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Autofahrer mit 2,3 Promille erwischt – seinen Lappen hatte er sowieso nicht dabei

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Sonntagnacht (9. Februar 2020) weckte ein Auto aus dem Landkreis Regensburg auf der BAB 93 bei Gattendorf (Landkreis Hof) das Interesse der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb.

Erst vor kurzem wurde in Bayreuth ein Mann mit mehr als 2 Promille hinterm Steuer erwischt. Nach Angaben der Polizei wurde er schon häufiger mit Alkohol am Steuer ertappt. 

Kreis Hof: Autofahrer mit 2,3 Promille unterwegs

Bei der anschließenden Kontrolle am Autobahnparkplatz Bärenholz stellten die Polizisten beim 50-jährigen Fahrer Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab nach Angaben der Polizei 2,3 Promille. Zudem konnte der Mann keinen Führerschein vorweisen. Der Mann durfte demnach nicht weiterfahren und musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt, teilt die Polizei mit.

Zu Unrecht im Knast? Bayreuther wegen Körperverletzung, Diebstahl, Betrug und Beleidigung erneut vor Gericht

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Ein 39-jähriger Bayreuther stand am Donnerstag (6. Februar 2020) vor Gericht. Er wurde bereits im Oktober 2019 vom Amtsgericht wegen Diebstahl, schwerer Körperverletzung, Nötigung Beleidigung und weiterer Straftaten zu 2 Jahren und 3 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Sein Anwalt und die Staatsanwaltschaft gingen nach dem Urteil in Berufung. Der Angeklagte sitzt seit dem 17. April 2019 in Untersuchungshaft.

Berufung am Landgericht Bayreuth

In der Anklage wurden mehrere Punkte angezeigt: Zwei Mal soll der Angeklagte mit einem Taxi gefahren und anschließend nicht gezahlt haben. Weiter soll er einen Rollstuhl und ein Fahrrad gestohlen haben. Dazu kommt der Vorwurf der schweren Körperverletzung.

Der 39-Jährige soll auch einen Mann geschlagen und danach sogar getreten haben, als dieser am Boden lag. Bei einem weiteren Vorfall soll der Angeklagte grundlos gegen ein Wohnmobil geschlagen haben. Außerdem soll er trotz Hausverbotes in einem Supermarkt eine Mitarbeiterin aus dem Geschäft nach draußen gezerrt und dort gesagt haben, dass er sie jetzt “ficken” werde. All diese Vorwürfe stammen aus dem Zeitraum vom 21. Februar bis 12. April 2019. Am Donnerstag (6. Februar 2020) stand er jetzt erneut in Bayreuth vor Gericht.

Viele Zeugen und Aussagen in Bayreuth

Der Fall vor dem Landgericht gestaltete sich schwierig. Das Berufungsverfahren musste mit einigen Schwierigkeiten umgehen: Eine Zeugin war verstorben, ein anderer befindet sich wegen einer Krebsbehandlung im Krankenhaus und ein weiterer war zunächst nicht aufzufinden – er dachte nicht, dass “das heute ist”.

Zuerst waren Zeugen für die unbezahlten Taxifahrten geladen. Bei diesen war der Beschuldigte damals in Begleitung einer Frau mit Krücken. “Beide waren so verwirrt, dass sie nicht wussten, wo sie hinwollten. Unterwegs haben sie sich überlegt, wir fahren zu Klinikum”, sagte die erste Taxifahrerin. “Sie wollten Spaß haben”, erinnerte sich die Fahrerin des Taxis. Am Ziel angekommen seien dann beide ausgestiegen, ohne zu bezahlen.

Mutmaßlich Rollstuhl aus Bayreuther Klinik gestohlen

Im Krankenhaus sollen die beiden dann einen Rollstuhl gestohlen haben. Diesen nahmen sie dann auch auf dem Rückweg mit: in ein weiteres Taxi. Auch diese Fahrt bezahlte das Duo nicht. Nachdem der Taxifahrer den Rollstuhl ins Auto gepackt hatte, ging die Fahrt los. Wieder verschwanden die beiden ohne zu bezahlen. Den Rollstuhl vergaßen die beiden jedoch. Ein Polizist entdeckte auf dem Rollstuhl später einen Aufkleber des Bayreuther Klinikums, so konnte das Gefährt zurückgegeben werden.

Die Frau, die bei den unbezahlten Taxifahrten und dem gestohlenen Rollstuhl dabei war, sei mittlerweile verstorben, erklärte der Richter. Daraufhin gab der Anwalt des Angeklagten eine Erklärung ab: Da sie auf Krücken gegangen sei, sei es wahrscheinlich, dass sie den Rollstuhl entwendet habe. Nach dieser Erklärung wandte sich der Richter dem nächsten Punkt zu: der Körperverletzung.

Körperverletzung in Bayreuth

Der 39-Jährige soll dabei auf einen Mann eingeschlagen haben. Danach habe er wohl weiter auf diesen eingetreten, als der Geschädigte am Boden lag. Das Opfer konnte selbst vor Gericht nicht anwesend sein, da der Mann gerade wegen schwerer gesundheitlicher Probleme im Klinikum Bayreuth ist.

Die einzige Zeugin sagte: Ich habe gesehen, dass der Geschädigte am Boden lag und der Angeklagte mit dem Fuß “stampfend auf ihn eingetreten” hat. Ob sein Fuß den Geschädigten allerdings berührte, konnte sie nicht sehen. Das Opfer soll aber “Aua” geschrien haben und hatte anschließend definitiv rote Stellen am Kopf und am Bauch. Das bestätigte auch die Polizistin, die damals vor Ort war.

Über den Angeklagten sagte die Beamtin vor Gericht nun: “Der Angeklagte war verwirrt, wie ich ihn meistens antreffe.” Er sei sicher alkoholisiert gewesen und stand wahrscheinlich auch unter Drogen, vermutete die Polizistin.

Der Anwalt des Angeklagten hatte eine andere Theorie: Er sagte, dass der Geschädigte auf den Angeklagten losgegangen sei. Dabei sei der Geschädigte dann vom Angeklagten abgeprallt und zwischen die Fahrradständer gestürzt. “Die Verteidigung geht davon aus, dass die Verletzungen von diesem Sturz kommen.” Zusätzlich könne der Angeklagte wegen einer Fußverletzung gar nicht auf einen Menschen eintreten, so der Anwalt weiter.

Nach dieser Erklärung stand der nächste Punkt an: Der Tatort war dabei ein Supermarkt.

Mitarbeiterin in Bayreuth beschimpft

Trotz Hausverbot kam der Angeklagte zwei Mal zu einem Supermarkt. Dort soll er nach den Zeugenaussagen insbesondere eine bestimmte Mitarbeiterin beschimpft haben. Sie solle ihm einen blasen, er würde sie sexuell penetrieren und der Akt würde dann “der beste Fick ihres Lebens” werden.

Die Mitarbeiterin wollte den Angeklagten nach eigener Aussage im Laden einsperren, bis die Polizei eintrifft. Dabei soll er sie an den Armen gepackt und nach draußen gezerrt haben. Diese Szene konnte ein weiterer Mitarbeiter beobachten. Sie konnte sich aber schnell von dem Angeklagten lösen, da er wohl betrunken war.

Angst hatte sie dennoch, insbesondere davor, dass der Angeklagte weiter handgreiflich wird. “Er hat sich einen Spaß daraus gemacht”, meint die Zeugin.

Weitere Vorfälle in Bayreuth

Geschlagen hat der Polizei in einer anderen Situation. Ein Polizist konnte den Angeklagten dort dabei beobachten, wie er grundlos gegen ein Wohnmobil geschlagen hat. Den Hieb spürte auch der Besitzer, der sich im Fahrzeug befand. “Es war ein dumpfer Schlag. Ich dachte, ein Auto hat es angefahren.”

Außerdem erinnerte sich eine weitere Zeugin an einen Ladendiebstahl des Angeklagten. Sie kann sich an den Angeklagten erinnern, “weil er Hausverbot bekommen hat und trotzdem öfter gekommen ist.” Sie erinnert sich daran, dass der 39-Jährige Tabak stehlen wollte.

Fortsetzung folgt vor dem Landgericht

Nachdem die Zeugen gehört wurden, wurde die Sitzung unterbrochen. Falls möglich, wird in Zukunft noch der Geschädigte der Körperverletzung angehört, da dieser für die Verteidigung ein wichtiger Zeuge ist. Ansonsten war von den Äußerungen des Verteidigers zu vernehmen, dass er einen Freispruch für seinen Mandanten beantragen möchte. Er hatte im Vorfeld dafür gesorgt, dass der Fall neu aufgerollt wurde.

Ob der Angeklagte seine vom Amtsgericht erteilte Haftstrafe weiter absitzen muss, klärt sich dann bei der Fortsetzung des Termins. Aktuell befindet sich der 39-Jährige in Untersuchungshaft.

Mit über einem Promille im Auto durch die Stadt gefahren – Beifahrer beleidigt Polizisten

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Am Dienstag (24.12.2019) um 19:16 Uhr wurde ein VW Golf in Wunsiedel in der Dr.-Schmidt-Straße angehalten und der Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen.

1,28 Promille bei Fahrer in Wunsiedel

Da nach Angaben der Polizei Atemalkoholgeruch festgestellt wurde, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der 1,28 Promille ergab. Daraufhin wurde in einem Krankenhaus eine Blutentnahme bei dem 23-jährigen Mann aus Wunsiedel durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

Der Beifahrer, ebenfalls ein 23-jähriger Mann aus Wunsiedel, beleidigte bei der Bearbeitung einen der beiden Polizisten mit den Worten „Idiot“ und „Vollidiot“. Deshalb muss er nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen.

Mann (20) trinkt nach Unfall erstmal Alkohol in seinem Auto – die Polizei ermittelt

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Am Dienstagmorgen (26. November 2019) wurde an der Ortsverbindungstraße nach Leuthenforst bei Marktleuthen ein Auto im Graben entdeckt. Der Fahrer befand sich noch im Auto, berichtet die Polizei.

In Hof hat ein Mann mit 2,8 Promille einen Unfall gebaut. 

Marktleuthen: Unfall schon vor Stunden geschehen

Bei dem 20-jährigen Mann haben die Polizisten Alkoholgeruch festgestellt. Ein Alkotest ergab einen Wert weit über der erlaubten 0,5-Promille-Grenze. Der Fahrer gab an, dass der Unfall sich schon Stunden vorher ereignet habe und er danach Alkohol getrunken habe.

Deswegen wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Sollte sich im Gutachten herausstellen, dass er bereits zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand, muss er mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.

Mann (20) baut mit 2,8 Promille einen Unfall

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Mit über 2,8 Promille Alkohol setzte sich ein 20-Jähriger am Montagabend (25. November 2019) hinter das Steuer eines Opels in Hof und verursachte einen Unfall. Verletzt wurde dabei niemand und der Schaden blieb mit rund 400 Euro relativ gering, berichtet die Polizei. Gegen den 20-Jährigen wird nun ermittelt.

Erst kürzlich war ein Fahrer mit 2,6 Promille am Steuer gesessen. Die Polizei konnte ihn noch stoppen.

Hof: Betrunken Unfall gebaut

Gegen 23 Uhr fuhr der Fahranfänger den Mühldamm entlang und streifte dabei einen VW Golf, der am linken Fahrbahnrad ordnungsgemäß geparkt stand. Die kurz darauf eintreffenden Hofer Polizeibeamten fanden schnell den Grund für den Verkehrsunfall heraus.

Aufgrund des starken Alkoholgeruchs des jungen Mannes boten sie ihm einen Atemschnelltest an, der den hohen Promillewert von 2,8 ergab. Im Anschluss daran brachten sie den aus dem Landkreis Hof stammenden Mann zur Blutentnahme und beschlagnahmten seinen Führerschein. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Autofahrerin ist zu betrunken für Alkoholtest: Andere Fahrer stoppen ihre Fahrt

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Eine Autofahrerin wurde von anderen Verkehrsteilnehmern zum Anhalten gezwungen: Aufmerksame Verkehrsteilnehmer meldeten am Mittwochabend telefonisch bei der Einsatzzentrale der Polizei einen unbeleuchtetes und in Schlangenlinien fahrendes Auto auf der A 93 in Richtung Norden bei Selb.

Erst kürzlich hat eine betrunkene 24-jährige Frau aus Bayreuth einen Unfall auf der A9 verursacht.

Autofahrer: Extrem gefährliche Fahrt eingeschätzt

Die Anrufer schätzten die Fahrt des Autos so extrem gefährlich ein, dass sie sich gezwungen sahen, das Fahrzeug zum Anhalten zu bewegen, berichtet die Polizei. Dies gelang ihnen durch Winken und Lichtzeichen schließlich. Sie konnten das Auto dazu bewegen, am Standstreifen kurz vor der Einhausung bei Unterweißenbach anzuhalten.

Die angeforderte Streife der Hofer Verkehrspolizei stellte bei der 47-jährigen Fahrerin deutlichen Alkoholgeruch fest. Die Frau war nicht mehr in der Lage einen Atemalkoholtest durchzuführen, teilt die Polizei mit.

Auto zeigt deutliche Unfallspuren

Ihr Mercedes wies frische Unfallspuren an beiden Seiten auf. An einen Unfall konnte sie sich aber nicht erinnern. Die Suche nach einer Unfallstelle wird bei Tageslicht erfolgen.

Die Chemnitzerin musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt und der Mercedes zur Spurensicherung sichergestellt.