Beiträge

Henry Martens von den Bayreuth Tigers im Interview.

Bayreuth Tigers im Interview: Wie sich Henry Martens auf die Playdowns vorbereitet

Aktualisiert am

Henry Martens spielt für die Bayreuth Tigers in der DEL2. In dieser Saison gab es ein Auf und Ab. Letztlich sind die Tigers auf dem elften Tabellenplatz gelandet und müssen nun in den Playdowns gegen die Eispiraten Crimmitschau ran. Im bt-Interview erzählt Henry Martens, wie sich die Tigers auf die Playdowns vorbereiten und wie die Fans dabei helfen können.

Die Stimmung in der Bayreuth Tigers Kabine

Die Stimmung nach dem verlorenen Hauptrundenfinale gegen Crimmitschau war bedrückt, sagt der Eishockeyspieler. Insbesondere, da die zweite “Saisonhälfte wirklich brutal war” mit den vielen Siegen. Und das Ziel kurz vor Schluss nicht zu erreichen, sei für die Spieler in dem Moment nach dem Spiel nicht schön gewesen.

Nun geht es in die Playdowns gegen Crimmitschau, dem Team gegen das im letzten Spiel verloren wurde. Einen Nachteil sieht Martens darin aber nicht. “Das ist völlig egal. Die Saison ist vorbei.” Er erinnert sich auch an die Playdowns des vergangenen Jahres: “Wir haben gegen Degendorf in der Saison viermal verloren – und alle wissen, wie es ausgegangen ist.”

Vorbereitung auf die Playdowns in Bayreuth

Die Tigers wollen auch den Schwung aus der zweiten Saisonhälfte mit in die entscheidenen Spiele nehmen, sagt Martens im Interview. Die Vorbereitung auf die Spiele wurde nochmal “ganz gut angezogen”. In der kommenden Woche bereiten sich die Spieler dann intensiv auf Crimmitschau vor, erklärt Martens.

In den letzten Spielen hoffen die Tigers auf die Unterstützung der Fans. “Wir versuchen mit unserer Spielweise die Fans anzustecken”, sagt der Tigers-Verteidiger. Denn mit dem Fans im Rücken ist sich Martens sicher: “Dann machen wir das zusammen.”

Stock- und Helmverlust: Sechs neue Regeln in der DEL2

Aktualisiert am

Zur neuen Saison werden in den Profiligen DEL und DEL2 sechs Regeln angepasst. Die Änderungen sollen das Spiel schneller machen und die Sicherheit der Spieler erhöhen.

Verlorener Stock

Bisher durfte ein verloren gegangener Schläger dem stocklosen Spieler von einem Mitspieler nur von Hand zu Hand überbracht werden. Das Zuschieben des Stocks war nicht erlaubt und wurde mit einer kleinen Strafe geahndet. Ab sofort darf der Stock dem Mitspieler wieder flach auf dem Eis zugeschoben werden. Weiterhin gilt jedoch, dass dies nicht in Richtung des Pucks ausgeführt und das gegnerische Team nicht behindert werden darf.

Anspiel/Bully

Bei einem Verstoß gegen die Anspielregeln wurde bisher der Center des Team, das gegen die Regeln verstoßen hatte, vom Anspiel weggeschickt. Ab sofort wird das Team durch den Linienrichter verwarnt und der Center wiederholt das Anspiel. Sollte dann wieder ein Regelverstoß beim Anspiel vergangen werden, wird wie gehabt eine Strafe durch den Schiedsrichter ausgesprochen.

Auszeit nach Icing

Mit der Saison 2019/2020 ist es dem Team, das einen unerlaubten Weitschuss, das sogenannte Icing, begeht,  nicht mehr gestattet, in der folgenden Unterbrechung eine Auszeit zu nehmen.

Zehnminütige Strafen

Sollte eine zehnminütige Disziplinarstrafe ausgesprochen werden und der Spieler aufgrund der Spielzeit im laufenden Drittel nicht mehr von der Strafbank zurückkehren können, wird der betreffende Spieler in die Kabine geschickt. Mit Beginn des folgenden Spielabschnitts nimmt der Spieler auf der Strafbank Platz und kehrt mit Ablauf der Strafe in das Spiel zurück.

Bestrafte, verletzte Spieler

Sollte ein Spieler, gegen den eine Strafe ausgesprochen wurde, diese aufgrund einer Verletzung nicht antreten können, muss kein Ersatzmann bestimmt werden, der die Strafe verbüßt solange die Strafe nicht in die Uhr kommt. Es liegt in der Verantwortung des Teams, dass der betreffende Spieler erst nach Ablauf der Strafe wieder eingewechselt wird. Dies gilt auch, wenn ein Spieler aufgrund einer Verletzung seine Strafe nicht antreten kann.

Verlust des Helmes

Bisher musste ein Spieler, der im Laufe des Spiels seinen Helm verlor, sofort zur Spielerbank und durfte seinen Helm nicht wieder aufsetzen. Im Sinne der Sicherheit darf der Spieler ab der neuen Saison seinen Helm wieder einsammeln und aufsetzen. Dennoch muss sich der Spieler wie gehabt sofort zur Bank begeben und darf in keiner Weise am Spiel teilnehmen.

DEL2: Ravensburg Towerstars holen die Meisterschaft

Aktualisiert am

Die Ravensburg Towerstars haben am Sonntag die Finalserie in Spiel sechs für sich entschieden und vor heimischer Kulisse den DEL2-Meistertitel perfekt gemacht.

Lesen Sie auch:

Bei dem 5:1-Erfolg der Towerstars gegen die Löwen Frankfurt sahen die  Zuschauer ein erstes Drittel, welches von Strafen auf beiden Seiten geprägt war. Nach einem kontrollierten Start kassierte Löwen-Kapitän Adam Mitchell in der fünften Minute eine Strafe wegen Hakens. Die Hausherren benötigten im Powerplay lediglich 16 Sekunden bis zur Führung. Es war David Zucker, der die Towerstars in Front brachte.

Für 33 Sekunden spielten die Gastgeber in doppelter Überzahl, da auf Seiten der Löwen Maximilian Eisenmenger (hoher Stock) und Mitchell (Behinderung) auf der Strafbank saßen. Die Oberschwaben nutzten diesen Umstand gekonnt und Robbie Czarnik traf zum 2:0 (14.). In Folge versuchte Frankfurt das Spiel besser in den Griff zu bekommen, aber die großen Möglichkeiten blieben aus. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die erste Pause.

Ville Järveläinen im Spiel gegen Ravensburg am 3. Februar 2019. Foto: Karo Vögel

In den Anfangsminuten des Mitteldrittes verpassten es die Towerstars den Spielstand zu erhöhen. In Minute 26 hatten die Gäste die Chance den Anschlusstreffer zu erzielen,  aber beim Nachschuss glänzte Towerstars-Goalie Jonas Langmann mit einer Parade. Wenig später waren es wieder die Gastgeber, die für torgefährliche Aktionen sorgten, jedoch konnten sie kein Kapital daraus schlagen. In der 36. Minute eroberten die Ravensburger die Scheibe und Top Scorer Andreas Driendl netzte die Scheibe zum 3:0 ein. Mit diesem Zwischenstand ging es in die letzte Pause.

Ravensburgs David Zucker machte danach mit seinen Toren in Minute 42 und 43 seinen Hattrick perfekt. Den Ehrentreffer konnte im Schlussdrittel Löwe Eduard Lewandowski markieren, aber mehr Tore ließen die Towerstars nicht mehr zu. Somit sicherten sich die Ravensburger den 5:1-Erfolg und den letzten entscheidenden Sieg zur DEL2-Meisterschaft.

Die Stimmen der Kapitäne zum Spiel

Es ist sehr bitter das Finale zu verlieren. Es gibt einen Gewinner, da muss es auch einen Verlierer geben. Leider waren wir das. Glückwunsch an Ravensburg – sie haben heute verdient gewonnen. Es wird dauern, dass wir diese herbe Niederlage verarbeiten. Es ist wirklich sehr bitter!

(Löwen-Kapitän Adam Mitchell)

 

Wir haben als Team gekämpft und sind als ein Team aufgetreten. Das war sicher ein sehr wichtiger Aspekt zum Gewinn der DEL2-Meisterschaft. Respekt an die Jungs, wir haben als Team sehr gut gespielt und sind jetzt überglücklich! Vielen Dank an unsere Fans für die großartige Unterstützung!

(Towerstars-Kapitän Vincenz Mayer)