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Bayreuth Tigers besetzen erste Goalie-Position

Goalie Timo Herden bleibt bei den Bayreuth Tigers. Der 25-jährige gebürtige Rosenheimer geht somit in seine dritte Saison am Roten Main.

Bayreuth Tigers trennen sich von Co-Trainer

Am Freitag (3.4.2020) haben die Bayreuth Tigers bekannt gegeben, sich von ihrem Co-Trainer zu trennen. Die Gründe dafür gibt’s hier im Artikel.

Henry Martens von den Bayreuth Tigers im Interview.

Bayreuth Tigers im Interview: Wie sich Henry Martens auf die Playdowns vorbereitet

Henry Martens spielt für die Bayreuth Tigers in der DEL2. In dieser Saison gab es ein Auf und Ab. Letztlich sind die Tigers auf dem elften Tabellenplatz gelandet und müssen nun in den Playdowns gegen die Eispiraten Crimmitschau ran. Im bt-Interview erzählt Henry Martens, wie sich die Tigers auf die Playdowns vorbereiten und wie die Fans dabei helfen können.

Die Stimmung in der Bayreuth Tigers Kabine

Die Stimmung nach dem verlorenen Hauptrundenfinale gegen Crimmitschau war bedrückt, sagt der Eishockeyspieler. Insbesondere, da die zweite „Saisonhälfte wirklich brutal war“ mit den vielen Siegen. Und das Ziel kurz vor Schluss nicht zu erreichen, sei für die Spieler in dem Moment nach dem Spiel nicht schön gewesen.

Nun geht es in die Playdowns gegen Crimmitschau, dem Team gegen das im letzten Spiel verloren wurde. Einen Nachteil sieht Martens darin aber nicht. „Das ist völlig egal. Die Saison ist vorbei.“ Er erinnert sich auch an die Playdowns des vergangenen Jahres: „Wir haben gegen Degendorf in der Saison viermal verloren – und alle wissen, wie es ausgegangen ist.“

Vorbereitung auf die Playdowns in Bayreuth

Die Tigers wollen auch den Schwung aus der zweiten Saisonhälfte mit in die entscheidenen Spiele nehmen, sagt Martens im Interview. Die Vorbereitung auf die Spiele wurde nochmal „ganz gut angezogen“. In der kommenden Woche bereiten sich die Spieler dann intensiv auf Crimmitschau vor, erklärt Martens.

In den letzten Spielen hoffen die Tigers auf die Unterstützung der Fans. „Wir versuchen mit unserer Spielweise die Fans anzustecken“, sagt der Tigers-Verteidiger. Denn mit dem Fans im Rücken ist sich Martens sicher: „Dann machen wir das zusammen.“

Tigers wollen am Wochenende ihre Siegesserie ausbauen

Für die Bayreuth Tigers setzt sich die Serie der „Endspiele“ im Finale der DEL2-Hauptrunde fort. Sie empfangen am Freitag (21.2.2020) um 20 Uhr den Tabellenführer Kassel  im Tigerkäfig. Am Sonntag (23.2.2020) spielen die Bayreuther um 17 Uhr in Landshut. Der Aufsteiger ist punktgleich mit den Tigers und liegt nur wegen der schlechteren Tordifferenz einen Platz hinter Bayreuth.

Huskies an der Tabellenspitze

Nach einer kleinen Krise haben die Kassel Huskies am vergangenen Wochenende mit zwei Siegen gegen Kaufbeuren die Tabellenführung zurückerobert. Die Huskies wollen sich in den verbleibenden Spielen die beste Ausgangsposition für die bald beginnenden Playoffs sichern. Tim Kehler wird ihnen auch in der kommenden Saison als Trainer erhalten bleiben.

Die Topscorer der Hessen sind die Kanadier Ben Duffy und Corey Trivino. Die beiden Stürmer führen das hauptsächlich aus nordamerikanischen Spielern bestehende Team an. Im Tor steht mit Gerald Kuhn ein Meister seines Fachs, der den besten Gegentorschnitt der Liga aufweist. Alle drei bisherigen Duelle zwischen den Bayreuthern und den Hessen gingen – teils knapp – an die Huskies.

Landshut arbeitet sich an Playoff-Plätze ran

Aufsteiger Landshut hat sich ebenso wie die Tigers mit zuletzt guten Ergebnissen wieder an die Playoff-Plätze ran gearbeitet. Die Niederbayern haben, inklusive einem Trainerwechsel vor einigen Wochen, an fast jeder Stellschraube im Kader gedreht. Mit Dimitri Pätzold gelang es ihnen einen ehemaligen Nationaltorwart zu verpflichten. Außerdem legten sie mit Verteidiger Matic Podlipnik (Slowakei) und Stürmer Lukas Löfquist (Schweden) noch einmal auf den Kontingentpositionen nach.

Ende Januar kam mit dem tschechischen Stürmer Tomas Plihal der Held der Aufstiegssaison zurück an den Gutenbergweg. Topscorer bei den Niederbayern sind Mathieu Pompei und Robbie Czarnik. In den bisherigen Duellen ging jeweils das Heimteam als Sieger vom Eis. Am Sonntag brauchen die Tigers den Auswärtssieg, um weiterhin im Rennen um Platz 10 zu bleiben.

Kujala zeigt sich zuversichtlich

Tigers-Trainer Petri Kujala kann voraussichtlich für beide Wochenend-Spiele auf die nahezu identische Aufstellung wie am vergangenen Sonntag zurückgreifen. Max Kislinger steht zudem nach einer kurzen Pause ebenfalls wieder zur Verfügung. „Alle Jungs haben gut trainiert und sind gesund. Wir wollen auf die letzten Spiele aufbauen und da gibt es wenig Grund, in den Zusammenstellungen etwas zu ändern“, blickt Kujala zuversichtlich auf die nächsten Spiele.