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bt-Filmkritik: Fisherman’s Friends

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Zwei Leserinnen waren am Donnerstag wieder mit bt-Filmkritiker Alex Bauer im Kino. Dieses Mal haben sie sich Fisherman’s Friends angesehen und bewertet. Wie sie die Komödie, die von zehn singenden Seemännern handelt, fanden, erfahren Sie hier.


Der offizielle Trailer zum Film


Christiane Colditz aus Bayreuth vergibt 4,5 Sterne von 5:


Tochter Emilia Kühner gibt dem Film 4 Sterne:


Und bt-Filmkritiker Alex Bauer meint:

Neigschaut: bt- Kinokritiker Alex Bauer.

Zugegeben, mit Seemannsshantys hatte ich bisher nicht sehr viel am Hut. Liegt vielleicht auch daran, dass es Bayreuth an Küste und Meer mangelt. Und weil sich das auch in Zukunft, trotz steigendes Meerespegels, wohl nicht groß ändern wird, werden diese Lieder wahrscheinlich auch eine Randnotiz in meinem musikalischen Geschmack bleiben.

“Fisherman’s Friends” erzählt die Geschichte von zehn Seemännern aus Port Isaac, die tagtäglich zum Fischen in die raue See fahren und ihre Freizeit damit verbringen, Bier zu trinken und eben Shantys – also alte Seemannslieder – zu singen. In diese Welt knallt der Musikproduzent Danny rein, der in London in Saus und Braus lebt und so gar nichts mit den Menschen am südlichen Zipfel Englands anfangen kann.

Was man als Kinobesucher in den nächsten zwei Stunden zu sehen bekommt, ist dann ein charmanter Film, der mit tollen Bildern und einer unterhaltsamen Story punkten kann. Und mit den Schauspielern, die in ihren Rollen sichtbar Spaß hatten.

Gut, so eine Geschichte vom einfachen Fischerchor zum Charterfolg füllt keine zwei Stunden ohne Nebenplotts, so darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen und Snob Danny darf sich auch charakterlich entwickeln. Bravo. Hätte jetzt nicht sein müssen, macht den Film aber nicht schlechter.

Was man aber trotzdem sagen muss: durch das ganze Nebenschaugeplänkel kommen die Band und ihre Songs etwas zu kurz. Dafür dürfen alle Klischees und Vorurteile bedient werden, die Großstädter und “Landeier” so untereinander haben. Dieser Culture-Clash funktioniert ja eigentlich immer, wie man seit “Willkommen bei den Sch’tis” weiß.

Und so gibt es auch einiges bei “Fisherman’s Friends” zu lachen. Das lockert angenehm auf, weil es nicht zu plump daherkommt. Alles in allem hat es der Film verdient, dass er an den Kinokassen eine Chance bekommt. Denn sind wir mal ehrlich: Gute Filme müssen nicht unbedingt sündhaft teure Hollywood-Hochglanzproduktionen sein.

3,5 von 5 Sterne

bt-Filmkritik: Anna

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bt-Filmkritiker Alex Bauer sieht sich jede Woche die neuesten Filme in Cineplex Bayreuth an. Zwei bt-Leser dürfen mit und erzählen nachher, wie sie den Film fanden. In dieser Woche galt die Kritik der Neuverfilmung des Disney-Klassikers “König der Löwen”. Die Filmkritik dazu gibt es hier.

Lesen Sie auch:

Alex Bauer ist nach dem Film aber einfach sitzen geblieben und hat sich den Thriller “Anna” gleich noch mit angeschaut. Wie er ihn fand, lesen Sie hier.

bt- Filmkritiker Alex Bauer.

Nach seinem Weltraum-SciFi-Flop “Valerian” besinnt sich Luc Besson also wieder zu seinen Wurzeln: zu einem Film mit einem taffen Killer, wie es Nikita oder “Léon – Der Profi” waren. Diesmal heißt die Killerin Anna. Die wird auf einem Moskauer Markt entdeckt und arbeitet daraufhin als Topmodel in Paris. Achso, und nebenbei tötet sie für den KGB. Das macht sie blutig, brutal und gnadenlos.

Besson inszeniert das Ganze actionreich rasant und top choreographiert. Das macht Spaß und ist wirklich sehenswert. Aber: Sowas kann man von Besson auch erwarten und wirklich neu ist seine Idee auch nicht, Anna als abgewracktes Drogengirl, dass vom KGB zur ultimativen Tötungsmaschine ausgebildet wird, zu inszenieren. Denn huch, das kennt man ja schon aus Nikita.

Aber gut, sei’s drum, der Film ist 1990 erschienen, da kann man sowas schon mal wieder aufwärmen. Punkten kann “Anna” mit einer spannenden Geschichte, die den einen oder anderen Aha-Effekt bietet. Bedeutet: Augen auf, die Details machen den Unterschied.

Einzig die häufigen Zeitsprünge stören ein kleines bisschen. Hätte es auch nicht gebraucht, hätte man deutlich stimmiger konstruieren können. Aber hätte, hätte, Fahrradkette, so ist es nunmal. Achso, man sollte auch kein Problem mit platten Charakteren haben, denn alle Figuren sind sehr oberflächlich gehalten. Das fängt bei Anna (aalglatt gespielt von Sasha Luss) an und hört beim CIA-Agenten Miller (Cillian Murphy, der exakt einen Gesichtsausdruck hat) auf. Sie werden einem im Laufe des Films leider alle egal. Wer aber Bock auf einen coolen, toll inszenierten Agenten-Thriller hat, ist bei “Anna” definitiv richtig.

3 von 5 Sterne

Sneak Preview: Diese Filme könnten heute laufen

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Es ist mal wieder so weit. Auch heute bietet das Bayreuther Cineplex-Kino seinen Besuchern die volle Dosis Spannung und Überraschung. Im Rahmen der Sneak Preview zeigt das Kino dort einen Film vor dem offiziellen Start. Bei Filmfans ist diese Vorführung äußerst beliebt und daher fast immer ausverkauft. Welcher Film am Abend über die Leinwand flimmert, wird im Vorfeld nicht verraten. Für alle, die die Auswahl dennoch ein bisschen eingrenzen wollen, hat das Portal Score 11 einen besonderen Service parat. Dazu vergleichen die Seitenbetreiber vorab die Sneak Previews aller anderen Städte miteinander. So fertigen sie eine Prognose für verschiedene Städte an, darunter natürlich auch Bayreuth.

Drei der Filme, die die bt-Redaktion für den heutigen Abend als ziemlich wahrscheinlich erachtet, finden Sie hier:


bt-Tipp 1: Childs Play

Um ihrem Sohn Andy den Umzug in eine andere Stadt zu erleichtern, schenkt Mutter Karen ihm eine Puppe. Diese sogenannte “Buddi doll” ist ein Hightech-Spielzeug der Firma Kaslan Corp. Eigentlich soll das Spielzeug Andy viel Spaß bereiten. Doch die Puppe – Chucky – hat es faustdick hinter den Ohren. Unterdessen geschehen in der Stadt mysteriöse Morde.


bt-Tipp 2: I Am Mother

Nachdem die Menschheit beinahe ausgestorben ist, soll die Erde neu bevölkert werden: durch ein besonderes Programm. Dafür wird eine neue Generation in einem unterirdischen Bunker großgezogen. Die Führung hat ein freundlicher Roboter namens “Mutter”. Einige der Kinder haben ausschließlich mit dem Roboter Kontakt und sind komplett von der Außenwelt abgeschirmt. Dann erscheint eine Frau auf der Bildfläche. Sie ist voll mit Blut besudelt und behauptet, all dies sei nur die halbe Wahrheit über die Geschichte der Menschheit. Das Mädchen ist geschockt und stellt ihr komplettes Weltbild in Frage.


bt-Tipp 3: Ein ganz gewöhnlicher Held

Es ist ungewöhnlich kalt. Eine arktische Brise hält Einzug nach Cincinnati. Besonders für Obdachlose bringt dies einige Probleme mit sich: Sie halten es auf den Straßen nicht mehr aus. Ein Ausweg muss her und der ist schnell gefunden: Die öffentliche Bibliothek wird schnell zum Sammelplatz von Obdachlosen und psychisch Kranken, die sich unter die Stammkunden mischen. Das Stammpersonal entwickelt daraufhin eine emotionale Beziehung zu den neuerlichen Besuchern und fühlt sich mehr und mehr verpflichtet, den neuen Gästen zu helfen. Die Bibliothek wird über Nacht zu einem Obdachlosenheim, ohne Erlaubnis der Leiter. Als diese dann doch davon erfahren, kommt die Polizei ins Spiel. Dann schaltet sich die Presse ein. Die Situation schaukelt sich schnell hoch und wird zu einem Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit.


Die Sneak Preview beginnt am Montag um 20 Uhr! Welcher Film nun wirklich gezeigt wird, und ob sich der Kinobesuch gelohnt hat, erfahren Sie am Dienstag auf www.bayreuther-tagblatt.de

Sneak Preview: Dieser Film lief gestern in Bayreuth

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Auch gestern Montagabend lief es im Bayreuther Cineplex wieder wie in jeder anderen Woche auch. Im Rahmen der Sneak Preview wurde ein Film vor dem offiziellen Start gezeigt. Zum Preis von 5,50 Euro konnten Interessierte dabei sein und sich von der Filmauswahl überraschen lassen. Dieses Mal gab es einen französischen Actionthriller zu sehen. Hier erfahren Sie, wie die Dispositiv-Crew den Film bewertet.

Gemeinsam mit anderen Bayreuther Medienwissenschafts-Studenten betreiben Tobias Eichhorn und Christopher Dörr den Blog Dispositiv. Dafür besuchen sie immer montags die Sneak-Preview im Cineplex und sprechen anschließend im „Sneak-Cast“ über den neuen Film.


Gezeigt wurde “Anna”

Eine lange Version des Podcasts finden Sie am Dienstag ab 14 Uhr hier.

Eine kürzere Version des Sneakcasts erstellt Dispositiv exklusiv für das Bayreuther Tagblatt:

 

Beteiligt sind dieses Mal Christopher Dörr und Valentin Biehl.


Darum geht’s in “Anna”:

Anna Poliatovas ist umwerfend schön. Doch hinter ihrem makellosen Äußeren liegt ein brutales Geheimnis. Neben ihrer Arbeit als gefragtes Model in Paris, hat die junge Russin einen zweiten Job. Sie arbeitet als Elite-Attentäterin für den KGB. Dabei macht ihree unbändige Kraft und Geschicklichkeit zu der am meisten gefürchteten Killerin im Auftrag der russischen Regierung. Doch bald nimmt die CIA Anna ins Visier. Die schöne Russin verstrickt sich daraufhin in ein immer größeres Netz aus Lügen und Intrigen, bis ein Ausweg in weite Ferne rückt…

Der offizielle Trailer zum Film:


Hier gibt’s die bisherigen Podcasts zum Nachhören

Diese Filme könnten heute in der Sneak laufen

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Jeden Montag zeigt das Bayreuther Cineplex-Kino einen Film vor dem eigentlichen Start. Die Geheimvorführung nennt sich Sneak Preview und ist bei Filmfans äußerst beliebt. Welcher Streifen dann am Abend läuft, wird vorher nicht verraten. Das Portal Score 11 möchte jedoch vorab für Interessierte schon etwas Licht ins Dunkel bringen. Die Macher der Seite vergleichen dazu die jeweiligen Sneak Previews verschiedener Städte miteinander. So erstellen sie dann eine gewisse Auswahl für alle anderen Kinos, darunter auch für das Bayreuther.

Drei der wahrscheinlichsten Filme, die heute Abend gezeigt werden, finden Sie hier:


bt-Tipp 1: Dancing Queens

Eigentlich hat sich Martha zur Ruhe gesetzt. Die Seniorin ist in eine Siedlung für ältere Menschen gezogen, um dort ihren Lebensabend zu genießen. Doch daraus wird nichts. Sie gründet zusammen mit ihren neuen Mitbewohnerinnen Olive, Sheryl und Alice eine Cheerleader-Gruppe und beweist damit sich und ihrer Außenwelt, dass es niemals zu spät dafür ist, sich neu zu erfinden.


bt-Tipp 2: Rebellinnen – Leg dich nicht mit ihnen an

Sandra flieht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Ohne Kontakte zu haben, verlässt sie Südfrankreich und kehrt in die Stadt ihrer Kindheit zurück, die sie einst als Provinz-Schönheitskönigin verlassen hatte. Dort angekommen, trifft sie auf eine Welt, die sich kaum verändert zu haben scheint. Sie findet auch direkt eine einfache Anstellung in einer Fabrik und Freunde. Einzig ihr Chef bereitet Sandra Probleme, da er sie ständig bedrängt. Eines Tages wehrt sich Sandra – und tötet ihn aus Versehen…


bt-Tipp 3: Made in China

Der junge Fotograf François ist um die 30. Seit über zehn Jahren hat er nun aber keinen Kontakt mehr zu seiner Familie und verleugnet sogar seine asiatische Herkunft. Doch als er von seiner Freundin Sophie erfährt, dass er selbst Vater wird, beschließt er, den Kontakt zu seiner Familie und deren Kultur zu erneuern. Dabei stolpert er von einem Fettnäpfchen ins nächste. François erkennt, dass die Familienzusammenführung gar nicht so einfach ist wie erhofft…


Die Vorstellung beginnt heute um 20 Uhr! Welcher Film am Ende wirklich gezeigt wird, und ob er gut war, erfahren Sie am Dienstag auf unserer Website.

Dieser Film lief gestern in der Sneak Preview

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Gestern Abend wurde in der Sneak Preview ein neuer Film vor dem offiziellen Start gezeigt, den bt-Leser schon länger auf der Liste haben. Bereits seit Wochen war “Ein Becken voller Männer” einer der wahrscheinlichsten Titel in der Überraschungsvorführung am Montagabend. Diese Woche war es nun so weit. Hier erfahren Sie, wie die Dispositiv-Crew den Film bewertet.

Gemeinsam mit anderen Studenten der Medienwissenschaften betreiben Tobias Eichhorn und Christopher Dörr den Blog Dispositiv. Dafür besuchen sie immer montags die Sneak-Preview im Cineplex und sprechen im Anschluss beim „Sneak-Cast“ über den neuen Film.


Gezeigt wurde “Ein Becken voller Männer”

Eine lange Version des Podcasts finden Sie am Dienstag ab 14 Uhr hier.

Eine knappere Version ihres Sneak-Podcasts erstellen die Studenten der Medienwissenschaften exklusiv für das Bayreuther Tagblatt:

Es sprechen Christopher Dörr, Luis Neumann-Pérez und Valentin Biehl.


Darum geht’s in “Ein Becken voller Männer”:

Eine Gruppe von Männern sucht in der Midlife-Crisis nach neuer Motivation. Mit Erfolg: Ausgerechnet beim Synchronschwimmen werden die Herren fündig. Unterstützt wird das Team von den zwei Trainerinnen Delphine und Amanda, die ebenfalls mit ihren Lebensumständen zu kämpfen haben. Trotz des Spotts und der Skepsis ihrer Mitmenschen, wagen sich die Synchronschwimmer dann in ein Abenteuer, bei dem sie über sich hinauswachsen.

Der offizielle Trailer zum Film:


Hier gibt’s die bisherigen Podcasts zum Nachhören

Men in Black: International

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Immer wieder Donnerstags macht sich bt-Kinokritiker Alex Bauer auf den Weg ins Kino. Immer wieder sieht er sich dort zusammen mit zwei Lesern des Bayreuther Tagblatts einen neuen Film an und immer wieder geben die drei dann eine Bewertung für diesen Streifen ab. Dieses Mal hieß der Film “Men in Black: International”. Bei der Bewertung wurde es richtig kontrovers, denn die Meinungen gingen weit auseinander. Mit dabei waren diese Woche Neele Boderius und Selina Struck.


Darum geht’s:


Neele Boderius sagt zum Film:


Selina Struck meint:


bt-Filmkritiker Alex Bauer findet:

Neigschaut: bt- Kinokritiker Alex Bauer.

Ganze 22 Jahre ist es nun her, als Will Smith und Tommy Lee Jones zum ersten mal die Men in Black gemimt haben. Und hey, das war ziemlich gut. Die Gags saßen, die Action war cool, einfach gutes Kino. Auch der zweite Teil konnte noch punkten, beim dritten und letzten Teil mit dem Duo merkte man aber schon, dass die Luft irgendwie raus war. 2012 war das und man hatte eigentlich mit den Men in Black abgeschlossen.

Und nun, sieben Jahre später, kommt mit “Men in Black: International” doch wieder ein Film in die Kinos. Keine Rede mehr von den beiden Helden der ersten drei Filme, man wagt einen Neustart. Mit neuen Agenten. Diesmal müssen Agent H (Chris Hemsworth) und Agent (Tessa Thompson) die Welt retten, vor dem Schwarm, komische Aliens, die mehr Wolke sind als furchteinflößende Monster von einem fernen Stern. Könnte auch cool sein, ist es aber nicht. Ist eher langweilig.

Erstmal kommt die Geschichte nicht in Fahrt und dann wird sie doch sehr schnell belanglos. Gut, das könnte man jetzt noch verschmerzen, waren doch die Stories der anderen Filme jetzt auch nicht gerade einfallsreich. Die konnten das aber noch mit der Action und den vielen guten Gags ausgleichen. Und dank Will Smith. Diesmal ist der aber nicht dabei, stattdessen mühen sich Hemsworth und Thompson durch den Film. Und ja, das macht einen Unterschied. Denn das neue Duo tut sich schwer, so cool rüberzukommen, wie das Smith und Jones gemacht haben. Und bei den beiden ziehen auch die Witze nicht, diese Entspanntheit fehlt einfach. So wirkt vieles doch sehr aufgesetzt und hat nicht viel Spaß-Potenzial.

Das werden wohl auch die Macher gemerkt haben, wurde doch ein kleiner Alien-Sidekick mit eingebaut, der nur dafür da ist, den Zuschauern ein paar Schmunzler zu entlocken. Schaffen sie damit. Aber auch nicht mehr. Und das ist schade, denn die Men in Black Reihe hat auch von den vielen schrägen Aliens gelebt, die die Erde unbemerkt bewohnen. Das fehlt schmerzhaft. Auch die Action will nicht überzeugen und schaut oft ziemlich billig aus – beispielsweise und auch besonders eine Verfolgungsjagd in Marrakesch.

Hey, das ist eine teure Hollywood-Produktion und kein deutscher Actionfilm mit Til Schweiger. Und was kann man dann über den neuen Men in Black zusammenfassend sagen? Dass er ein Film ist, den man sich irgendwann auch auf der Couch auf Netflix oder Amazon anschaut und dabei einschläft. Und wahrscheinlich vergisst man dann auch, ihn danach weiterzuschauen. Weil er einfach nicht gut ist.

1 von 5 Sterne

X-Men: Dark Phoenix

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Der bt-Kinokritiker war wieder im Einsatz. Wie jede Woche hat sich Alex Bauer auch am gestrigen Donnerstag auf den Weg ins Kino gemacht. Zusammen mit zwei Lesern des Bayreuther Tagblatts hat sich der Cineast den Film “X-Men: Dark Phoenix” angesehen und anschließend bewertet. Mit dabei waren in dieser Woche Kerstin Wolfrum und Thomas Schultheiss.


Darum geht’s:


Kerstin Wolfrum sagt zum Film:


Thomas Schultheiss meint:


bt-Filmkritiker Alex Bauer findet:

Neigschaut: bt- Kinokritiker Alex Bauer.

Ich bin nie richtig warm geworden mit den neuen X-Men-Filmen. Gut, das lag auch daran, dass ich keine Lust hatte auf neue Zeitlinien und für mich eben Wolverine einfach dazu gehört, wenn es um die Mutanten-Helden von Marvel geht. Daran kann auch “Dark Phoenix” leider nichts ändern, auch wenn der neueste X-Men-Film schon sehenswert ist.

Das liegt mitunter auch an der Action. Die ist zwar nicht allgegenwärtig, nein, die Action lässt sich sogar ziemlich viel Zeit, aber wenn es kracht, dann kracht es richtig. Natürlich kommt es nicht an die Zerstörungswut der Avengers ran, aber hey, das ist schon ganz gut so. Aber klar, das ist ja eigentlich bei Marvel-Filmen normal.

Die Story drum herum kann sich aber auch sehen lassen – mit kleinen unnötigen Schnitzern. Aus Freunden werden Feinde, aus bitteren Feinden werden Verbündete. Und zwischen allen Fronten steht Jean Grey, die mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hat und die X-Men auf eine harte Probe stellt.

Man müsste nur den unnötigen Nebenplot mit irgendwelchen namenlosen Wesen aus dem Weltall verdrängen können, dann würde das alles passen. Doch leider nimmt dieser Alien-Käse doch recht viel Zeit in Anspruch. Und das langweilt nicht nur, das ganze ‘Wir werden eure Welt zerstören’ nervt auf Dauer auch ziemlich. Sowas bräuchten die X-Men nicht, denn eigentlich geben die vielen Charaktere und ihre Geschichten genug her, um auf den Kram verzichten zu können.

Naja, Fans werden das sicher verkraften können. Ich konnte das so halb. Aber das ist auch okay. Trotzdem ist “Dark Phoenix” ein Film, den man sich anschauen kann.

3 Sterne

Podcast: Das lief am Montag in der Sneak

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Gestern Abend wurden in der Sneak-Preview gleich zwei neue Filme vor dem offiziellen Start gezeigt. Sie sind neugierig auf die Filme? Hier erfahren Sie, welche Filme gezeigt wurden und ob sich der Kinobesuch lohnt.

Gemeinsam mit anderen Studenten der Medienwissenschaften betreiben Tobias Eichhorn und Christopher Dörr den Blog Dispositiv. Dafür besuchen sie immer montags die Sneak-Preview im Cineplex und sprechen im Anschluss beim „Sneak-Cast“ über den neuen Film.


Gezeigt wurden die Filme “Drei Schritte zu dir” und “Brightburn”

Eine lange Version des Podcasts finden Sie am Dienstag ab 14 Uhr hier.

Eine kürzere Version des Sneak-Podcasts erstellen die Studenten der Medienwissenschaften exklusiv fürs bt:

Es sprechen Christopher Dörr, Luis Neumann-Pérez, Max Hörner.


Darum geht’s in “Drei Schritte zu dir”:

Die 17-jährige Stella nennt das Krankenhaus bereits ihr zweites Zuhause. Die unheilbar an Mukoviszidose erkrankte Teenagerin weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, wenn sie nicht bald eine Spenderlunge bekommt. Doch die Chancen stehen schlecht. Also versucht sie, ihre verbleibende Zeit auf Erden in vollen Zügen zu genießen und steckt mit ihrem Lebensmut selbst die abgebrühtesten Krankenschwestern an. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten auf der Neugeborenenstation oder mit ihrem schwulen besten Freund Poe, der ebenfalls unheilbar krank ist. Als sie eines Tages den charmanten, ebenfalls unter Mukoviszidose leidenden Will kennenlernt, will sie ihn zunächst nur dazu animieren, nicht ständig gegen die so wichtige Behandlung zu rebellieren. Doch schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine zärtliche Liebe. Doch da ist eine Sache, die Stella nicht bedacht hat: Um zu verhindern, dass die Bakterien ihrer Mitpatienten sie schwächen und schlimmstenfalls töten, muss sie zu ihnen einen Sicherheitsabstand halten. Näher als etwa eineinhalb Meter (im Original heißt der Film deshalb auch „Five Feet Apart“) dürfen sich Stella und Will also nicht kommen. (filmstarts.de)

Der offizielle Trailer zum Film:


Darum geht’s in dem Film “Brightburn”:

Ein Kind aus einer anderen Welt legt eine Bruchlandung auf der Erde hin und wird von einem Ehepaar im ländlichen Amerika aufgenommen. Die Breyers hatten sich schon lange Nachwuchs gewünscht hatte, aber nie selbst welchen bekommen konnte. Somit sehen sie das vom Himmel gefallene Baby als Geschenk an und nehmen es liebevoll in ihre Familie auf. Als der auf den Namen Brandon getaufte Junge älter wird, stellt sich heraus, dass er außergewöhnliche Kräfte besitzt. Doch statt diese übermenschlichen Fähigkeiten zum Guten einzusetzen, tritt immer häufiger eine düstere Seite an Brandon hervor und seine Adoptiveltern müssen sich eingestehen, dass er vielleicht nicht zu dem Helden und Retter heranwachsen könnte, den sie gerne in ihm sehen würden. (moviepilot.de)

Der offizielle Trailer zum Film:


Hier gibt’s die bisherigen Podcasts zum Nachhören

Das könnte heute in der Sneak laufen

Aktualisiert am

Montags zeigt das Cineplex Bayreuth in der Sneak-Preview einen Film vor dem eigentlichen Start. Welcher Film am Abend läuft, wird im Vorfeld allerdings nicht verraten. Dennoch versucht das Portal Score 11, schon vorab etwas Licht ins Dunkle zu bringen. Die Macher des Portals vergleichen dabei die jeweiligen Sneak-Filme verschiedener Städte. So erstellen sie eine mögliche Auswahl für alle anderen Kinos, darunter auch Bayreuth.

Die Top 3 der Filme, die wahrscheinlich heute Abend gezeigt werden, finden Sie hier:


Platz 1: BrightBurn – Son of Darkness

Ein Kind aus einer anderen Welt legt eine Bruchlandung auf der Erde hin und wird von einem Ehepaar im ländlichen Amerika aufgenommen. Die Breyers hatten sich schon lange Nachwuchs gewünscht hatte, aber nie selbst welchen bekommen konnte. Somit sehen sie das vom Himmel gefallene Baby als Geschenk an und nehmen es liebevoll in ihre Familie auf. Als der auf den Namen Brandon getaufte Junge älter wird, stellt sich heraus, dass er außergewöhnliche Kräfte besitzt. Doch statt diese übermenschlichen Fähigkeiten zum Guten einzusetzen, tritt immer häufiger eine düstere Seite an Brandon hervor und seine Adoptiveltern müssen sich eingestehen, dass er vielleicht nicht zu dem Helden und Retter heranwachsen könnte, den sie gerne in ihm sehen würden. (moviepilot.de)


Platz 2: Tolkien

England am Ende des 19. Jahrhunderts: John Ronald Reuel Tolkien besucht das Elite-College Prembroke in Cambridge, wo er mit Geoffrey, Robert, Christopher und Sam nicht nur eine tiefe Freundschaft aufbaut, sondern auch Mut und Inspiration findet. Die Freunde motivieren sich gegenseitig, ihren Talenten nachzugehen. So hat Tolkien seit seiner Kindheit beispielsweise eine blühende Fantasie und eine große Leidenschaft für Sprachen. Und auch Kunst und Poesie ist regelmäßig Thema in der Gruppe. Zusammen wachsen die Freunde auf und stehen gemeinsam Erlebnisse durch. So auch Tolkiens Verlust seiner ersten Liebe, Edith Bratt, und den Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der droht, die Bande mit seinen Weggefährten zu durchtrennen. Diese Ereignisse und Menschen, die er auf seinem Weg getroffen hat, inspirieren Tolkien später zu seinen Romanen aus Mittelerde. (filmstarts.de)


Platz 3: Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich

Fred Flarsky ist in seinem Beruf als Journalist im politischen Sektor nicht gerade eine erfolgreiche Größe, sehr zum Missfallen seines Chefs. Um das zu ändern, entschließt er sich, seine ganzen Mühen darauf zu verwenden, seiner ehemaligen Babysitterin näher zu kommen. In diese war Flarksy vor vielen Jahren als Kind bis über beide Ohren verliebt. Außerdem bekleidet sie mittlerweile den wichtigen Posten der US-Außenministerin und ist damit einer der mächtigsten Menschen der USA und der ganzen Welt. Aber vielleicht interessiert sie sich ja eher für den kanadischen Premierminister Justin Trudeau? (moviepilot.de)


Beginn der Vorstellung ist heute um 20 Uhr! Welcher Film tatsächlich über die Leinwand flimmert, und ob er gut war, erfahren Sie am Dienstag auf unserer Website.