlor dort die Kontrolle und überschlug sich schließlich.

Der 33-Jährige verletzte sich zum Glück nur leicht. Andere Verkehrsteilnehmer waren bei diesem Unfall nicht betroffen. Der Transporter war total beschädigt und musste geborgen werden. Deswegen war die rechte Fahrspur für 3 Stunden gesperrt.

Ein 67-jähriger Autofahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in ein Auto gekracht. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 38.000 Euro.

Unbekannter schmeißt Schneepfähle auf Autobahn

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Ein Unbekannter hat am Samstagabend (15.Februar 2020) mehrere Schneepfähle aus dem Boden gerissen und auf die A93 zwischen den Anschlussstellen Schönwald und Selb-Nord geworfen. Die Polizei sucht Zeugen.

Zeugen gesucht

Der unbekannte Täter riss am Samstagabend viele schwarz-orange Schneepfähle vom parallel zur Autobahn verlaufenden Radweg heraus. Anschließend warf er diese zwischen den Anschlussstellen Schönwald und Selb-Nord auf die Südfahrbahn. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten dies per Notruf gegen 21.30 Uhr der Polizei. Glücklicherweise war wenig Verkehr zu der Zeit.

Die meisten Autofahrer konnten den herumliegenden Schneepfählen gerade noch ausweichen. Auch die Autos, die über die Gegenstände fuhren, wurden nicht beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

In der Stadt waren Vandalen unterwegs. Sie traten wahllos gegen die Außenspiegel der geparkten Autos.

Lanzendorfer Brücke: Baustelle in der Baustelle

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Die Autobahndirektion Nordbayern lässt in der kommenden Woche die Verkehrsführung an der Baustelle Lanzendorfer Brücke umbauen. Die Umbauarbeiten erfolgen in den Nächten zwischen dem 15. und dem 18. April, jeweils von 19:30 Uhr bis 6 Uhr. Danach stehen je Fahrtrichtung nur noch zwei Fahrspuren zur Verfügung. So hatten es verschiedenste Politiker gefordert um die breitere Fahrspuren zu ermöglichen und die Unfallgefahr zu senken. Die Zufahrt Bad Berneck/Himmelkron bleibt in Fahrtrichtung Nürnberg aber vorerst weiter gesperrt. Dagegen hatten Gewerbetreibende aus Himmelkron protestiert.

Die Autobahnauffahrt Himmelkron ist in Richtung Nürnberg gesperrt. Foto: Thorsten Gütling

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Während die Verkehrsführung umgelegt wird, steht je Fahrtrichtung nur eine Spur zur Verfügung. In der Nacht vom 17. auf den 18. April ist, für die abschließenden Umbauarbeiten, eine Vollsperrung in Richtung Nürnberg erforderlich. Der Verkehr wird dann bei Himmelkron und Bad Berneck von der Autobahn geführt.

Verschiebungen möglich

In Stein gemeißelt ist der Zeitplan allerdings nicht. Dafür sind die nötigen Markierungsarbeiten zu sehr von den Witterungsverhältnissen abhängig.

Lanzendorfer Brücke. Foto: Thorsten Gütling

Auffahrt Himmelkron bleibt erstmal gesperrt

Die Autobahnauffahrt bei Himmelkron in Richtung Süden bleibt aber auch nach der Reduzierung der Fahrspuren von fünf auf gesperrt. Zumindest vorerst. Voraussichtlich in der 19./20. Kalenderwoche wird erneut eine Videobeobachtung zur Auswertung des Verkehrsflusses in der Baustelle erfolgen. Ein früherer Termin sei nicht möglich, da aufgrund der Feiertage keine repräsentativen Ergebnisse erzielt werden könnten, heißt es in einer Pressemitteilung der Autobahndirektion Nordbayern. Erst nach Auswertung dieser Videobilder könne entschieden werden, zu welchen Zeiten die Auffahrt Himmelkron ohne Unfall- und Staugefahr freigegeben werden könne. Die Autobahndirektion gibt aber zu verstehen: Zumindest mit einer zeitweisen Freigabe der Auffahrt ist dann zu rechnen.

Lanzendorfer Brücke. Foto: Thorsten Gütling

Mehr Staus Richtung Süden als erwartet

Die Autobahndirektion weißt aber auch darauf hin, dass mit der bisherigen Regelung mit drei Spuren in Richtung Berlin Staus an den Spitzentagen Donnerstag und Freitag in diese Fahrtrichtung vermieden werden konnten. Allerdings: Auf den zwei spuren in Richtung Süden kam es häufiger zu Staus als erwartet. Die Autobahndirektion schreibt:

Insbesondere der hohe Schwerverkehrsanteil an den Spitzentagen Montag und Dienstag hat zu unakzeptablen kilometerlangen Rückstauungen der LKW im Vorfeld der Baustelle gesorgt. Besonders schwerwiegend war hierbei vor allem, dass sich diese in den Spitzenstunden aufgelaufenen Staus auch nur sehr langsam wieder abbauten.

Erschwerend hinzu gekommen sei, dass in Spitzenzeiten bis zu 600 Fahrzeuge pro stunde bei Himmelkron von der B 3030 auf die A9 in Richtung Süden auffuhren, darunter gut 100 Lastwagen. Die Staus hätten nach Sperrung der Auffahrt Himmelkron abgenommen.

Foto: Thorsten Gütling

Mehr Staus in Richtung Berlin erwartet

Da es nach der Änderung der Verkehrsführung zwar nur noch insgesamt vier Spuren gibt, die dafür aber allesamt breiter ausfallen, rechnet die Autobahndirektion mit einem besseren Verkehrsfluss in Richtung Süden. Die damit allerdings in Kauf genommene erhöhte Staugefahr in Richtung Berlin soll durch ein Stauwarnsystem  zumindest abgesichert werden.