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Große Umfrage: Das sind die 20 prägendsten Bücher

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Der Buchhändler Thalia wird 100 und hat aus diesem Grund seine Kunden nach den Büchern ihres Lebens gefragt. 4.500 Leser haben geantwortet und das ist dabei herausgekommen:

  1. Harry Potter – Joanne K. Rowling
  2. Der Herr der Ringe – J. R. R. Tolkien
  3. Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes
  4. Feuer und Stein – Diana Gabaldon
  5. Die Bibel
  6. Die Säulen der Erde – Ken Follett
  7. Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry
  8. Die unendliche Geschichte – Michael Ende
  9. Stolz und Vorurteil – Jane Austen
  10. Die sieben Schwestern – Lucinda Riley
  11. After passion – Anna Todd
  12. Es – Stephen King
  13. Der Medicus – Noah Gordon
  14. Der Schwarm – Frank Schätzing
  15. P.S. Ich liebe dich – Cecelia Ahern
  16. Die Nebel von Avalon – Marion Zimmer Bradley
  17. Vom Winde verweht – Margaret Mitchell
  18. Das Café am Rande der Welt – John Strelecky
  19. Momo – Michael Ende
  20. Das Parfum – Patrick Süskind

Der Buchhändler Thalia will an den insgesamt 582 genannten Buchtiteln folgendes abgelesen haben:

  • Fantasy-Romane wurden besonders häufig genannt. Für viele Leser bieten sie die Gelegenheit, in andere Welten abzutauchen.
  • Michael Ende ist als einziger Autor zweimal in der Top 20-Liste vertreten.
  • Kinderbücher sind oft  Lebensbegleiter. Das beliebteste Kinderbuch ist „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende.
  • Bei den 18- bis 39-Jährigen wurden vor allem Bücher von Michael Ende, Astrid Lindgren und Cornelia Funke angegeben.
  • Über 40-Jährige nannten ebenfalls Michael Ende und Astrid Lindgren, aber auch Otfried Preußler und Erich Kästner.
  • Trotz Lifehacks und YouTube-Tutorials suchen viele Menschen in Büchern nach Antworten auf Lebensfragen.
  • Als Begründung für ihre Wahl gaben viele Teilnehmer an, dass sie in den Büchern ihres Lebens Rat für unterschiedliche Lebenssituationen finden oder sie ihnen helfen, mit Problemen im Alltag umzugehen.

Bücherverbrennung: Verein lädt zur öffentlichen Lesung auf den Markt

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Mit einer öffentlichen Lesung auf dem Marktplatz will “Bunt statt Braun”, der Verein für Flüchtlingshilfe, am Freitag an die Bücherverbrennung der Nazis am 10. Mai 1933 erinnern.
Vor 86 Jahren, wenige Wochen nach der Machtübernahme der Nazis, kam es im ganzen Land zu Bücherverbrennungen. Ab März 1933 wurden in über 90 deutschen Städten und später in den besetzten Ländern Bücher und Bibliotheken verbrannt und vernichtet. Dem folgte die Vernichtung von Menschen und die Zerstörung von Städten und Ländern. Verbrannt wurden Bücher von Autoren wie Bertolt Brecht, Elisabeth Castonier, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich Kästner, Irmgard Keun, Heinrich Mann, Erich Mühsam, Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und Stefan Zweig.

Vorleser gesucht

Gemeinsam mit vielen Bayreuthern wollen die Mitglieder des Vereins Bunt statt Braun am Freitag, 10. Mai, dem Jahrestag an die  Bücherverbrennung erinnern. Die öffentliche Lesung findet ab 15 Uhr auf dem Stadtparkett statt. Wer dabei selbst einen kurzen Text vorlesen möchte, kann sich bis Donnerstag unter der Mailadresse kontakt@buntstattbraun-bt.de anmelden.