Beiträge

Anti-Corona-Demo in Bayreuth

In Bayreuth demonstrieren am Samstag (8.8.2020) Menschen gegen die Corona-Auflagen. Diese würden „trotz Beendigung der Pandemie“ weiter bestehen, schreibt die Bewegung 20plus1. 

Demonstration: Fahrspur in Bayreuth wird zum Pop-up-Radweg erklärt

Der Radentscheid Bayreuth hat eine Fahrspur in der Innenstadt temporär zum Pop-up-Radweg umfunktioniert. Mit dieser Aktion will die Initiative auf die „ungerechte und veraltete Aufteilung der Verkehrsflächen“ aufmerksam machen. 

Radentscheid Bayreuth fordert: „Ein Ring für alle!“ – mit Pop-up-Radweg auf dem Hohenzollernring

Auf dem Hohenzollernring in Bayreuth soll ein Pop-up-Radweg entstehen. Die Aktion ist Teil einer Kundgebung des Radentscheids Bayreuth und findet am Samstag (11.7.2020) statt. 

Fünf Demonstrationen in Bayreuther Innenstadt am Samstag

Im Mittelpunkt der Mahnwache stehen die, für die Veranstalter, unverhältnismäßigen Corona-Beschränkungen der Regierung und deren Folgen für die Wirtschaft.

Mahnwache: Students for Future gehen in Bayreuth wegen Klimakrise und Artensterben auf die Straße

Die Students for Future veranstalten in Bayreuth am Freitag (19.6.2020) eine Mahnwache. Die Themen dabei sind der Klimaschutz und das Artensterben. 

Fridays for Future: Demo in Bayreuth gegen Abwrackprämie

In Bayreuth demonstrieren am Dienstag (2.6.2020) Aktivisten der Fridays For Future Bewegung gegen die Abwrackprämie vor dem Karstadt in der Maximilianstraße.

Zwei Kundgebungen in Bayreuther Innenstadt: „Gegen Corona-Hysterie“ und „gegen rechte Hetze und Verschwörungswahn“ 

Am Samstag (23.5.2020) findet eine Mahnwache der AfD in Bayreuth statt. Das Thema lautet „schützt unser Grundgesetz.“

„Schützt unser Grundgesetz“: Mahnwache gegen „nicht verhältnismäßige“ Corona-Maßnahmen in Bayreuth

„Unser Ziel ist es, den Shutdown zu beenden, damit unser Grundgesetz wieder in Kraft treten kann“, erklärt Organisator Harald Steger.

Demo in der Maximilianstraße: Wenn Tradition und Neues verschmelzen

Ein Zeichen dafür, wie bunt, offen und vielfältig Deutschland in Europa ist – das soll der Tag der Deutschen Einheit in der kommenden Woche laut Niklas Wenzel und Andreas Zippel sein. Aus diesem Anlass, laden die beiden am Donnerstag zur Demo in die Maximilianstraße.

Vielfalt statt Abschottung

„Der Tag der Deutschen Einheit soll kein Symbol für Abschottung sein, ganz im Gegenteil“, sagt Organisator Andreas Zippel. Gegen 16 Uhr könnten die Menschen in der Maximilianstraße vor Depot und Sparkasse zusammenkommen, um den Tag bewusst inklusiv zu feiern, sagt er. Von dort aus wird es einen Demozug vorbei am Neptunbrunnen und am Sternplatz zum La-Spezia-Platz geben. Das Event steht unter dem Motto „Wir sind Deutschland. Wir sind mehr“. Es gehe darum, sich ‚für‘ etwas einzusetzen und nicht ‚gegen‘ etwas zu sein, betont er.

Es ist dabei vollkommen okay, scheinbare Widersprüche, wie die Freude am Heimischen, die Neugierde am Fremden, die Bereicherung durch Neues und das Festhalten an Traditionen zusammenzuführen und ausleben zu dürfen.

(Niklas Wenzel, Organisator der Demo)

Für die Mitte der Gesellschaft

Keineswegs würden am Donnerstag Extreme im Fokus stehen, sondern: „Es ist eine Veranstaltung für die Mitte der Gesellschaft“, erklärt Niklas Wenzel. In diesem Jahr wird die Marching-Band „Brasspalast“ den Demozug begleiten.


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Diese Redner sind dabei

Daneben werden folgende Redner am Mittwoch im Rahmen der Demo sprechen:

  • Sissy Thammer, Intendantin und Geschäftsführerin des Festivals junger Künstler
  • Carsten Brall, Pfarrer der Stadtkirchengemeinde Bayreuth
  • Professor Martin Leschke, Lehrstuhlinhaber Volkswirtschaftslehre & Institutionen-Ökonomik an der Uni Bayreuth
  • Dolores Longares-Bäumler, Sozialpädagogin und Leiterin der Beratungsdienste beim Caritas-Verband Bayreuth
  • Hannes Kohlhoff, Mitglied bei Students for Future Bayreuth
  • Sebastian Döberl, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren

Protest: Müllberg vor Rewe – und wer macht das weg?

Am Samstag, den 13. Juli, soll sich vor dem Rewe-Markt in der Bayreuther Spinnerei ein großer Müllberg auftürmen. Die Initiatoren: die Bewegung Extinction Rebellion. Die Gruppe will damit ein Zeichen gegen den verschwenderischen Einsatz von Plastik in der Lebensmittelindustrie setzen. Auf Social Media wirft die Aktion Fragen auf: Wer macht den Müll weg? Werden Kunden durch die Aktion gestört? Warum erlaubt Rewe den Protest? Das Bayreuther Tagblatt hat mit der Organisatorin und mit der Pressestelle des Einzelhändlers gesprochen.

Mehr Infos

Anfrage per E-Mail

Die Zusammenarbeit zwischen Rewe und der Protest-Gruppe verlief gut, wie beide Seiten versichern. Der erste Kontakt entstand per E-Mail. Direkt nachdem die Gruppe Extinction Rebellion von Protest-Aktionen in England, Belgien und Bremen erfahren hatte, fassten sie den Entschluss, auch in Bayreuth eine Aktion umzusetzen. Kurz darauf wandten sich die Initiatoren dann an Rewe. Wenig später war die Sache abgemacht.

„Wir hatten ein sehr konstruktives Gespräch mit den Organisatoren. Da wurde uns zugesichert, dass der Protest ordentlich abläuft und unsere Kunden nicht gestört werden. Wir vertrauen den Organisatoren dabei natürlich auch.“
(Rosmarie Daubenmerkel, Unternehmenskommunikation Rewe Süd)

Was passiert mit dem Müll?

Das Wohlwollen des Einzelhändlers liegt auch daran, dass die Protestierenden versichert haben, sich selbst darum zu kümmern, den Müll einzusammeln. Danach würde die Gruppe den Abfall dann bei Rewe abgeben und in das dortige Recycling-System einführen.

Plastikflaschen

Plastikflaschen. Symbolfoto: Pixabay.

Ein höherer Zweck

Mit der Aktion möchte Organisatorin Katharina Blaurock der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten. Denn ihrer Meinung nach würden die Leute im Alltag gar nicht merken, wie viel unnötigen Verpackungsmüll sie Tag für Tag benutzen. Der Plastikmüll eines ganzen Wocheneinkaufs auf einem Haufen könnte anderen Konsumenten jedoch die Augen öffnen. Dafür nehmen sie es in Kauf, dieses Mal in Plastik verpackte Produkte kaufen zu müssen.

Eigentlich spricht das Erzeugen von Plastikmüll ja gegen unsere Werte. Bei dieser Aktion dient es aber dem höheren Zweck.
(Katharina Blaurock, Extinction Rebellion)

Kaum Alternativen

Obendrein gibt es in normalen Supermärkten häufig keine Alternativen zu Plastikverpackungen. Während Obst und Gemüse dort eigentlich immer auch plastikfrei gekauft werden kann, sieht es bei Produkten wie Linsen, Reis oder Nudeln schwieriger aus, erklärt Blaurock.

Plastikmüll im gelben Sack. Foto: Redaktion.

Aufmerksamkeit: Ja! Stören: Nein!

Mit ihrer Aktion wollen die Protestierenden möglichst viel Aufmerksamkeit erzeugen. Denn je mehr Menschen davon erfahren, desto mehr würden den Sinn der Sache begreifen können. Wichtig sei dabei aber auch, dass die normalen Kunden nicht gestört werden, betonte sowohl Daubenmerkel von Rewe als auch die Vertreterin der Protest-Aktion.

Unser Ziel ist klar: Aufmerksamkeit generieren: Ja! Stören: Nein!
(Katharina Blaurock, Extinction Rebellion)