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Neu bei Comixart: Möge der Witz mit dir sein

Der Comic-Fachhandel Comixart im Rotmain-Center feiert zweiten Geburtstag und präsentiert rechtzeitig dazu einen Cartoon der etwas anderen Art.

Quelle: Lappan-Verlag

Was passiert, wenn der Akku im Laserschwert plötzlich schwächelt? Wie funktioniert die Mülltrennung auf dem Todesstern? Und warum keucht Darth Vader eigentlich so komisch? Der Cartoon-Band “Möge der Witz mit dir sein Episode 2: Das Erlachen der Macht” gibt die Antworten.

Quelle: Lappan-Verlag

Es ist das witzigste Geschenk für alle Star Wars-Fans und die, die es werden wollen! Spätestens wenn Yoda als ein wirklich schlechter Grammatiklehrer enttarnt wird oder Darth Vader das Ergebnis seines Vaterschaftstests erfährt, bringt dieser außerirdisch geniale Cartoonband jeden zum Lachen.

Quelle: Lappan-Verlag

Enthalten sind Cartoons von Martin Perscheid, Michael Holtschulte, Matthias Kiefel, Mario Lars und vielen mehr.

Quelle: Lappan-Verlag

Erschienen ist “Möge der Witz mit dir sein Episode 2: Das Erlachen der Macht” im Lappan-Verlag. Für 14 Euro ist es bei Comixart, dem Comic-Fachhandel im Rotmain-Center Bayreuth zu haben. 

Comixart feiert Geburtstag

Apropos: Das Comixart gibt es nun schon seit zwei Jahren im Rotmain-Center Bayreuth. Am Samstag, den 28. September, wurde so groß gefeiert:

Signierstunde in Frankfurt

Am Freitag, den 18. Oktober, haben einige Cartoonisten des Buches „Möge der Witz mit dir sein 2“ das Laserschwert gegen den Zeichenstift eingetauscht und signierten zusammen auf der Frankfurter Buchmesse am Messestand des Lappan-Verlags (Halle 3.0 / Stand G 67).



Im Rotmain-Center Bayreuth

Neu bei Comixart: Das Leben des Mies van der Rohe

Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) war einer der wichtigsten Architekten der Moderne. Bei Comixart, dem Comic-Fachhandel im Rotmain-Center Bayreuth, ist das Leben das Architekten jetzt in Form eines hochwertigen Comics, einer sogenannten Graphic Novell, erschienen.

Quelle: Carlsen Verlag

Zum Buch:

Im Comic schildert Mies van der Rohe seinem Enkel während eines Fluges zu einer Baustelle sein Leben – ein intensives Leben, ehrgeizig und erfolgreich, aber von zwei Weltkriegen überschattet. Gezeichnet ist die Geschichte vom Spanischen Architekten und Comic-Zeichner Agustín Ferrer Casas.

Quelle: Carlsen Verlag

Zur Person:

Wie kaum ein anderer prägte Ludwig Mies van der Rohe unsere Vorstellung von moderner Architektur. Van der Rohe war bereits ein weltberühmter Architekt, als er 1930 die Leitung des Bauhauses in Dessau übernahm. Er hatte sich mit dem deutschen Pavillon zur Weltausstellung 1929 in Barcelona, und anderen Bauten international einen Namen gemacht. Aber schon im August 1932 wurde das Bauhaus auf Antrag der Nationalsozialisten geschlossen. 1938 emigrierte Mies van der Rohe in die USA, wo er lehrte und auch ein erfolgreiches Architekturbüro führte. In den 1960er-Jahren bekam er den Auftrag für die Neue Nationalgalerie in Berlin.

Quelle: Carlsen Verlag

Info:

Mies von der Rohe – Ein visionärer Architekt, ist 176 Seiten dick, im Carlsen Verlag erschienen und für 20 Euro bei Comixart im Rotmain-Center Bayreuth erhältlich.


Im Rotmain-Center Bayreuth

Heute: Mangastars signieren in Bayreuth ihre Hefte!

Ab 11 Uhr signieren heute im Bayreuther Comixart die Mangazeichner Ban und Gin Zarbo ihre Hefte. Die bekanntesten Mangas der Künstler sind “Kamo” und “Undead Messiah”. Die beiden Künstler kommen aus der Schweiz. Für sie waren Mangas bereits ein Teil ihrer Kindheit. Ein großer Einfluss war dabei die Serie Naruto.

Kamo / Undead Messiah. Foto: Privat.

Weitere Comiczeichner zu Besuch

Neben den Mangastars dürfen sich Bayreuther Comicfans in den nächsten Monaten auf weitere Stargäste freuen. Im September besucht der Berliner Zeichner Mawil die Wagnerstadt. Zuletzt zeichnete er die Lucky Luke Hommage im Zuge der Egmont Comic Collection. Am 4. Oktober signiert dann Petzi-Zeichner Thierry Capezzone seine Werke. Bereits im Januar kam ein internationaler Star-Zeichner in den Comixarts nach Bayreuth: Julian Lopez. Das Bayreuther Tagblatt hat dem spanischen Zeichner, der schon Batman und Superman gezeichnet hat, über die Schulter gesehen.

Von Manga bis Lucky Luke: Diese Star-Zeichner kommen nach Bayreuth

Vom untoten Messias bis zum Mann der schneller schießt als sein Schatten. Für Bayreuther Comic-Fans werden die nächsten Monate äußerst interessant, denn internationale Comic-Zeichner geben sich im Comixart Bayreuth quasi die Klinke in die Hand. Mit dabei: “Lucky Luke”-Zeichner “Mawil” aus Berlin.

Mawil. Foto: privat.

Der Zeichner: Mawil

Markus “Mawil” Witzel veröffentlichte schon zu Schulzeiten seine Comics in selbstverlegten Sammelbänden. Nach seinem Grafikdesign-Studium erschien 2002 sein erstes längeres Album, “Strandsafari”. Es handelt von seinem Alter Ego, einem bebrillten Hasen. Die Comic-Bücher des Zeichners erschienen übersetzt auf der ganzen Welt. Daneben veröffentlichte er Kurzgeschichten in der “Welt Kompakt” und dem “Tagesspiegel”.

Erfolge

Sein bis dahin erfolgreichstes Buch “Kinderland” wurde mit dem Max & Moritz Preis als “bester deutschsprachiger Comic” ausgezeichnet. Es thematisiert eine Kindheit in der DDR. 2019 wurde dem Zeichner nun die Ehre zuteil, eine „Lucky Luke“-Hommage – „Lucky Luke sattelt um“ – für die Egmont Comic Collection zu zeichnen. Am 14. September kommt der Berliner nun nach Bayreuth um seine Lucky Luke-Hefte zu signieren.

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Weitere Stars im Anmarsch

Neben Mawil dürfen sich Bayreuths Comic-Fans in den nächsten Monaten auf weitere Größen der Comic-Szene freuen. Am Samstag, den 29. Juni kommen die beiden Manga-Zeichner Gin und Ban Zarbo in den Comixarts-Laden ins Rotmain-Center. Die beiden Mangaka sind vor allem für ihre Serien “Kamo” und “Undead Messiah” bekannt.

Kamo / Undead Messiah. Foto: privat.

Am 4. Oktober kommt dann ein weiterer Gast in die Wagnerstadt. Thierry Capezzone wird dabei die “Petzi”-Hefte signieren. Der in Dänemark lebende Franzose debütierte seiner Zeit als Comiczeichner im “Spirou”-Magazin und zeichnet überwiegend französische Serien wie zum Beispiel “Les Pieds Nickelés”.

Thierry Capezzone. Foto: privat.

Übersicht

  • 29. Juni: Manga-Zeichner Gin und Ban Zarba signieren ihre Mangas
  • 14. September: Der Berliner Mawil signiert Lucky Like
  • 4. Oktober: Thierry Capezzone signiert Petzi

Lucky Luke / Petzi

Ein Bayreuther wird zum Comic-Star

Comics sind nicht nur was für kleine Jungs. Und Comics handeln nicht immer nur von Superhelden und Superschurken, die um die Weltherrschaft kämpfen. Das beweist der Hamburger Zeichner und Autor Simon Schwartz. Er hat einen ganz besonderen Comic gezeichnet: einen politischen. “Parlament – 45 Leben für die Demokratie” heißt sein Werk, indem Schwartz unbekannte, besondere, teils exzentrische, aber stets wahre Biografien von deutschen Parlamentariern von 1848 bis 1990 vorstellt. Eine der Lebensgeschichten, die der Autor einfängt, ist die des Bayreuther Politikers und erstem Parlamentspräsidenten Heinrich von Gagern (* 20. August 1799 in Bayreuth, † 22. Mai 1880 in Darmstadt).

Eine Leseprobe finden Sie hier

“I. Als Sprössling eines mehr als 500 Jahre alten Adelsgeschlechts erblickte Heinrich von Gagern in der Neuen Eremitage in Bayreuth das Licht der Welt. Kurz zuvor war seine Familie von französischen Revolutionstruppen aus dem hessischen Weilburg geflohen. Sein Weg war klar vorbestimmt. Er besuchte die Kadettenschule und wurde mit nur 15 Jahren Unterleutnant im Befreiungskrieg gegen Napoleon, wobei er bei Waterloo leicht verwundet wurde.”

“II. 1816 ging von Gagern zum Studium nach Heidelberg. Aber statt zu lernen, betrank und duellierte er sich und war stets knapp bei Kasse. Sein bislang wohlwollender Vater schickte ihn nach Jena – das Zentrum der Burschenschafterbewegung. Dort begeisterte sich von Gagern für demokratische Prinzipien und eine Verfassung. Deshalb versetzte ihn sein Vater erneut – diesmal nach Genf. Doch in der dortigen demokratisch-bürgerlichen Gesellschaft erlebte der junge Adelige seine entscheidendste Prägung und entdeckte nach eigenen Angaben erstmals seine ‘Individualität und bürgerliche Werte’.”

“III. 1832 wurde Heinrich von Gagern Oppositionsführer im hessischen Landtag. Die Regierung reagierte auf die Opposition mit der Auflösung des Landtags und versetzte den erst 34-jährigen von Gagern in den Ruhestand. Zwei Jahre später wählte man ihn zum Präsidenten des Landtags. Doch die Regierung unterband seine Ernennung. Frustriert zog er sich für ganze dreizehn Jahre aus der Politik zurück.”

“IV. Im Frühjahr 1848 ernannte man von Gagern zum Regierungschef im Großherzogtum Hessen, wo er reaktionäre Beamte entließ. Eine Teilnahme am Frankfurter Vorparlament lehnte er ab und war erbost, als man ihn auf die Liste für den ‘Siebenerausschuss’ setzte. Er glaubte, eine Einigung Deutschlands sei nur durch die deutschen Fürsten zu bewerkstelligen. Auf Bitten liberaler Freunde kandidierte er jedoch für den Posten des Präsidenten der Frankfurter Nationalversammlung, um den linken Robert Blum zu verhindern. In der Folge wurde Heinrich von Gagern von den Abgeordneten sieben Mal im Amt bestätigt, mit teilweise über 91 Prozent  der Stimmen.”

“V. Um unabhängig zu bleiben, nahm von Gagern keine Diäten an, wodurch er sich jedoch immer mehr verschuldete. Als die Nationalversammlung einen Ministerpräsidenten als Exekutive plante, war von Gagern die erste Wahl. Dieser lehnte jedoch ab und brachte überraschend die Idee einer Zentralgewalt ins Spiel, der das Parlament folgte. Als überzeugter Vertreter einer konstitutionellen Monarchie nahm Heinrich von Gagern an der Kaiserdeputation in Berlin teil. Nach deren Scheitern litt er immer mehr an ‘nervösem Kopfschmerz’. Am 19. Mai 1849 stimmte er aus Furcht vor einem Bürgerkrieg vom Krankenbett aus für die Auflösung des Parlaments. Einen Tag später lag Heinrich von Gagern sein Mandat nieder.”

“VI. Eher widerwillig beteiligte er sich 1850 an dem von Preußen initiierten kurzlebigen Erfurter Unionsparlament. Mit 51 Jahren trat er als Major kurzzeitig in die schleswig-holsteinische Armee ein und wirkte anschließend im Auftrag Hessen-Darmstadts als Diplomat in Wien. Begeistert von der Reichsgründung 1871 bewarb er sich als unabhängiger Kandidat in mehreren Wahlkreisen um ein Reichstagsmandat. Er gewann jedoch keine einzige Stimme. Eine neue Generation hatte das Ruder übernommen. Mit ihrem prominenten Vertreter hatte sich Heinrich von Gagern bereits bei ihrem ersten und einzigen Treffen 1850 überworfen – Otto von Bismarck.”


Alle Bilder und Texte sind aus dem Comic “Parlament – 45 Leben für die Demokratie”

Plectrum: Klo-Lektüre mal anders

Das Plectrum gilt als eine der Kult-Kneipen Bayreuths. Nicht nur der Biergarten im Sommer ist ein Magnet, sondern auch die besondere Wandverzierung der Herrentoilette. Wir waren vor Ort und haben mit dem Besitzer gesprochen, was es damit auf sich hat.

Wer kennt es nicht? Man greift auf der Toilette doch gerne einmal zu einer Zeitschrift oder dem Handy und liest die neusten Nachrichten. Arnold Kiesl, Betreiber des Plectrums, hatte eine andere Idee. Er verziert seit Jahren seine Herrentoilette mit Asterix-Comics. Dabei kann man im Laufe eines Abends bei mehreren Toilettengängen eine ganze Geschichte lesen.

Vor einem halben Jahr renovierte Kiesl seine Toilettenräumen und die Comics mussten im Zuge dessen weichen. Allerdings nur für kurze Zeit. Die Gäste vermissten nämlich schnell ihre Toilettenlektüre. Aktuell schmückt daher der neueste Asterix-Comic “Asterix in Italien” die Herren-Toilette.

Wie die Idee überhaupt entstand und warum er gerade die Abenteuer von Asterix wählte, erzählt uns Arnold Kiesl im Video-Interview.

Irrer Auftritt: Junger Mann erklärt, der echte Spiderman zu sein

Das war ein Auftritt, wie man ihn sonst nur aus dem Kino kennt: Beim Kinderfasching auf dem Herzogkeller stand am Sonntag plötzlich Spiderman im Raum. Ein verkleideter Mann, der angab, der Superheld aus den USA höchstpersönlich zu sein.

Der Mann, der dem Superhelden aus den Marvel-Comics täuschend ähnlich sah, erklärte, dass er aus New York gekommen sei, weil sich in Bayreuth derzeit eine ganze Reihe Superhelden aufhielten. Und dass sich unter so vielen Kostümierten für gewöhnlich aber immer auch der ein oder andere Schurke befinde. Als echter Superheld wolle er dafür sorgen, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Wenn er diese Aufgabe als erledigt ansehe, reise er wieder ab, versprach der Mann dem verdutzten Publikum.

Gegenüber dem sichtlich überraschten Moderator Marvin Angerer erklärte Spiderman:

Ich habe mich an ein Flugzeug angehängt, um beim Flug über den Atlantik Kraft zu sparen.

Anschließende gab der Superheld den Kindern Autogramme, verteilte Bonbons und verschwand schließlich wieder genauso unerkannt, wie er gekommen war. Nicht jedoch ohne anzukündigen, dass er in den nächsten Tagen und Wochen in Bayreuth noch von sich hören lassen werde.

Seitdem rätseln die Menschen in der Stadt, wer dieser Spiderman ist. Einen Hinweis auf seine Identität gab der Superheld jedoch im kurzen, exklusiven Interview mit dem Bayreuther Tagblatt.